Der Wigald macht(e) beim VirtuTEL mit. Hier gibts alle seine Kilometereinträge auf einen Blick. Sie können vorm Ostersamstag 2004 und auch nach erreichen von Moskau sein - es sind einfach alle Kilometereinträge, die er gemacht hat. Rechts auf CSV kann man durch "rechte Maustaste" - "Link speichern unter" eine CSV-Datei zum Import z.B. nach Excel speichern.

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Gesamtkilometer bis zum 26.06.2022: 5.523,280

Samstag,
10.04.2004
9,000 Vom Hotel "Carat" in Erfurt an der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte und der Gaststätte "Waldcasino" vorbei zum Blindenlehrpfad, diesen einmal umrundend und zurück auf gleicher Strecke. Guten Morgen!
Dienstag,
13.04.2004
11,000 --
Sonntag,
18.04.2004
13,000 --
Montag,
19.04.2004
20,000 --
Mittwoch,
21.04.2004
10,000 Vom Kölner Hotel "Savoy", Turiner Strasse, zum Rhein, am Wasser nordwärts bis zur Mülheimer Brücke, an der anderen Seite zurück, Deutzer Brücke, Hotel, Frühstück. Sonne lacht.
Freitag,
23.04.2004
23,000 Bei blendendem Paradewetter über Mösten nach Stötten, von dort via "Römerweg" auf den Auerberg. Knapp unterhalb des Gipfels entdecke ich doch tatsächlich, nach 7 Jahren laufendem Routenstudium, einen neuen Forstweg! Hurra!
Samstag,
24.04.2004
11,000 --
Montag,
26.04.2004
36,000 "Schatz, ich geh´nur schnell das Auto aus der Werkstatt holen."
"Soll ich dich hinbringen?"
"Nein danke, mach ich zu Fuß..."
...und zwar den Deutensee passierend, über den Peitinger Kalvarienberg und durch das Gelände der Schongauer Papierfabrik an dampfenden Schloten vorbei, am Lech entlang zum Respekt abnötigenden Schwalbenstein, dort die Orientierung verlierend, adrenalinstoßgepeinigt zum Lechhöhenweg kletternd und schließlich am quasi enteisten Eisstadion aufs Ziel, den örtlichen Vertragshändler zusteuernd.
Dienstag,
27.04.2004
10,000 --
Donnerstag,
29.04.2004
13,000 Ein bisserl müd nach gestrigem Radtraining mit Hannes Zacherl.
Sonntag,
02.05.2004
43,000 Neuschwansteinmarathon. Einer von 26. Der Löwenzahn blüht.
Montag,
03.05.2004
7,000 Telefontrab rund um die "Großsportanlage Bocklemünd" in Köln
Dienstag,
04.05.2004
9,000 Hotel Savoy-Studio Ossendorf
Mittwoch,
05.05.2004
10,000 Hotel Savoy-Ossendorf incl. Erforschung der wegnahen Grünanlagen.
Samstag,
08.05.2004
42,000 Helgolandmarathon. Hmmm, war das schön!
Sonntag,
09.05.2004
12,000 --
Montag,
10.05.2004
10,000 Savoy-Studio im Grünen
Montag,
10.05.2004
9,000 ...und nach der Arbeit wieder zurück zum Hotel
Dienstag,
11.05.2004
10,000 Bis zum Wochenende werkele ich noch an der Wissenschaftsshow "Clever". Heute nutze ich ein vormittägliches Arbeitsloch für die Beinbewegung. Ich laufe vom Coloneum zur Schule in der Ossietzkystr. und zurück.
Mittwoch,
12.05.2004
10,000 Puh, langsam wird´s hart. "Clever" frißt wirklich verdammt viel Zeit. Immer abends bis 11 im Elektro-Smog, morgens um 10 geht´s dann weiter. Heute schaufelte ich meinen verpennten Körper um 7 auf die "Rheinbrückenrunde", mit 900er Puls und 0,09er Tempo. Durchhalten bis Samstag! Wobei ich eigentlich dann schon wieder antreten wollte, nämlich zum Mountain-Bike-Marathon in Pfronten. Aber davon habe ich mich innerlich bereits verabschiedet. Leider komme ich auch nicht dazu, meine tollen Eindrücke vom Helgoland-Marathon in einen Laufbericht für Step zu gießen. Aber: Es kann halt nicht immer Sonntag sein. Übrigens arbeitet hier ein 20-jähriger Praktikant mit Olympia-Ambitionen über 1500 Meter. An dem kann man sich gut aufrichten. Gestern stand er nach 14 (!)Stunden Requisiten/Kaffekartons und Getränkekisten-Schleppen sowie nur 6 (!)Stunden Schlaf um 5 (!)auf, um 2 (!) Stunden im 4:45er(!)-Tempo unterwegs zu sein. Er heißt Dominik und ist sehr nett. Jaja, die Jugend...
Mittwoch,
12.05.2004
9,000 abends zurück zum Hotel
Donnerstag,
13.05.2004
20,000 morgens kreuz und quer durch Köln. Ach ja: Und herzlichen Dank für die freundliche Erwähnung, FrauWerwolf!
Freitag,
14.05.2004
10,000 Savoy-Studio
Freitag,
14.05.2004
9,000 abends zurück zum Hotel
Sonntag,
16.05.2004
12,000 Der obligatorische sonntägliche "So, jetzt sind die Kinder eh in der Badewanne, also hopphopp die Sonntagszeitung holen"-Lauf.
