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Sy Mah

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Alle zeigen - Bericht von Uschi Meister zum Hamburg Marathon:
Uschi Meister , 14.05.2005

Chaos rund um Hamburg 2005, verpasste Chancen und neue Ziele

Ein Bericht geschrieben von der „Ultraschnecke“ Uschi am 25.04.2005 nach dem Lauf in Hamburg.

Seit dem der Hamburg Marathon die Lotterie für Läufer eingeführt hat, war für mich klar, das ich mich nicht anmelde, da ich mit meinen Zeiten automatisch in die Lotterie komme.

1. Verpasste Chance – Im September 2004 auf der Marathon-Messe Köln las ich etwas von garantierten Startplatz in Hamburg. Ich konnte mich nicht spontan entscheiden. So war eine Chance vertan.

Dann hörte ich in meine AOL-Laufgruppe immer wieder von Andreas aus München, dass er in Hamburg seinen 1. Marathon laufen wollte und schon angemeldet ist..

2. Verpasste Chance – wie gesagt wegen Lotterie und meinen Zeiten habe ich mich für den Hamburg-Marathon nicht angemeldet. Nach einiger Zeit sah ich dann noch mal auf der Web-Seite vom Hamburg-Marathon und las, das alle Läufer ohne Lotterie genommen wurden. Wieder eine Chance vertan.

Später las ich dann nochmals auf der Seite, das noch garantierte Startplätze über die Reiseveranstalter zu bekommen sind. Ich sah mir die Angebote an und entschloss mich jetzt kurzfristig doch noch anzumelden. War nur noch die Überlegung, ob nur die Startkarte oder die Reise inklusive. Ich entschied mit für das Reise-Angebot und meldete mich direkt an.

Ich habe es nicht bereut. Der Reiseveranstalter: Meddy`s Sportreisen, aus Koblenz konnte eine gute Planung vorweisen und wir wurden herzlich umsorgt.

Dann habe ich mit dem intensiven Training begonnen und bin in der Vorbereitung zwei 6-h-Läufe von je 32 und 33 km gelaufen und habe einen Halbmarathon in Bonn absolviert. Die Zeit zum Marathon rückte näher und meine Gedanken kreisten mal wieder darum, ob ich in der Zeit bleibe. Nachdem in Bonn mal wieder einer zusammengebrochen ist, lies ich mich von meinem Arzt noch checken, und bekam das o.k.

Jetzt begann das Chaos

1. Ich wollte mein Getränk besorgen, was ich auf langen Läufen, sowie im Training und in der Freizeit trinke. Aber es war nicht zu finden. Plus hat das Getränk: „Trendy Isorade Citron“ 0,5 l im 6-er Pack für 1.79 €, aus dem Sortiment genommen.
Also musste ich mir ein anderes Getränk besorgen. Dann packte ich alle Sachen ein die ich für Hamburg brauchte.

2. So auch meine Pulsuhr. Doch oh Schreck, das Zifferblatt ist dunkel. Also noch mal schnell zum Optiker eine neue Batterie einsetzen lassen. Doch dieser erklärte es liegt nicht an der Batterie, die hat sonst einen Fehler.
Auf die Schnelle auch noch eine neue Pulsuhr besorgt. Die Fahrt mit dem Zug nach Koblenz verlief ohne Zwischenfälle, habe alle Anschlüsse bekommen. Dann im Hotel checkte ich ein.

3. Als ich dann mit dem Aufzug nach oben fahren wollte streikte dieser. Abends wurde mir der Koffer raufgetragen. Am Morgen musste ich die Stufen alleine bewältigen.
Das Hotel war nicht weit weg von „Meddy´s Laufladen“ wo die Abfahrt nach Hamburg am anderen Morgen um 6 beginnen sollte.

4. Habe vorher mit dem Hotel nicht abgeklärt, ab wann sie Frühstück haben. So musste ich mir noch etwas fürs Frühstück besorgen.
Dies habe ich alles noch geregelt bekommen und die erste Nacht brauchte ich dann auch nicht für das Frühstück zu bezahlen.

Kurz vor 6 Uhr am 23.4.2005 trafen wir uns alle dann am Bus vor „Meddy´s Laufladen“. Alle waren pünktlich. So konnte die Reise losgehen.

