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Transeuropalauf

  TransEuropalauf - Das ganz besondere Abenteuer

Mail an die Transeuropäer

   "Wer spricht von Siegen? Überstehen ist alles." - Rainer Maria Rilke

   Bereits 64 Tage vergangen - noch 0 Tage bis Moskau
Offizielle Web-Seite unter http://www.transeuropalauf.de/
Das Bayer-Team läuft unter http://www.team-bayerpolymers.de/
Günters SMS bei Passtschon98 unter http://www.passtschon98.de/Transeuropa.htm

Übersicht - Etappen - TeilnehmerInnen - Transkontinentale Geschichte - Tempo - Wertung - Eindrücke (4)

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  • TransEuropa (mm): Moskau ist erreicht - Herzlichen Glückwunsch
    Lissabon – Moskau, es ist geschafft. 5020,3 km zu Fuß in 64 Tagen. Der allererste Dank geht an Renndirektor Ingo Schulze und seiner gesamten Betreuercrew. Unter schwierigsten Organisatorischen Bedingungen haben Sie die Läufer durch Europa begleitet und versorgt. Namentlich möchte ich einige nennen:
    Else und Martin Bayer, beides sehr erfahrene Ultraläufer, die vor allem für den Einkauf beim TE zuständig waren.
    Familie Barthelmann die täglich die Strecke markierte
    Sebastian Seyrich zuständig für Zeitnahme und Website
    Jürgen Ankenbrand für fotografische Dokumentation und Berichte
    Ludger Triebus, Osteuropa Experte und Verfasser von lesenswerten Hintergrundberichten
    Ingrid Böhnke, Neza Mravlje, Alexa Schlätti, Harmien und Sybrand Westhuis die nicht nur Ihre eigenen Läufer betreuten sondern auch für das Wohl aller Läufer zuständig waren.
    Und alle mir nicht bekannten Helfer und die ausgestiegenen Läufer, die als Helfer für die Organisation, dabei blieben.

    Robert Wimmer aus Nürnberg gewinnt den Trans Europa Lauf. Noch vor einem Jahr hatte der 38 jährige Optikermeister hauptsächlich Kopfschütteln geerntet als er vom Sieg sprach. Als guter 100 km Läufer hatte Wimmer überhaupt keine Mehrtageslauf Erfahrung. Durch konsequentes hartes Training (15000 km in 16 Monaten) hatte er sich vorbereitet. Die Rechnung ging auf. Seit der zehnten Etappe lag er auf Platz eins. Mußte die Führung nur für 2 Tage, bedingt durch einen Magendarm Virus, an den Gesamtzweiten Martin Wagen abgeben. Der Schweizer war mit 33 Jahren zwar der jüngste Teilnehmer im Feld, hatte aber schon einen Sieg beim Trans Amerika Lauf letztes Jahr vorzuweisen.
    Dritter ist Wolfgang Schwerk, seit Mitte der 80er Jahre ein deutscher Ausnahmeathlet. Der Solinger hatte mehrere Mal mit Magen Problemen zu kämpfen. Aber seine umfangreiche Erfahrung durch das Trans Australia Footrace und den 3100 Meilen (5000 km) Weltrekordlauf in New York ließen Ihn nie ans Aufgeben denken.
    Auf dem vierten Platz der junge Finne Janne Kankannsyriä. Vor diesem Lauf ein unbeschriebenes Blatt in der Ultraszene. Karl Graf ist fünfter. Unberührt von den hygienischen Verhältnissen in Ost Europa sammelte er im letzten Drittel des Rennens Etappensiege. Der sehr beständig laufende Franzose Luc Dumont Saint Priest konnte sich noch vor Dusan Mravlje platzieren. Der Slowene war ein Mitfavorit des Rennens wurde aber durch eine Zerrung stark gebremst. Der Niederländer Cor Westhuis ist Achter geworden.
    Hans – Jürgen Schlotter, wie Organisator Ingo Schulze aus Horb, war auch eine grosse Überraschung bei diesem Rennen. Seine ersten Mehrtageslauf Erfahrungen sammelte er beim Spreelauf. Ein landschaftlich sehr schöner Etappenlauf über 420 km in 6 Tagen. Schlotter startete sehr behutsam das Rennen. Über die Wochen konnte er seine Platzierung um 22 Plätze auf den Neunten Platz verbessern. Zehnter wurde der 37 jährige Joachim Hauser. Nach einem vernünftigen Start hatte er immer wieder mit gesundheitlichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Elfter und Zwölfter wurden die beiden Lauffreunde Werner Selch aus Amberg und Franz Häusler aus Pfullendorf. Zusammen haben die beiden schon den Bodensee umrundet. Nonstop versteht sich.
    Manfred Leismann, Dreizehnter, dürfte sich als Einziger überhaupt nicht über die Etappenlängen und Streckenführung beklagen, denn er selbst war dafür verantwortlich. Leismann hatte vor einigen Tagen noch einen schweren Sturz. Der erfahrene Italiener Aldo Maranzina meisterte auch viele Schwierigkeiten und platzierte sich vor Günther Böhnke. Mit seinen kurzen aber sehr informativen SMS gab Günther Böhnke den TE - Beobachtern einen guten Einblick in die Psyche eines Langstreckenläufers.
    Auf dem 16.ten Platz Yuji Takeishi, der erste von fünf Japanern in Moskau. Der 57 jährige Athlet aus Kawasaki wurden letztes Jahr Dritter beim Trans Amerika Lauf.
    Der letzte von 10 Deutschen im Ziel ist Stefan Schlett. Der Berufsabenteurer lief von Anfang an nur auf sicheres Ankommen, um seinen Hattrick nicht zu gefährden. Nach Trans Amerika 1992 und Trans Australien 2001 ist dies seine Dritte Kontinentaldurchquerung. Zusammen mit Dusan Mravlje der erste überhaupt dem so etwas gelungen ist.
    Der 59 jährige Tsuyoshi Sugawara wurde 18.ter vor Yasuo Kanai. Der 64 jährige Läufer aus Yokohama ist der älteste Finisher. (Der Altersdurchschnitt aller Finisher beträgt 48,5 Jahre.) Kanai lief das gleichmässigste Rennen von allen. Eigentlich kein Wunder bei einer Lauferfahrung von 51 Jahren.
    Mariko Sakamoto war fast immer das Schlusslicht im Rennen. Jeden Tag über 12 ½ Stunden unterwegs. Zum Schluss wog sie nur noch 37 kg. Aber an langsames langes Laufen, durch den Trans Amerika Lauf letztes Jahr, schon gewöhnt konnte Mariko als einzige von 6 gestarteten Frauen den Lauf beenden. Koji Sekine hatte auf den letzten Etappen noch sehr schwer zu kämpfen. Letztes Jahr blieb ihm ein Finish beim Trans Amerika versagt. Doch dieses Mal beim viel schwereren Trans Europa klappte es.
    Aber es gab ja nicht nur Läufer in diesem Rennen. Bernhard Grojean aus Frankreich war der erste Rollstuhlfahrer der sich einer Trans Kontinental Durchquerung stellte. Er durchfuhr Europa mit einem Schnitt von 10,8 km

    Die Härte eines solchen Rennens ist kaum darstellbar, dazu müsste man dabei gewesen sein. Jedenfalls haben alle Betreuer und Läufer unglaubliches geleistet. Meine herzliche Gratulation an Alle. (Markus Müller, Nürnberg)

    (22.06.2003)


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71053 Zugriffe seit dem 16.01.2003, © Stephan Isringhausen

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