Montag,
17.05.2004
25,000 Kreuz und quer durch Köln.
Dienstag,
18.05.2004
9,000 Hotel-Studio
Mittwoch,
19.05.2004
10,000 Wieder daheim im Allgäu. Hurra: Endlich wieder auf den Auerberg.
Samstag,
22.05.2004
11,000 --
Montag,
24.05.2004
13,000 Ein hyperidyllischer Abendlauf durch geschnittenes Heu nach rabiatem MTB-Wochenende. Schade, dass man die etlichen Schiebe/Trage-km nicht in die Wertung geben kann. Oder kann man? Aber wahrscheinlich käm man so in Grenzbereiche des Regelwerks. Das Kistenschleppen im Supermarkt erhöht auch den Puls und summiert sich im Jahr sicher auch auf Virtutell relevante km-Zahlen. Ich lass es bleiben. Oder soll ich mal geschleppte Kisten berechnen?! Nöö..
Mittwoch,
26.05.2004
45,000 Eigentlich wollte ich heute zwischen zwei "Genial daneben"-Aufzeichnungen die Traditionsroute Bonn-Köln laufen, aber ich Doofi stieg morgens in K in die falsche S-Bahn und bemerkte meinen Irrtum in Siegburg. Auch gut. Dort erstmal ein City-Schlenker auf der Suche nach einer Landkarte. Zu früh, alles zu. Also der Nase nach: Zweimals ums Riesenkino, unter der Bahn durch, die Sieg entlang Richtung Sankt Augustin bis zur Brücke kurz vor ihrer Mündung (ei, ist das ein hübsches Tälchen), von dort auf der Bike-Fernfahrertrasse rechtsrheinisch dem Groß-Strom folgend. In Niederkassel etwas lästige Suche nach einem Friedhof wg. Flaschennachfüllung (hatte nach S-Bahnkartenkauf nur 60 Cent übrig). Ab Porz auf geläufigem Weg. Über die Eisenbahnbrücke auf die Domseite, inzwischen mit etwas müdem Schritt und Sonnenbrand am hinteren Oberarm (etwas einseitige Laufrichtung). Im Hbf Happa-Happa, dann ab ins Heiabett, damit ich heute abend beim Hugo nicht allzu glykogenarm wirke. Klar: Sternchen im Tagebuch.
Donnerstag,
27.05.2004
10,000 Sechs Uhr Rheinbrückenrunde
Freitag,
28.05.2004
23,000 Weichberg-Rettenbach-Prälatenweg-Auerberg
Sonntag,
30.05.2004
27,000 Pfingstbesuch bei meinen Eltern in Oldenburg. Von Kreyenbrück aus nach Hundsmühlen, die Dietrich-Dannemann-Str. entlang nach Habern I, den "Meerweg" via Achternmeer und Achternholt nach Wardenburg, von dort an der Hunte entlang zurück.
Montag,
31.05.2004
0,000 Obwohl´s mit der Veranstaltung im engeren Sinne nix zu tun hat: Auf Mamas Damenrad von Oldenburg nach Dangast
Montag,
31.05.2004
20,000 Kreyenbrück-Sandkrug-Astrup-Hunteweg-Klein-Bümmerstede-Kreyenbrück
Mittwoch,
02.06.2004
10,000 Kreuz und quer durch Osternburg und Kreyenbrück
Donnerstag,
03.06.2004
0,000 Auf Mamas Damenrad probiere ich den neuen Radweg "Route um Oldenburg" (ca. 100km) aus, der morgen der Öffentlichkeit übergeben wird. Empfehlenswert.
Freitag,
04.06.2004
13,000 Daheim: Auerberg, Feuersteinschlucht/Steilwand
Sonntag,
06.06.2004
11,000 Jungfernheide 2 Runden
Montag,
07.06.2004
28,000 Berlin: Gendarmenmarkt-Spree-Quitzowstr-Rehberge kreuz und quer-franz.Kaserne-Tegel-Emmenthaler Str.-Mauerradweg-Bernauer Str.
Dienstag,
08.06.2004
0,000 Per "Call a Bike"-Rad vom Gendarmenmarkt nach Pankow, an der Panke entlang nach Bernau (Teil des Radfernweges nach Usedom), x-mal verfranst, dann westwärts zickzackig via Blankenburg zurück. 4 Stunden. Alles ohne Hut: Jetzt sehe ich aus wie ein Feuerwehrauto.
Mittwoch,
09.06.2004
12,000 Berlin: Gendarmenmarkt-Reichstag-Invalidenfriedhof-Nordhafen und zurück
Donnerstag,
10.06.2004
20,000 Berlin: Gendarmenmarkt-Potsdamer Platz-Tiergarten-Helgoländer Ufer-Spree entlang-Salzufer-Str d. 17. Juni und zurück, immer am Wasser
Samstag,
12.06.2004
17,000 Wird nach all der Arbeit im Flachland langsam Zeit, sich auf den "Pfrontener Trimm-Trab" einzugrooven. Also: Morgens Feuersteinschlucht-Jägersteig-Auerberg-Römerweg/MTB-Weg/Steile Wand mit Druck
Samstag,
12.06.2004
11,000 Egelsee-Lechhöhenweg-Dessau im Abendlicht
Sonntag,
13.06.2004
10,000 Auerberg zum Frühstück
Montag,
14.06.2004
39,000 Bergtour: Parkplatz Halblech 7:16-Bockstalsee 8:16-Geiselsteinsattel 9:05-Gumpenkarsattel (auf dem Weg zu Hochplatte/Gumpenkarspitze unschön im sorbet-artigen Altschnee verklettert, fast in schwere Panik geraten, soll mir für den Rest des Bergsommers eine Warnung sein) 10:05-wieder runter 11:05 -Kenzenkopf 11:40-Kenzenhütte 12:15-Parkplatz Halblech 13:23.
