Zufälliges Zitat

"Das Ultralaufen hat seinen Grund hauptsächlich in einer Charaktereigenschaft, nämlich einer gewissen Rastlosigkeit, verbunden mit der Vision von weiten Horizonten."

Elisabeth Herms-Lübbe

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Claas Voigt , 06.09.2007

Cuxhafenmarathon-Nachlese - B75 und fliegender Start

Ein leichter Trainingsmarathon sollte es werden. Locker um die 3:35 wollten wir laufen. Doch leider wurde es für Knut und mich ein Erlebnis über einen Trainingslauf hinaus.

"Die 150km von HH nach Cuxhaven sollten wir doch locker in 2 Std. schaffen!" - so tönten wir beide vor dem Start und verabredeten die Abfahrt nach Cuxhafen in Hamburg um 8:00 Uhr. Die Abfahrt verzögerte sich auf 8:15 Uhr, denn ich hatte mein Geld zu Hause vergessen, welches für das Startgeld benötigten. Kurz nach dem Start wurden wir beide schon etwas nervös, denn das Navi in meinem Auto kündigte die Ankunft um 10:22 Uhr in Cuxhafen an - Start war für 10:;30 Uhr angesetzt. "Da holen wir locker noch etwas raus..."

Pustekuchen! Wir kamen um 10:20 Uhr an. Die B75 ist nicht zu unterschätzen. Mind. 50% der Strecke fährt man durch Ortschaften und den restlichen Teil der Strecke hängt man hinter LKW, Trecker oder Rentnern.

Da ich schon umgezogen war, konnte ich mich mit den kurzen Sprints zum Orga-Büro und zurück warm laufen. Pünktlich zum Startschuss - also in zehn Minuten - waren wir beide fertig und standen im Startbereich. Ich war nicht nur völlig außer Atem, sondern hatte bei den Sprints (4x ca. 400 Meter) mein gesamtes Frühstück verbrannt. Jetzt nur die Ruhe und den Puls runter bekommen.

So liefen wir die ersten Kilometer langsam mit und überholten kaum. Ab Kilometer drei lief es jedoch so gut, dass wir uns bei einem 5er-Schnitt einpendelten. Die Zielzeit war, wie schon in Kiel, die geplante 3:35. Ab Kilometer 30 machten sich jedoch bei Knut massive Magenbeschwerden bemerkbar, so dass wir ab Kilometer 32 rund eine halbe Minute aus dem Tempo nehmen mussten. Ins Ziel kamen wir nach 3:40.

Der Marathon verläuft auf der Halbmarathon-Strecke, die zwei mal zu laufen ist. Wir waren uns beide einig, dass es eine echt nette Strecke durch die Stadt, an der Elbe entlang und am Nordseestrand hinter dem Deich ist. Nur ein kleiner Teil ist als Pendel ausgelegt, der jedoch gar nicht stört. Der Wind war für Nordsee-Verhältnisse echt gering.Und obwohl es der erste Marathon in Cuxhafen war, kann man die Organisation als gelungen bezeichnen! Ob der Organisationsbeitrag von 40 € gerechtfertigt ist, zweifel ich allerdings an. Wenn es nächstes Jahr in den Plan passt, kommen wir wieder.

© Claas Voigt, 06.09.2007

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