Bernhardine Dany begrüßte uns und die Fahrt ging los. An mehreren Haltepunkten nahmen wir noch weitere Läufer auf. Die Fahrt verlief ruhig und ohne Stau. Wir machte zwei größere Pausen und Bernhardine erzählte, das sie nächstes Jahr eine Jubiläums-Fahrt nach HH geplant hat, die dann einen Tag länger dauert.. Ich erzählte Ihr, von meinem läuferischen Werdegang und das HH mein 12. Marathon ist, von denen ich dann 10 gefinisht hätte.

Nun kamen wir in Hamburg an. Andreas war nicht wie angekündigt im Hotel. Wir telefonierten und trafen uns das später vor der Marathon-Messe.

5. Ich holte meine Start-Unterlagen und suchte vergeblich die Gutscheine für Pasta-Party und Finisher-Shirt.
Daraufhin sollte ich zum Drouble-Desk gehen, dort sagte man mir folgendes:

6. Diese Leistungen nicht angemeldet und auch nicht gezahlt. Dies bekam ich auch noch schriftlich.
Wieder eine Aufregung hole ich ein neues T-Shirt, habe ich es dann zweimal bezahlt. Bernhardine habe ich nicht gefunden um es mit ihr direkt zu klären.

7. Irgendwie hatte ich dann so eine Hektik, das ich von der Marathon-Messe nicht viel mitbekommen habe.
Die Pastaparty habe ich dann trotzdem in Anspruch genommen, dann bin ich rechtzeitig zum Bus. Andreas hat geduldig meine Hektik mitgemacht und begleitete mich zum Bus. Dort haben wir es einmal geschafft ein Foto zu machen, was sonst nicht geklappt hat.

Abends dann noch fernsehen und abschalten. Aber vorher alles für den nächsten Tag vorbereiten.

8. Nun wollte ich auch meine Pulsuhr ausprobieren. Doch Sie war noch eingepackt und ich hatte keine Schere.
Zum Glück hat meine Zimmerkollegin Moni eine dabei – danke dafür. Die Uhr ist einfach zu bedienen und passt zum alten Brustgurt.

Dann kam noch die Überlegung was ziehe ich morgen an. Nicht zu warm und auch nicht kalt. Ich legte alles so zurecht, wie ich zuletzt in Bonn gelaufen bin. Denn dort habe ich mich zu warm angezogen und habe durch das Ausziehen Zeit eingebüsst. Also lieber weniger. Dann überlegte ich mir, das ich noch ein Shirt drüber ziehe und eine Tüte mitnehme, die ich dann bei km zwei bei den Fans abgeben kann. Nachdem alles gepackt ist den Tag ausklingen lassen und schlafen. Die Nacht war etwas unruhig. Und um 5 Uhr klingelte der Wecker.

Nun war er da. Der große Tag in Hamburg. Die Vorbereitung begann. Empfindliche Stellen mit Vaseline einreiben, Füße tapen. Dann ging es zum Frühstück. Große Auswahl. Doch was ist jetzt das richtige für den Lauf? Ich entschied mich für ein Brötchen mit Marmelade und eins mit Käse und Schinken und Kaffee.

Dann ging es um 7 Uhr mit dem Bus in Richtung Start. Dort dann noch mal die Bustoilette besucht. Danach mit dem Kleiderbeutel zum Startblock C gegangen, vorher noch den Kleiderbeutel in den LKW abgegeben. Der Startblock war teils in der Sonne und teils im Schatten und es war noch reichlich Zeit bis zum Start. Also in der Sonne bleiben. Noch ein paar Gespräche mit anderen Läufern und dem Orgateam geführt.

Dann noch mal das Dixi-Clo aufsuchen, nur mittlerweile haben sich 3 lange Schlangen gebildet, also einreihen und warten bis man dran ist. Geschafft - die Zeit rückt näher und es war immer noch relativ kalt.

Nun wurde es hektisch im Startbereich. Der eine hopste zu den blauen Ballon mit der Aufschrift 4.30 und ich ging dorthin, wo die meisten standen. Andreas habe ich vor dem Start nicht getroffen.

Dann war es soweit: Der Startschuss fiel und ich war mal wieder bei einem großen Marathon unterwegs. Mal sehen wies klappt.