Mittwoch,
16.06.2004
10,000 Der Pfrontener Trim-Trab ist abgesagt worden, just am Montag, als ich mich durch die schneeverzierten Ammergauer Alpen wälzte. Jetzt suche ich mir einen schönen Ersatz aus. Vielleicht Graubünden? Oder eine Woche warten und dann Oberstaufen? Am liebsten beides...
Donnerstag,
17.06.2004
2,000 Mit Hannes Zacherl per Rad von Pfronten zur Ostlerhütte (1838m) auf den Breitenberg. Der letzte km zu Fuß (runter natürlich auch). Erlaube ich mir einfach mal hier einzutragen, auch wenns irgendwie schmerzt. Aber: Nur nix verkommen lassen. In Moskau fragt keiner, wie lang die einzelnen Teilstücke waren. Übrigens ein Krachertag: Niveablauer Himmel und oben ein netter Hüttenwirt sowie lecker Kaffee und Kuchen.
Donnerstag,
17.06.2004
9,000 ...und weil das Wetter heute ausnahmsweise hält, nachmittags noch ein Familienausflug rund um den Golfplatz und nach Bürstenstiel (ja, der Bauernhof heißt wirklich so). Die Söhne radeln, ich jogge. Mit reichlich Verkehrserziehungs-, Beraufschiebe- und Tierbeobachtungspausen. Bisher habe ich derartige Kinderexkursionen ja auf Inline-skates unternommen, aber: Der VirtuTEL ändert mein Leben (-oder eben wenigstens das eine oder andere Detail...).
Freitag,
18.06.2004
15,000 Haslach-Tannenberg-Kapellhöhe-Rettenbach-Kienberg-zuhause. Aprilwetterrekord: 6mal ziehe ich die Regenjacke an und aus.
Samstag,
19.06.2004
5,000 Mit Familie zum Egelsee. Preisfrage: Wo bekomme ich bis Graubünden in einer Woche beim derzeitigen Pisswetter die fehlenden Trainingshöhenmeter her? Spätestens Mo werde ich mich auf die inhäusige 14-stufige Treppe begeben müssen, wenn die Sonne nicht rechtzeitig siegt. Mal durchrechnen, wie oft ich zwischen Erd- und Obergeschoß wechseln muß, um mein Gewissen beruhigen zu können...
Sonntag,
20.06.2004
26,000 Der Höhenmetermangel-Stachel konnte erfolgreich aus der Psyche gezupft werden. Als Pinzette diente: Halblech-Bärengraben-Grüblehütte-Trauchgauer Höhenweg-Buchenbergalm-Halblech. Im Dauerregen. Für die Komplettdurchnässung entschädigen bei diesem Wetter die vielen schwarzen Alpensalamander, die die Wege bevölkern. Meine Lieblingstiere. Wenn ich die sehe, geht´s mir gut. Und nun rasch eine heisse Dusche und dann wird erholt, bis der Arzt kommt (hä?)
Montag,
21.06.2004
11,000 --
Dienstag,
22.06.2004
10,000 Auerberg
Donnerstag,
24.06.2004
8,000 Pssst! Ich höre die gute Form kommen!
Achja: Für gestern Abend hätt ich noch locker 2km notieren können: Während des Vorrundenspiels bin ich immer vorm TV auf- und abgetigert. Aber der Weiterkommeffekt war null. Bei mir genau wie bei der deutschen Elf.
Samstag,
26.06.2004
43,000 Graubünden-Marathon. 4:53. Berauschend. Bestes Wetter, Form ok, Kräfte gut engeteilt, Streckenführung 1a mit Sternchen, lauter nette Leute und am Nachmittag auf der Rückreise mit den Kindern eine tolle Badepause im Bodensee. Und das besonders angenehme an Bergaufläufen ist ja tatsächlich die minimale Regenerationszeit; ich glaub´, ich könnt´schon wieder!
Montag,
28.06.2004
11,000 ...von wegen "Ich könnt´schon wieder":
Heut bin ich langsam unterwegs
leer die Speicher, weich der Keks
Meine Beine schwächeln beide
Das ist das Werk von Lenzerheide

Dienstag,
29.06.2004
8,000 Vom Parkplatz Halblech (825m) per Rad durchs Lobenbachtal zur Kenzenhütte, von dort weiter zu Fuß zum Scheinbergjoch (1764), Bäckenalmsattel und wieder runter. Mit Stöcken. Im Tempo eines greisen Wandervogels.
Mittwoch,
30.06.2004
0,000 Morgens per Rad nach Füssen zu Hannes Zacherl´s Fahrradladen. Beim Kaffee wird beschlossen: Zu Fuß von Oberstdorf nach Italien in max. 3 Tagen am letzten Juliwochenende. Den Nachmittag verbringe ich über Wanderkarten gebeugt, ein Lineal vom dtsch. Südzipfel zum Reschensee legend. So entsteht die kleinstmögliche km-Zahl, aber ein gewaltiges Höhenmeter-Monster. Vielleicht kommen wir ja tatsächlich an. Oder besser gesagt: Vielleicht gehen wir ja tatsächlich los.
