Tritt ein, bring Glück herein

Stop, leider geschlassen!

 

Gabi Leidner zum Waldhessen 6-Stunden-Lauf (26.09.2005) - Ultramarathon beim Steppenhahn (10.2000)

Zufälliges Zitat

"Almost every day I had gone through some kind of crisis about going on with it."

Jay Birmingham (Finisher eines Solo-TransAm)

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Gabi Leidner , 26.09.2005

Irrungen und Verwirrungen um Söhne und Väter

Rotenburg/Fulda am 24. September 2005. Einmal mehr war es Harald Heyde gelungen, seinen wunderbaren 6 h-Lauf auf einen Läufergeburtstag zu verlegen. Diesmal war es der meines LAB, Peter Gründling, und so traten 8 der leider diesmal nur 25 Teilnehmer unter dem Teamnamen "Gründlings gründliche Grünläufer" an, 6 Stunden lang mehr oder weniger gemütlich im Schloßpark und entlang der Fulda ihre Runden zu drehen.

In der Voranmeldeliste standen noch viele Steppenhühner mehr, aber einige von ihnen (Mitlauf, OliBär, Isa Herms-Lübbe, Sabine Weiß und alles Wiederholungstäter, wie viele TeilnehmerInnen sonst auch) fanden diesmal den Weg nach Rotenburg doch nicht und so wurde es eher ein kleines Familientreffen.

Klein wegen der Teilnehmerzahl, klein wegen des Hühnerhäufchens und klein auch, weil "nur" 2 Berkas auf der Strecke waren :-) - und die sorgten nicht nur bei mir sondern auch bei anderen, hier ungenannt bleibenden, aber in Rotenburg anwesenden Steppenhühnern für Verwirrung. Volkerssohn & Franksvater. Da muß man ja durcheinander kommen. "Da läuft volkerssohn, also ist das Frank". Und umgekehrt. Und das den ganzen Tag lang. Je später der Tag, desto größer die Verwirrung. Rene Strosny hat Recht, wenn er sagt "Laktat macht blöd". Denn eigentlich isses doch ganz einfach :-). Nicht unerwähnt bleiben soll hier auch die Tatsache, daß volkerssohn ohne Erlaubnis so manch' tiefen Zug an der Flasche von franksvater nahm - und die darin enthaltene fast gesättigte Magnesiumlösung für durchschlagenden Erfolg sorgte. Weniger in der Kilometerleistung auf der Strecke als in der anschließenden Richtung.. äh.. tja.. :-)

Der Schloßpark in Rotenburg ist ja schon im Frühjahr sehr schön, was meinen alten und anderen Berichten schon zu entnehmen ist. Im Frühherbst oder Spätsommer hat er aber einen noch größeren Charme, denn die vielen Laubbäume sind noch schattenspendend grün, die Blätter färben sich langsam bunt, die ersten Kastanien fallen - und die Blumen sind trotzdem noch richtig schön bunt.

Wie immer hatte Harald einen guten Draht zu Petrus und der bescherte uns allerschönstes Spätsommerwetter, nachmittags wurde es über 20° C warm. Einige, vor allem der Schnelleren, hatten damit doch Probleme. Ich bin ja eigentlich alles andere als eine Hitzeläuferin, aber ausnahmsweise wurde ich von Kreislaufproblemen verschont. Die hätten mir auch gerade noch gefehlt, ich war eh schon langsam genug. Aber mir ging's wie Trailjunkie: was man nicht trainiert, kann man nicht laufen. Und so mußte ich für die Faulheit und notorische Laufunlust der letzten beiden Monate büßen. Aber was soll's. Hauptsache, es hat Spaß gemacht (und das hat's!) und wir hatten eine schöne Geburtstagsparty.

Seit 2003 sind wir ja so verwöhnt, mit dem Sieger anzureisen :-) - damals gewann Michael Krüger für Gabis Mit-Leidner Runners. 2004 war dann Gerald Baudek für passtschon98 erfolgreich - und diesmal setzte Grünläuferin Angelika Alt diesen Siegeszug in der Frauenwertung fort. Nur 6 Tage nach ihrer neuen MarathonpB (3:19 h) in Karlsruhe gab sie ihr 6 h-Debut mit 65,634 km. Insgesamt waren nur 5 Frauen auf der Strecke, 4 davon in der W40. Schicksal.

Bei den Männern war der Vorjahreszweite, Klaus Helm, angetreten, dieses Mal zu gewinnen. Nach 3 h stand er barfuß am Streckenrand. Er meinte, er habe Achillessehnenprobleme, nachher bei der Siegerehrung gab er aber zu, daß er den (Wett)Kampf aufgegeben habe, als Enrico Süß auf Leipzig anfing, Schippe um Schippe draufzulegen. Der Sachse drehte unbeirrt in hohem Tempo seine Runden, kam auf 73,171 km und hatte dabei beim Überrunden immer noch Zeit und Luft für eine Anmerkung oder eine "Verabredung" zur Kaffeepause :-). Zweiter wurde dann Grünläufer Peter Müller, ebenfalls Karlsruhe-pB-Läufer, ebenfalls 6 h-Debuonkel und Ultra-Frischling 2005. 70,214 km sind ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann.

Er und der Dritte, Peter Vickus, gewannen übrigens letztlich auch noch jeder einen zweitägigen Schnupperkurs im Gleitschirmfliegen. Diese waren für neue Streckenrekorde ausgelobt, da diese aber unangetastet blieben, wurden sie gerecht unter allen TeilnehmerInnen verlost.


Fazit: das war mal wieder ein toller Tag, der nach Wiederholung schreit. Und egal, in welcher Jahreszeit Harald 2006 zum Rundendrehen ruft: wir werden versuchen, wieder mit an Bord zu sein! Ach ja.. erstmals fand der Lauf samstags statt und auch DAS empfand ich als sehr angenehm, so hat man den Sonntag noch zum Ausruhen und muß nicht abends nach der Siegerehrung sofort nach Hause hetzen.




© Gabi Leidner, 26.09.2005

Weitere Info's und Berichte zum Lauf:


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