Die Schlange der Läufer schlängelte sich durch die Straßen. Die Sonne schien, ich zog mein Shirt aus, legte es in die Tüte. Als ich die grüne Fahne unserer Fans an der Reeperbahn gesehen habe, gab ich es ab. Danke noch mal dafür.

Ich wurde von vielen Läufern überholt. Auch einige aus dem Bus überholten mich, wünschten mir viel Glück. Zuerst liefen die Ballons mit der Aufschrift mit 5 Stunden dann die mit 5.30 an mir vorbei.

Bei km 6 hatte Andreas mich eingeholt. Er lief mit einem Schweizer zusammen, der auch immer mit der Zeit rechnete. Ich habe damit kein Glück. Ich laufe so wie ich kann. Zuerst wollte ich beide wieder ziehen lassen, dann habe ich mich entschlossen dranzubleiben. So liefen wir noch bis km 13 zusammen. Nach dem Fischmarkt an der Speicherstadt musste ich sie ziehen lassen.

Als wir am Fischmarkt die Kurve runterkamen, war da richtig Stimmung. Ich meinte es ist fast so wie Karneval. Aber wir als Läufer waren hier nur noch vereinzelt unterwegs. Eine Walkerin haben wir hier noch überholt. Wir sahen auch noch zwei Läufer die hintereinander in Windschatten liefen. Der Zweite lief ganz dicht am anderen. Noch habe ich Andreas und den Schweitzer in der Ferne sehen können.

Dann kam der Tunnel bei km 15. Da stellte ich fest, das es auch nicht immer gut ist beim anderen im Windschatten zu laufen. Denn der zweite Läufer ist noch vor dem Tunnel ausgestiegen. Durch den Tunnel liefen wir zu zweit. Die Walkerin und ich.

Nach dem ich Andreas ziehen ließ, drehte ich mich öfter mal um. Weil nur noch wenige Läufer unterwegs waren, dachte ich der Besenwagen bzw. in HH genannt der Lumpensammler hat mich bald eingeholt. So war es aber noch nicht.

Doch so langsam kündigte sich doch das Ende an, denn an den Verpflegungspunkten bekam ich noch zu trinken und hinter mir hörte ich dann, wie sie das Wasser auf die Straße kippten, also schon mit dem Abbau begonnen haben.

Nach dem Tunnel kamen wir zum Jungfernstieg, dort lief ein einzelner älterer Läufer vor mir, den wollte ich versuchen zu bekommen. Aber irgendwie hatten wir das gleiche Tempo.

Kurz vor km 17 bekam ich Hunger und dachte an ein trockenes Brötchen, dann sah ich die Brezelstand bei den Zuschauern, die bei km 40 standen und die Läufer anfeuerten, aber ich kam nicht dort hin. So lief ich weiter über die Kennedy-Brücke immer auf der blauen Linie.

An der nächsten Verpflegungsstelle sehe ich Andreas wieder, aber vom Schweizer war nicht zu sehen. Ich frage ihn wie es geht, und er sagt mir er hat Blasen und lässt sich fahren. Ich fragte dann einen Helfer nach was zu essen. Ich bekam eine Banane und ein süßes Brötchen vom Verpflegungstisch der Helfer. Ein Dank an die Helfer.

Hier hat mit jetzt die Walkerin wieder überholt. Sie läuft jetzt mit dem älteren Läufer zusammen. Dann fuhr ein normaler Stadtrundfahrtsbus an mir vorbei und ich dachte schon das ist jetzt der letzte Bus. Weit gefehlt es war noch nicht der letzte

Viele Zuschauer jubelten und trieben uns an. Kurz vor der nächsten Verpflegung hörte ich weit hinter mir, das die Zuschauer jubelten. Dies war ein Zeichen das es noch dauert. Dann ging es nach km 20 von der Außenalster wieder weg und die Stimmung stieg. Man wurde richtig angefeuert.

Jetzt habe ich auch den älteren Läufer eingeholt. Wir unterhielten uns und er meinte er können zur Zeit nicht schneller laufen, da er vorgestern erst Chemo bekommen hat.