Freitag,
02.07.2004
10,000 Durch den Regen auf den Auerberg. Der Rückweg (die "Auerbergstrasse") wird zur Zeit eingerüstet für eines der abgespacedtesten Sportereignisse wo gibt: Den "Red Bull Almabtrieb", die Skateboard-Downhill-Weltmeisterschaft. Mit 100 km/h hinab in meinen Wohnort. Junge Tatoo-Typen in der Grauzone zwischen Leibesübung und Suizid. Mittwoch geht´s los, und bis dahin werden noch viele Fangzäune und Strohballen installiert. Legendär letztes Jahr die dazugehörige Party, auf der sich die vornehmlich aus Südafrika und Hawaii kommende Weltelite mit der Lederhosen/Dirndl-Urbevölkerung vermischte. Das hatte was. Wen´s interessiert: www.Red bull.de, dort nach dem "Almabtrieb" schauen. So. Ích muß jetzt essen: Morgen ist Oberstaufen. Ich werde meinen Lauf Otto Rehagel widmen.
Samstag,
03.07.2004
42,000 Alpin-Marathon Oberstaufen. Flott unterwegs. Bessere Kräfteeinteilung als 03, auch war es nicht gar so heiß. Dafür waren die Wege z.T. recht feucht und glitschig. Eine famose Veranstaltung mit traumhaften Panoramablicken (...die man laufend wegen der Absturzgefahr gar nicht genießen kann. Ein weiterer Irrweg in der Menschheitsgeschichte, aber auf diesen einen mehr oder weniger kommt´s ja nun auch nicht mehr an).
Montag,
05.07.2004
11,000 Ach ja, in Oberstaufen, auf dem Weg runter vom Hochgrat, kam mir da so ein Gedanke...
Fragmente einer Sprache der wunden Füsse (I)
Aufwärts wird das Ei gekocht
Runter wird es abgeschreckt
Damit sich die harte Schale
leichter vom weichen Kern löst
Dienstag,
06.07.2004
22,000 Daheim-Haslach-Kienberg-Rettenbach-Unterlöchers-Oberlöchers-Remnatsried-Badwerk-Umkehr wegen Monstertöle-Daheim. Mit Rucksack durch Dauerregen
Donnerstag,
08.07.2004
0,000 Per Rad nach Füssen, dort Kaffee in Hannes Zacherls Fahrradladen. Kartenabgleich für den Saisonhöhepunkt in 3 Wochen: Zu Fuß mit Karacho von D nach I. Unabhängig voneinander haben wir exakt dieselbe Wegführung gefunden. Ein gutes Omen. Jetzt müssen wir nur noch loslaufen.
Freitag,
09.07.2004
28,000 Zuhause-Dessau-andere Lechseite-Hirschau-"Radweg Romantische Strasse"-Peiting-Lechbrücke-via Lechhöhenweg-Schorenwald zurück. Mit Rucksack. Puh, ist der schwer. Vielleicht doch besser nackt über die Alpen?
Samstag,
10.07.2004
11,000 In Regenmontur und mit Rucksack. Pitsche-Patsche.
Sonntag,
11.07.2004
13,000 Ich, Partymuffel, habe mit meiner Freundin, die wilde Partys liebt, einen Deal gemacht: Ich begleite sie auf ein paar Feste, und dafür werde ich für die Dauer meines Alpenetappenlaufs von familiären Pflichten befreit. Gestern also: "A Night in Heaven". Hihi: München wie in den plattesten Klischees! Fiese, feist und dabei irgendwie lustig. Nun gut. Zu Fuß über die Alpen will ich seit meinem 17. Lebensjahr. Also tief durchatmen und nach 3 Stunden Schlaf: Bürstenstiel-Strass-Auerberg, Fahrstr. wieder runter. Mit Rucksack.
Herzlichen Glückwunsch an alle 48er! Conny! Weltrekord! I werd narrisch!
Montag,
12.07.2004
20,000 mit Rucksack und Stein darin. Doofe Idee.
Mittwoch,
14.07.2004
33,000 Parkplatz Buching-Kulturenweg-Buchenberg-Lettenfleck-Europ. Fernwanderweg 4-Tegelberg-Drehhütte-Vorderes Mühlberger Älpele (das hatte ich vor 2 Jahren mal mit MTB erfolglos gesucht) -Buchenberg-Buching. Mit Rucksack, Stöcken, Schnupfen und von Sportsfreundin Ingrid geliehenem Höhenmesser. Tolles Spielzeug. Der misst für die hübsche Runde HD 1110m +/-.
Donnerstag,
15.07.2004
11,000 Lechrunde mit Rucksack für das Geburtstagskind.
Freitag,
16.07.2004
19,000 Diverse Wege am Auerberg, mit Rucksack und Stöcken.
Samstag,
17.07.2004
7,000 Muß Kinder hüten, die mich nicht auf Rädern begleiten sondern den Tag im Planschbecken verbringen wollen. Daher Badehose tragend Stundenlauf um Haus/Parkplatz/Garten. 83 Runden, so gaaanz ungefähr, denn bei allen Sonnenmilcheinkrem-, Schnürsenkelbind- und Joghurtausdemkühlschrankholpausen komme ich mehrfach durcheinander. Als Kompromiß zwischen Babysitting und Training nicht das schlechteste. Werde den Kurs demnächst mal auf den cm vermessen. HD lässt sich leichter (nämlich per Zollstock an Hauswand) ermitteln: 257 cm pro Runde.
