Zufälliges Zitat

"Ich habe in letzter Zeit zuviel gemacht, das war nicht gut, deshalb laufe ich hier nur 24, weil ich habe in nächster Zeit ja noch das und das und das und..."

Dieter Albrecht beim 48er in Köln 2011

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  • news vom YAU
    Zunächst die Neuigkeiten vom Scheff Robert:

    „Whitehorse, 14.02.06

    22:52 Uhr Die Temperaturen werden kälter

    Fisse, Tom und Klaus haben Ken Lake erreicht. Und es scheint ihnen soweit gut zu gehen, denn sie machen weiter. Während ich diese Zeilen hier schreiben, sind die drei vielleicht schon auf dem Weg nach Carmacks.

    Im Moment haben wir drei Checkpoints besetzt. Soweit hat sich das Feld schon auseinandergezogen. Andrew sprintet allen davon. Obwohl es weniger die Geschwindigkeit ist, die den Unterschied ausmacht. Vielmehr scheint der Amerikaner so gut wie nicht zu schlafen. Und das schon seit 4 Tagen. Dicht auf den Fersen ist ihm Stuart Gillett, der beim Marathon des Sables schon ein Spitzenresultat einfahren konnte. Er hat jedoch starke Probleme mit den Fussgelenken. An dritter Stelle liegt Bruce Thompson, ebenfalls USA. Auch bei ihm sind die Füsse angegriffen.

    11 von den 34 Teilnehmern der 320 Meilen Distanz mussten bisher aufgeben. Zu den Hauptgründen zählen Probleme mit den Fussgelenken und Knien. Auch mit zum Teil extremen Blasen haben viele YAU'ler wieder zu kämpfen.

    Die Temperaturen werden dabei immer kälter. Bis ca. -25 Grad war es in den frühen Morgenstunden kalt. Nach den fast schon sommerlichen Temperaturen war das ein kleiner Schock für manche Starter.

    Sean Brown, der mittlerweile aufgegeben hat, hatte gestern das seltene Glück, ein Wolfsrudel zu sehen. Er hatte sich verlaufen. Ein faszinierendes Erlebnis (die Wölfe, nicht das Verlaufen!). Sean war sich auch sicher, dass es Wölfe sind, denn er hat kurz vorher auch Koyoten gesehen. "Und dagegen waren die Wölfe eher so gross wie Kälber", scherzte der Brite in Braeburn.

    "Das ist das schwierigste Rennen, das ich je gemacht haben", war heute von vielen Teilnehmern ist zu hören. Die Kälte und die Dauerbelastung fordern damit auch dieses Mal ihren Tribut.“
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    Auf dem englischen Teil der Seite sind ebenfalls kurze Berichte von einem der Betreuer. Sehr (sehr!) emotional und mitreißend!!
    Und: Hugh Hunter, den viele Steppenhühner sicherlich auch kennen (er sprach mal davon, auch beim YAU im Kilt zu laufen, leider finde ich noch keine Fotos!), hat Carmacks zusammen mit zwei anderen Engländern wieder verlassen.
    Das heißt bisher:
    11 haben aufgegeben,
    7 sind (oder waren) in Ken Lake
    6 haben Carmacks bereits wieder verlassen und die Ergebnisliste ist nicht ganz komplett ;-)
    die beiden Mädels, die ich anhand ihres Vornamens als solche erkennen kann, sind leider raus – bei „Dominique“ bin ich mir nicht sicher. Das könnte sowohl als auch oder?

    Und wo genau Klaus, Fisse und unser Tom sind wissen wir nicht, aber sie sind irgendwo da draußen....

    übrigens: das Wetter sagt für die nächsten Tage zwischen -10 und -20 voraus, also endlich optimal!

    Um noch mal kurz zum „Ursprung“ des YAU zu sprechen zu kommen: das (den?) YUKON QUEST, das 1000 Meilen Hundeschlittenrennen, das in diesem Jahr von Fairbanks nach Whitehorse führt. Der zur Zeit erste Musher, Hans Gatt, dreimaliger Sieger und als einziger noch mit der kompletten Hundestaffel von 14*4 Pfoten unterwegs, ist mit 2,5 stündigem Vorsprung in Eagle. Eagle ist der letzte CP vor Dawson, Halbzeit und Pflichttimeout! Weitere 4 Teams ebenfalls, die anderen 8 Gespanne auf dem Wege dorthin. Macht bis hierher verbliebene 13 von 22 gestarteten Teams (308 Hunde oooouuuhhhwwww). Die bei – wie beim YAU – „warmen“ Temperaturen gestarteten Musher gerieten am Eagle Summit, dem steilsten Anstieg und „heartbreak hill“ der Hundeschlittenführer in einen white out, einen Sturm. Ein Musher verlor gar sein Team (das schlimmste, was passieren kann!) und einige andere wurden, nachdem das Suchen mit Trailbreakern und Schneemobilen erfolglos abgebrochen werden mußte, mit Hubschraubern des Militärs, die mit Infrarotsuchgeräten ausgestattet sind, ausgeflogen!
    Wow! Nun, das sind dann die Gelegenheiten, bei denen ich dann froh bin, doch nicht überall dabei zu sein, wo ich gern möchte....


    (15.02.2006, notcrazyisnotnormal)


    Kommentare Kommentare zu dieser News:
     
    FrauWerwolf schrieb am 16-02-2006 10:18:

    Hugh

    zumindest in Rodgau war er im Kilt on Tour (Beweisfoto), viel kälter war's doch bis jetzt beim YAU auch nicht :-)
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