Nach ein paar 100 Metern meinte er der Bus ist lange noch nicht da. Als er dies gesagt hat, drehte ich mich um und ich sah wie das Blaulicht und der Doppeldeckerbus die Ecke bog. Die Chearleader oben auf dem Bus sorgten für Stimmung.

Noch waren zwischen mir und den Schlussfahrzeugen einige Läufer. Aber es dauerte dann nicht mehr lange, da war das Polizeifahrzeug neben mir. Der Polizist fragte mich, wie es mir geht. Ich erwiderte es geht mir gut und ich weiß auch das ich es schaffe, aber ich sagte ihm auch, ich weiß wann es genug ist.

Die Stimmung stieg noch weiter. Ich wurde richtig angefeuert. Ein Pulk von Zuschauern nannten meinen Namen und meinten halt durch, du schaffst es, die kriegen dich nicht. So was ist schon ein tolles Gefühl. Wenig später kniete sich ein Zuschauer vor mir hin und breitete seine Arme aus, den habe ich dann in die Arme genommen. – Jetzt als ich dies geschrieben habe, fiel mir noch eine andere Episode am Rand ein. Kinder sind ja immer froh wenn man sie abklatscht.. So habe ich mal bei einem kleinen Kind auf dem Arm des Vaters gemacht, dann meinte ein Läufer lustig man sollte doch ein Kind nicht schlagen. –

Nun weiter zum Geschehen. Die Stimmung am Rand war gut, aber meine Gedanken begannen zu kreisen, da half dann auch nicht mehr der Spruch: “Ich kann es, ich will es, ich schaff es”. Ich war schon über 3.30 unterwegs und hatte noch ca. 3 vor mir. Die jetzt nicht einfach sein werden.

Es ging noch mal um die Ecke, dann fuhr die Polizei noch mal an mich ran und meinte ich wäre jetzt weit über der Zeit und ich sollte meinen Lauf auf dem Bürgersteig weiter fortsetzten. Dies wollte ich auch widerstandslos machen, denn ich wollte mich heute nicht dem Druck aussetzten noch weitere 18 km vor dem Schlussfahrzeug zulaufen wie ich es ja schon gut kannte.

Als ich 2 Schritte auf Bürgersteig gemacht habe, hörte ich das Anfahren des Doppeldeckers und entschied mich dazu, dieses Fahrzeug nicht an mir vorbei fahren zulasen, winkte und stieg dort ein. Dort traf ich Andreas wieder und man kümmert sich rührend um mich. Ich bekam ein Handtuch, ein Brezel und was zu trinken. Später auch noch ein Sweat-Shirt

Von der Besatzung wurden wir nach Name und Alter gefragt. Sie schrieben es auf und auch den km bei dem man den Lauf beendet hat. – Ich habe die KM einfach umgedreht. Also bin ich nur 24 km statt 42 km gelaufen – denn ich wollte mich dem Druck nicht aussetzen. Es sollte eine falsche Entscheidung sein, wie sich später rausstellen sollte. Aber das kann ich nicht mehr Ändern.

Im Bus habe ich mich dann oben rum ausgezogen, das Sweat-Shirt angezogen, die Schuhe aus und noch in eine Denke eingewickelt so wurde mir auch nicht kalt. Denn ich bin es gewohnt, mich sonst direkt umzuziehen.

Es war jemand im Bus, der selbst Marathon lief, jetzt aber Notizen und Bilder von den Läufern machte, die er später für die neue Laufzeitung “Motion” benötigt, da er einen Bericht darin für die breite Masse schreiben will. Die Zeitung kommt am 11.5.2005 heraus und ist an allen Bahnhöfen zu erhalten. Er machte immer wieder Bilder vom letzten Läufer vor dem Bus und befragte sie dann später im Bus und fragte nach Alter, Werdegang und wie es einem ergangen auf der Strecke und jetzt im Bus.

Ich verfolgte wie einer nach dem anderen eingesammelt wurde. Der ältere Läufer und die Walkerin liefen jetzt weiter auf dem Bürgersteig. Aber vielen hielten doch dem Druck stand und blieben noch lange auf der Strecke. Einmal kam ein schneller Läufer von hinten, der hat wohl irgendwo Mittaggegessen. Er holte den Bus ein lief vorbei und war schnell verschwunden.