Sonntag,
18.07.2004
11,000 Lechrunde am Abend. Uiuiui bin ich fertig; das Rucksack- und Stocktraining der letzten 2 Wochen verursacht echtes Jan-Ullrich-Feeling mit Mariannengräben im Gesicht. Schön, daß man alle Jahre wieder eine neue Methode findet, sich an den Rand der Implosion zu bringen.
Montag,
19.07.2004
0,000 Per Rad nach München, 101 km
Mittwoch,
21.07.2004
20,000 Haslach-Tannenberg-Kapellhöhe-Rettenbach-Unterlöchers-Oberlöchers-Remnatsried mit Rucksack
Freitag,
23.07.2004
16,000 Mit Rucksack durch Blitz und Donner. Tour d´Unvernunft. Stationen: Dessau-Lechbruck-Muckenbichl-Ried-Bürstenstiel-heimwärts.
Samstag,
24.07.2004
11,000 Warmer-Regen-Lechrunde
Sonntag,
25.07.2004
23,000 Nachts um 2 aus´m Bett, Hannes Zacherl abholen. Wir fahren ins Hornbachtal, einen Seitenarm des Lechtals. Dampfende Düsternis. Im schnarchenden Kleinstdorf Hinterhornbach (1101m) stellen wir das Auto ab und gehen den südwärtigen Hang hinauf, zum Kaufbeurer Haus (2007m). Die Sonne geht apfelsinengleich auf und beleuchtet den Traum aller Alpin-Romantiker: Unten Watte, oben Blau und erhabene Felsriesen. Hinter dem Kaufbeurer Haus befindet sich obskurerweise ein kleiner aber ebener Fußballplatz, mit Steinbändern als Begrenzung. Was für ein Ort! Bundesliga-Vereine, hört, hört! Hier muß man hin, für´s Höhentrainingslager!
Weiter geht´s. Kalk, Karst und Kare. Und Schnee. Immer noch. Wir wägen lange ab, dann queren wir vorsichtig ein ca. 50m langes Schneeband und beschließen, bis zum nächsten Mal Senioren-Rutsch-Stopper für die Turnschuhe zu kaufen. An der Schwärzerscharte (2433m) stellen wir die Stöcke ab und erklettern den Gipfelaufbau der Bretterspitze (2608m). Sonntag, halb acht. Frühstück im Himmel. Aus dem Wolkenmeer ragen nur wenige Inseln hervor: Die Parseierspitze, der Allgäuer Hauptkamm, der Hochvogel. Runter erlerne ich von Hannes Zacherl eine neue Abstiegstechnik: Wie ein Skifahrer unter Mitwirkung der Stöcke durch den Schotter driften. Frisst Schuhwerk und klingt gefährlich, fühlt sich aber sicher an, sofern Hangneigung und Schotterkörnung gleichmäßig sind. Das Schneeband hingegen ist bergab noch weniger angstfrei zu queren. Schluck. Darauf unten im Gasthof Adler einen Apfelstrudel. Mit Sahnehäubchen. Wie dieser Sonntagmorgen.
Freitag,
30.07.2004
55,000 "Von Deutschland nach Italien, direttissima", 1.Etappe: Einödsbach (bei Oberstdorf) 1114m-Steinscharte (österreichischeGrenze) 2262m-Steeg 1124m-Kaiserjochhaus 2310m-Grießkopf 2582m-Pettneu 1222m. HD total 2593 m aufwärts
Samstag,
31.07.2004
65,000 2. Etappe: Pettneu 1222m- Hoher Riffler 3168m-Schmalzgrubenscharte 2697m-Kappl 1250m- Östl.Visnitzjoch 2654m (Schweizer Grenze)-Compatsch 1715m HD total 3738m rauf, runter 3285m
Sonntag,
01.08.2004
65,000 3. Etappe: Compatsch 1715m-Fuorcla Salet 2826m-Tschlin 1561m-San Nicla´dal Rom 1063m-Grünsee-Dreiländereck 2100m (Grenzübergang von Schweiz nach Italien) -Reschen 1497m HD Total 2362m rauf, runter 2529m
Mittwoch,
04.08.2004
11,000 Lechrunde. Brutal schnell, dabei völlig locker. Verstehe. So also funktioniert Superkompensation. Gestern und vorgestern war ich doch seehr erschöpft nach unserem Alpenlauf. Fertige gerade einen Bericht. Vorab: Das letzte Wochenende gehört in die Top Ten der schönsten Dinge, die ich bisher erleben durfte.
Freitag,
06.08.2004
32,000 Wie im Dezember beim "WIB-Schaukel"-Dreh verabredet: Mit dem ebenso originellen, sympathischen wie auch umstrittenen Johann Mühlegg von Grainau via Höllental auf die Zugspitze. Ich esse oben eine Kartoffelsuppe, er eine Bratwurst, eine Cola und einen Schnaps ("Ich hab´s nicht so mit dem gesunden Essen"), dann geht´s über Wiener-Neustädter-Hütte wieder runter (viel Klettersteig), 2150 HM. Superschnell (wohlgemerkt: Für mich, weniger für ihn). Sehr unterhaltsam, v.a. wie er langsame Berg-Touristen (alle mit Helm und Karabiner) buchstäblich überklettert ("lassen´s sich nicht stören, so geht´s schneller, als wenn sie zur Seite gehen"). Ein Tier. Dessen Jahrhunderttalent wär mir auch aufgefallen, wenn ich sein Sportlehrer gewesen wäre. Und ich geh heut mal besser besonders früh ins Bett. Fühle mich wie eine Luftmatratze mit Loch. Hm. Ich glaube, ich habe eine ganz gute Figur abgegeben. Schön. Andererseits: Hoffentlich lädt er mich jetzt nicht allzu oft ein; das würde mich geradezu in den körperlich-seelischen Totalzusammenbruch führen.
