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Pressemitteilung zur 2. Marbacher Meile am 13. Juli 2002:

Kilometer sammeln für afrikanische Aids-Waisen

Marbach. Am 13. Juli 2002 werden in der Schillerstadt wieder "Kilometer" zugunsten eines afrikanischen Hilfsprojektes gesammelt. Bei der "2. Marbacher Meile" werden Läuferinnen und Läufer auf einen 3,333 Kilometer-Rundkurs geschickt, um Spenden für Aids-Waisenkinder in Zimbabwe zu erlaufen. Die Teilnehmer suchen sich entweder Sponsoren, die sich zu einem bestimmten Spendenbetrag je nach Laufleistung verpflichten oder sie legen einfach selbst fest, was ihnen der Lauf für die gute Sache wert ist.

Als im Jahr 2000 bei der Premiere dieses besonderen Volkslaufes der letzte Läufer im Ziel war, stand das Spendenbarometer bei über 60.000,- DM. Da einige Sponsoren den zugesagten Spendenbetrag noch aufrundeten, konnte die evangelisch-methodistische Kirche dann sogar mehr als 64.000,- DM an Spendengeldern weiterleiten, mit denen ein Resozialisierungsprojekt für ehemalige Kindersoldaten unterstützt wurde. 165 Teilnehmer hatten trotz nicht gerade idealer Wetterverhältnis zu diesem Ergebnis beigetragen, darunter im Rahmen einer "Prominentenmeile" auch Bürgermeister Herbert Pötzsch und zahlreiche Stadträte.

"Besonders überraschte uns, mit welcher Begeisterung sich Kinder beteiligten", erinnert sich Pastorin Birgitta Hetzner schmunzelnd an die erste Marbacher Meile. "Da musste mancher Verwandte tiefer in die Geldbörse greifen als gedacht". Es gehe deshalb völlig in Ordnung, wenn die "Kilometergelder" von den Sponsoren etwas vorsichtiger kalkuliert werden. "Wenn das Wetter mitmacht werden die Teilnehmerzahlen nach oben schnellen", gibt sich Mitorganisator Achim Seiter zuversichtlich. "Wer bei der Premiere dabei war, wird gerne wieder kommen, und der Boom bei den Volkslaufveranstaltungen wird auch zu uns durchschlagen". Die Veranstaltung wurde in den offiziellen DLV-Volkslaufkalender aufgenommen, als Partner wurden die Murrtal-Runners Aspach e.V. gewonnen, ein aufstrebender Laufclub mit vielen Mitgliedern aus Marbach und Umgebung.

Zwar ist die "Marbacher Meile" kein Wettkampf, aber die Läufer werden deshalb nicht weniger angefeuert. Da zwischen Startschuss um 10 Uhr und Zielschluss sechs Stunden liegen (bei durchgehender Startmöglichkeit), können ambitionierte Ausdauerspezialisten die Marathonmarke locker überbieten. Aber die Leistung von Laufanfängern wird genauso gewürdigt, und wem der Dauerlauf nicht liegt, der kann auch gehen. Der 3,333-Kilometer-Rundkurs führt durch viel "Grün" am Stadtrand und ist trotz einiger Steigungen attraktiv.

Im Start und Zielbereich bei der Erlöserkirche gibt es ein kleines Straßenfest und einen Spielparcours für Kinder. Hier wird das Renngeschehen moderiert und für Stimmung gesorgt. "Wo sonst kann man bei einem Volkslauf einen Marathon absolvieren, sich zwischendurch mit den Kindern abgeben, ein Steak essen und auf der Strecke neue Bekanntschaften schließen", erinnert sich ein Teilnehmer des letzten Laufes an seine persönliche Renneinteilung. Bei der Auswahl des Hilfsprojektes wurde wieder darauf geachtet, dass es um eine Sache geht, wo von zuverlässig arbeitenden Partnern nachhaltige humanitäre Hilfe geleistet wird.

Der "Farm Orphan Support Trust" fördert den Unterhalt und die Ausbildung von Waisenkindern im Bergland von Zimbabwe in familiären Strukturen. Von 11 Mio. Einwohnern Zimbabwes sind etwa 1 Mio. mit Aids infiziert. Jedes 6. Kind in diesem Land ist elternlos. Ein "Aktionsbündnis gegen Aids" von kirchlichen Entwicklungshilfeorganisationen will durch praktische Aktionen und Aufklärungsarbeit die Ausbreitung von Aids in Afrika bekämpfen.

Zur"Marbacher Meile" gehört auch die Information über die Situation in Afrika und die Hilfsaktion. Informationen gibt es übers Internet unter http://www.marbacher-meile.de


Anschrift des Veranstalters:
EmK Marbach
Wielandstrasse 18
71672 Marbach
Infotelefon: 07144/ 801 59 80
E-Mail : info@3komma8.de