Immer wieder war Stimmung an der Strecke. Bei km 37 ging ich dann mal noch oben zum offenen Oberdeck des Busses, es war so ungefähr in Höhe von Rotenbaumchaussee. Unten dachte ich es wäre oben kalt. Aber es war das Gegenteil, durch die hohen Scheiben und die Sonne war es schön warm. Also blieb ist oben ein paar km sitzen. Einmal kam kurz ein bisschen Traurigkeit hoch, das ich das Ziel nicht erreicht habe.

Kinder liefen auch immer neben dem Bus mit, fragten immer wieder wie lange es noch ist bis zum Ziel. Bei km 40 ging ich dann wieder nach unten. Jetzt brauchte ich die Decke nicht mehr, ich zog dann die Schuhe wieder an und stellte mich dann an die offene Tür des Busses um noch ein bisschen Stimmung mitzubekommen.

Unterwegs hielt der Bus auch mal als ich aufs Dixi-Clo musste. Andreas nutze auch die Gelegenheit, nur die Busbesatzung bekam es nicht mit, so rief ich es fehlt noch einer. Sonst hätte Andreas dem Bus hinterher laufen müssen. Neben mir an der offenen Tür stand ein Läufer, der viel läuft und das mit einer neuen Lunge, aber auch er wurde einkassiert.

Der Bus bog dann nach langer Zeit in die Zielgerade ein. Nach dem Ziel stiegen wir aus. Ich traf dort einen alten Bekannten, den Franzosen, der an die Frauen immer wieder Blumen verteilt und für die Welthungerhilfe sammelt und bei den meisten Marathonläufen dabei ist. Ich kenne ihn seit meinem ersten Marathon in Köln 1999. Nach ein paar Schritten bekamen wir dann unsere Medalien .

Nun bekamen wir jeweils eine sms, Andreas von Nicole und ich von Claudia, so wie schon zu Beginn des Laufes. Beide aus unserer AOL Laufgruppe. Dann holten wir unser Gepäck und dann mal schauen ob die Duschen noch offen sind. Erst Halle 5 dann Halle 8 und siehe und staune die Duschen waren noch offen und sogar warm. Ansonsten in Berlin und Köln sind die Duschen in Zelten, die meist so spät schon abgebaut werden.

Frischgeduscht fuhren wir zum Bahnhof. Im Steakhause “Blockhouse” wartete ich auf Andreas, der noch seine Koffer aus dem Hotel holen musste. Dann aßen wir und danach brachte ich Andreas zum Zug, da er noch nach München musste.

Übrigens im Bus reifte bei mir der Gedanke nächstes Jahr fahre ich die Jubiläumsfahrt von Meddy`s Sportreisen mit. Hamburg ist eine schöne Stadt, deshalb werde ich den Marathon dann beenden, und das besser als je zu vor. Um dies in die Tat umzusetzen habe ich ja noch ein Jahr Zeit. Dieses Jahr ist es für mich o.k. das ich den Marathon nicht gefinisht habe.

3. verpasste Chance – Nur als heute morgen beim Frühstück jemand gesagt hat, es gab 1000 € für die letzte Läuferin und ich es dann selber noch gelesen habe, habe ich mich geärgert.

Jetzt die neuen Ziele:

Aber wie man so sagt, jede verpasste Chance ist ein Neuanfang. So mache ich weiter, verfolge folgende Ziele,

Erstes Ziel – mehr und intensiver trainieren, d.h. auch den inneren Schweinehund bekämpfen
Zweites Ziel – nächstes Jahr in Hamburg ins Ziel kommen.
Drittes Ziel – meine Marathonzeit in HH zu verbessern. Was dann auch zu folge hat, das ich nicht bei allen Läufen die letzte bin.
Viertes Ziel – Dies ist aber nur zu erreichen, wenn ich an Gewicht verliere, was auch für meine Gesundheit gut ist.

Nun habe ich auf der Rückfahrt nach Koblenz diesen Bericht geschrieben und bin zufrieden, obwohl ich die 1000 € nicht gewonnen habe. Ich bedanke mich vor allem bei Bernhardine und den anderen für die aufbauenden Worte.

Wir sehen uns nächstes Jahr in HH.








© Uschi Meister, 14.05.2005

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