Sonntag,
08.08.2004
11,000 Lechrunde. Tja, hiermit enden meine Höhenmeter-reichen grossen Ferien. Schaaade. Ab morgen televisioniere ich wieder im Kölner TV-Studio.
Dienstag,
10.08.2004
9,000 Hotel-Studio
Mittwoch,
11.08.2004
9,000 Hotel-Studio
Mittwoch,
11.08.2004
8,000 abends Studio-Hotel
Donnerstag,
12.08.2004
9,000 Mittags Hotel-Studio
Freitag,
13.08.2004
9,000 morgens Hotel-Studio
Freitag,
13.08.2004
8,000 abends Studio-Hotel
Samstag,
14.08.2004
0,000 Kleiner Klappradausflug: Hotel Savoy-Rheinufer-Dormagen-Chorweiler-Savoy
Sonntag,
15.08.2004
0,000 Grosser Klappradausflug: Hotel Savoy-Bergheim-Erftweg-Weilerswist-Brühl-Savoy
Montag,
16.08.2004
9,000 Vom Studio aus kreuz und quer durch den Nüssenberger Busch.
Dienstag,
17.08.2004
10,000 morgens Hotel Savoy-Studio
Dienstag,
17.08.2004
9,000 abends Studio-Savoy
Mittwoch,
18.08.2004
0,000 Kleiner Klappradausflug: Hotel Savoy-Bocklemünd-Widdersdorf-Lövenich-Brauweiler-Pulheim-Sinnersdorf-Esch-Pesch-Studio
Freitag,
20.08.2004
15,000 Mit "Laufprinz" Detlev am Rhein entlang, zwischen Mülheimer und Südbrücke. Das war sehr angenehm. Verkuppelt von Step quasi. Dank dafür, Steppenhahn! Jetzt habe ich vor lauter angeregter Unterhaltung den abschließenden Uhrenblick versäumt; ich gehe mal davon aus, daß wir 15 km zurückgelegt haben?! Oder was sagt der "Brückenrechner"? Nochmal gucken....Oder besser Du, Detlev, bestimmst mal die km-Zahl; immerhin bist Du ortskundig, nachher sinds nur 14 und ich gelte als Aufschneider, nee, nee, soweit kommt´s noch. Also: Trag Du mal ein und ich korrigiere dann gegebenenfalls! Schönen Tag noch.
Freitag,
20.08.2004
0,000 @Detlev: Aha. 14,87 km. Na, da spar ich mir die Korrektur und laufe nachher in die Kantine, das müsste dann passen ;)
Samstag,
21.08.2004
9,000 morgens Savoy-Studio
Sonntag,
22.08.2004
0,000 Klapprad: Köln-Bergisch-Gladbach-Burscheid-Witzhelden-Müngstener Brücke-Solingen-Leichlingen-Leverkusen-Köln
Montag,
23.08.2004
0,000 Klapprad: Köln-Düsseldorf-Duisburg. Per Bahn zurück nach Köln
Mittwoch,
25.08.2004
9,000 morgens Savoy-Studio
Mittwoch,
25.08.2004
9,000 abends Studio-Savoy
Donnerstag,
26.08.2004
10,000 morgens Dom-Studio
Donnerstag,
26.08.2004
9,000 abends Studio-Savoy
Samstag,
28.08.2004
0,000 Per Klapprad vom Münchner Flughafen zum Isartor
Sonntag,
29.08.2004
35,000 München Isartor-Wolfrathshausen. Nieselregen, ab und an zwischen Isarufer und Bundesstrasse wechselnd.
Montag,
30.08.2004
11,000 Lechrunde. Sehnenreizung: "Tibialis anterior" meldet sich zum zweiten Mal in diesem Jahr. Kenn ich schon; wenn das passiert, heißt es Achtung. Der Isarlauf gestern war wohl einen km/h zu zügig, nach 3 Wochen "Clever"-bedingtem Minimaltraining. Jetzt ist Finger- äh, Fußspitzengefühl gefragt, wenn ich nicht verfrüht ins herbstliche SchmatzRauchundTrink-Training abrutschen will...
Mittwoch,
01.09.2004
15,000 Zuhause-Haslach-Tannenberg-Kapellhöhe-Rettenbach-Kienberg-zuhause. Ein betörendes Wetter. Aber Herbstlicht. Bald muß ich die langen Hosen aus dem Schrank holen.
Donnerstag,
02.09.2004
24,000 Senile Bettflucht. Daher im ersten Morgengrauen: Haslach-Mösten-Stötten-Römerweg-Auerberg. Später am Vormittag treffe ich eine kundige Journalistin des Allgäu-Magazins (selber Langtriathletin) und erzähle ihr von der -wie nennt man´s?-"Schnaps"-Idee, die Zugspitze in Stöckelschuhen zu besteigen. Lange Fachdiskussion mit dem Ergebnis, recht bald den Praxistest durchzuführen. Ein schönes Herbstvorhaben.
