Zufälliges Zitat

"Jetzt hat die Menschenjagd ein Ende - jetzt gehts auf Kilometerjagd"

Martina Hausmann, Erkrath 2007, gerade Edit überholt

Nächster Ultramarathon

Alle zeigen - Bericht von Cornelia (Conny) Bullig zum Westerwaldlauf - Rund um Rengsdorf:
Cornelia (Conny) Bullig , 10.05.2005

Wandertag in Rengsdorf

Seit einigen Jahren gibt es in Rengsdorf im Westerwald am Vatertag einen Volkswandertag. Liebevoll von einer Handvoll Idealisten ausgerichtet, bietet diese Veranstaltung eine tolle entspannte Atmosphäre, jährlich wechselnde Strecken von 11, 20, 30 und 50 Kilometern und eine wunderschöne Umgebung, den Westerwald eben. Gewechselt wird nicht die Streckenlänge, die kann man sich selbst aussuchen, gewechselt wird tatsächlich jedes Jahr die Streckenführung.

In den vergangenen Jahren bin ich immer die 50 Kilometer gelaufen. Man kann laufen oder wandern. Meldet man als Läufer, gibt es unterwegs sogar noch Verpflegung. Nix Üppiges, aber für 50 km reicht es. Das ganze für 9 Euro (Läufer mit Verpflegung) oder 3,50 Euro (Wanderer ohne Verpflegung, aber mit der Möglichkeit sich unterwegs für kleines Geld selbst zu versorgen).

Bevor der Steppenhahn diesen Lauf auf seiner Seite mal vorgestellt hatte, galt das Ganze als Geheimtipp unter Läufern. Eine 50 km Laufveranstaltung ohne Zeitdruck, ohne Wettkampfcharakter, einfach nur zum wohlfühlen und Spaß haben oder als stressfreien Einstieg in den Ultramarathonlauf. Seit der „Step“ auf den Lauf aufmerksam gemacht hat, trifft sich hier alljährlich ein großer Teil der Ultra-Familie. Der eine will seine Form testen, der andere einfach nur eine organisierte Trainingseinheit mit reichlich Höhenmetern laufen. Jeder so, wie es ihm passt. Zeit nimmt jeder selbst (O-Ton des Veranstalters: „Ihr seid ja alle erwachsen“) und gibt sie am Ende seines Laufes beim Ziel an. Da gibt´s dann eine Urkunde und wer will kann auch noch ein T-Shirt kaufen. Kaufen kann man auf jeden Fall leckeren selbstgemachten Kuchen und Kaffee, und Bier und Würstchen, Vatertag eben.

Was man nicht kaufen kann, ist das nette Zusammensitzen nach dem Lauf mit den ganzen Freunden und Bekannten aus der Ultralanglaufszene, das ergibt sich von ganz alleine. Weil das so nett ist, werden es auch jedes Jahr mehr, die sich da verabreden. Nicht nur zum Laufen. Mittlerweile ist der Lauf Kult, und so wundert es nicht, dass man zweifelnd angeschaut wird, wenn man sagt: „Nö, ich laufe dieses Jahr nicht. Ich wandere mit Sigi die 11 Kilometer.“

„Was´n los? hat der Alte gemoppert?“ oder: „Wart ihr bei der Eheberatung?“ bis zu: „hat der Sigi dir die Laufschuhe versteckt?“ erstreckten sich die Kommentare. „Ich hab mich schon gewundert, Conny in Jeans, ob die ihre Laufsachen vergessen hat?“ undsoweiterundsofort...

Dabei ist der Grund ganz einfach: am Sonntag laufe ich als letzten langen Lauf den Düsseldorf-Marathon. Als ruhigen Dauerlauf. Dann geht es am Mittwoch nach Frankreich zum 48-Std.-Einladungsweltcup in Surgeres. Dort möchte ich eine gute Leistung abliefern und so wäre mir der 50er am Vatertag einfach ein bisschen zu viel gewesen.

lg
conny

PS.: Dank Step war der Düsseldorf-Marathon ruhig und kurzweilig. Genau das Richtige als letzte Vorbereitung auf Surgeres. Ich hatte lange nicht mehr so viel Spaß bei einem Städtemarathon


© Cornelia (Conny) Bullig, 10.05.2005

Weitere Info's und Berichte zum Lauf:


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