Freitag,
03.09.2004
11,000 Lechrunde
Sonntag,
05.09.2004
20,000 Start 4 Uhr morgens: Vom Haldensee aus (1124m, Tannheimer Tal) per MTB Richtung Landsberger Hütte, eine Stunde später Umschalten auf Turnschuhbetrieb. Die Dämmerung beginnt, als wir die Leilachspitze (2274m) erklimmen. Hannes hat Zeitdruck, muß um 8 zu Hause sein und rennt/klettert/pedaliert, daß sein Gesicht ganz rot wird. Sven und ich bleiben länger auf dem Gipfel und beobachten den türkis-pinken Sonnenaufgang. Unpraktisches Gelände, brüchig, schottrig, glitschig. Werde mich bei der Kurverwaltung beschweren. Runter bewußt gemütlich. Kurz vor den Rädern nehmen wir noch schnell die Schochenspitze (2069m) mit. Wie man so sagt. Eigentlich Unsinn. Sie steht ja noch am Platze. Rad-Downhill verkrampft wie immer. Aber spart Zeit. Bei Hannes in Pfronten wartet nämlich schon das Frühstück auf uns. (Sven und ich kommen sageundschreibe 1:30 h später an als er) Guten Morgen.
Dienstag,
07.09.2004
13,000 Berlin: Tiergarten/Spreeufer hie und hü. Später mit Riesenrucksack von S-Bahn Beusselstr nach Tegel zum Flughafen.
Donnerstag,
09.09.2004
9,000 Potsdamer Platz-Humboldthafen und zurück. Schwere Motivationsprobleme, wie immer im beginnenden Herbst. Weiß noch nicht, wie ich dieser Unlust begegnen soll...
Freitag,
10.09.2004
10,000 Feuersteinschlucht-Jägersteig-Auerberg, runter via Strasse
Samstag,
11.09.2004
15,000 Wandertag! Mit netten Nachbarn auf Bergtour: Von Tirol aus ("Pflach", 840m) auf den "Säuling" (den "Wächter des Ostallgäus", 2047m). Seit 7 Jahren wohne ich im Schatten dieses markanten Felsbuckels; endlich stehe ich oben und gückte in mein Wohnzimmer, wenn´s nicht so diesig wäre.
Sonntag,
12.09.2004
11,000 Lechrunde
Montag,
13.09.2004
9,000 2x auf den Kienberg. Wär gerne 3-5x rauf, aber heute war erster Schultag meiner Söhne, was einen gewissen Zeitmangel hervorrief.
Dienstag,
14.09.2004
14,000 Schule-Bürstenstiel-Hafegg-Nachsee-Hinterlangegg-Waldkindergartenweg-Eschach-Günther-Goldstein-Zuhause
Mittwoch,
15.09.2004
0,000 Mit Hannes Zacherl per 2er-Tretboot vom Kiosk Illasbergsee über den Forggensee nach Brunnen (Schwangau). Dort im Seestüberl Milchkaffee, dann zurück. Das perfekte Regentraining: Keine Kälte durch Fahrtwind, und das Tröpje-for-Tröpje-Muster im ansonsten spiegelglatten See ist so herrlich beruhigend. Macht zusammen 2mal 1:10 h und einen seltsamen Muskelkater knapp über der Kniescheibe. Zum Abschluß eine Runde Kälteschockschwimmen. Brrrrrr.
Donnerstag,
16.09.2004
11,000 Lechrunde
Freitag,
17.09.2004
1,000 Kleiner Praxistest: Kann man mit Stöckelschuhen auf die Zugspitze? Der Test fand am "Gelbe-Wand-Weg" statt, einem Klettersteig am Tegelberg (Schwangau). Erster Eindruck: Es geht viel leichter, als man (frau) denkt. Je schlechter der Weg, desto umstandsloser sinkt der Stöckel im Erdreich (Schotter) ein, so daß man "normal" gehen kann. Die größten Probleme bereiten Asphalt und der Rückweg bergab. Den muß man leider rückwärts zurücklegen oder in ganz engen Serpentimen.
Festzuhalten ist ferner: Ich habe ein besonders spitzes Pumppaar in pink getestet, bei dem während des Kletterns die Spitze aufwärts knicken kann. Ein runder Schuhbug ist kletterkompatibler. Außerdem muß ich mir Gedanken über die Stabilität des Stöckels machen. Bricht dieser ab, so ist sämtliche Standstabilität flöten. Gibt es Stahlstöckel? Bevor es auf die Zugspitze geht, muß ein bergsteigender Schuster konsultiert werden. Hoffentlich hält der mich nicht für einen Fetischisten, der sich, um seine Passion zu verbergen, eine ganz krude Legende gestrickt hat.
Johann Mühlegg hält ja Stöckelschuhe für den Weg durchs Höllental für ideal, da ein kleiner Gletscher gequert werden muß; dort zieht man die Dinger aus und verwendet sie als Eisbeile, während Socken (angeblich) höhere Haftreibung erzeugen als z.B. Laufschuhe. Ausprobieren.
So, jetzt wird geruht. Morgen laufe ich in Kempten. Vielleicht sind auch andere VirtuTeller da?!
Samstag,
18.09.2004
5,000 Haslacher See-Runde
Sonntag,
19.09.2004
42,000 "Voralpenmarathon" in Kempten. Ein weiterer Fall von Selbstüberschätzung: Los unter 5er-Schnitt, wobei ich bereits bei km 10 verdächtig oft auf die Uhr schaue; immer ein Zeichen von latenter Laufunlust gepaart mit Unsicherheit. Letztere kein Wunder bei meinem bescheidenen Training seit August. Nun ja. Ab Halbmarathon beachtlicher Geschw.-Rückgang. Ich lasse es geschehen und all die nett grinsenden Leute passieren, die ich soeben noch mit Verve nett grinsend übersprintet habe. Vielleicht sollte man diese Herangehensweise als eigenständige Disziplin anbieten: Erstmal 21 km schnell, dann 21 km langsam. Wär ich verdammt gut drin. Ansonsten: Großartiger Kurs, dolle Panoramablicke, besonders vom höchsten Punkt, dem "Blender". Hammerharte Strecke. 1300 Höhenmeter müssen ja irgendwo untergebracht werden. In Kempten sind diese absolut gleichmäßig über die gesamte Strecke verteilt. So. Und ich trinke jetzt einen Kasten Bier und schieb schon mal die Gans in den Ofen. Nächster Wettbewerb erst wieder Skilanglauf. Und das dauert noch ne Weile.
Donnerstag,
23.09.2004
12,000 H2Odurchtränktes Hügelgehumpele. Häßlicher Herbsttag. Heute wird mein
neuer geE-bayter Ellipsentrainer geliefert, für solche Tage genau das richtige.
Donnerstag,
23.09.2004
0,000 Verblüfft stelle ich fest, daß der "König-Ludwig-Lauf" (55km Ski-LL) schon in der ersten Januar-Woche stattfindet. Da ich dort mitskaten möchte, habe ich mein Training weitgehend auf Rollstocklauf, Kletter- und Schwimmhalle verlegt. Laufen werde ich den Winter über nur sporadisch -mehr ist hier am Alpenrand ob der Schneefülle auch gar nicht angebracht . Bitte nicht denken, ich hätte den VirtuTEL vergessen! Ich werde zu gegebener Zeit bei der Wettbewerbsleitung den Antrag stellen, Skitouren-km (natürlich nur bergauf) angeben zu dürfen. Also Isarpirat: Gleich hast Du mich!
Mittwoch,
29.09.2004
10,000 Köln: Mediapark-kreuz und quer zum Rhein-Zoobrücke-Hohenzollernbrücke-Hotel Jolly
Samstag,
02.10.2004
5,000 Mit meinen beiden Söhnen auf den Tegelberg gewandert (900 Hm). Oben Mittagessen, per Seilbahn wieder runter.
Sonntag,
03.10.2004
0,000 Per Rollstocklauf nach Steingaden, Zeitung gekauft und zurück, 22 km. Anschließend Bolzplatz mit den Söhnen.
Montag,
04.10.2004
0,000 30 km Rollstocklauf. Beulenpestöse Blasen an den Händen, Muskelkater im Trizeps
Donnerstag,
07.10.2004
24,000 Ried-Müttererholungsheim Lechbruck-Siebenbürgerheim-Senthub-Straß-Auerberg-runter via Strasse. In den letzten Tagen viel Holz gehackt, daher oben/hinten vermuskelkatert.
Samstag,
09.10.2004
10,000 Niesellechrunde
Mittwoch,
13.10.2004
16,000 Haslach-Tannenberg-Kapellhöhe-Rettenbach-Kienberg; unten fieser kalter Nebel, auf dem Weichberg strahlender Sonnenschein. Oben besichtige ich kurz den jetzt fertiggestellten Wallfahrtskirchenneubau. "Weichberg" kommt von ahd. "Wicbec", der "heilige Berg". In diesem Zusammenhang ist es interessant, daß der baufällige Kirchenvorgänger Anfang der 70er abgerissen und durch einen Fernsehturm ersetzt wurde. Wozu jedoch braucht man heute, im Sat- und Kabelzeitalter, eigentlich noch TV-Türme? Folgerichtig steht an dieser uralten Kultstätte wieder eine Kirche, und der graue Turm langweilt sich. War die Herrschaft des Fernsehens über die Religion nur eine kuriose Kurzepoche? Abwarten.
Donnerstag,
14.10.2004
0,000 36 km Rollstocklauf, Einradtraining (puhhh: Aller Anfang ist schwer...)
Freitag,
15.10.2004
11,000 Lechrunde
Montag,
18.10.2004
10,000 Stocklauf auf den Auerberg, runter via Fahrstrasse.
Dienstag,
19.10.2004
11,000 Lechrunde durch dunkelpopelfarbene Herbstszenerie.
Donnerstag,
21.10.2004
16,000 Bernbeuren-Haslach-Tannenberg-Kapellhöhe-Rettenbach-Kienberg-Bernbeuren
Freitag,
22.10.2004
6,000 Eima Humpeln vor die Arbeit
Sonntag,
24.10.2004
0,000 22 km Rollstocklauf
Montag,
25.10.2004
0,000 40 km Rollstocklauf, nach einer Stunde zerbricht mir mein guter alter Stock, und den Rest müssen meine Pobacken erledigen.
Dienstag,
26.10.2004
13,000 Egelsee-Dessau-Tannenbühl-Greuwang, waschküchiges Alle-Paar-Sekunden-Die-Brille-Putz-Wetter
Mittwoch,
27.10.2004
14,000 Mit Hannes Zacherl von Vils aus auf den Vilser Kegel (1843m). Unten Schmuddel-, oben Traumwetter. Ganz mediterrane Landschaft, mit gebückten Latschenkiefern und Blick auf glattgehobelte Wolkenoberseite. Ca. 1000 Höhenmeter.
Samstag,
30.10.2004
9,000 Herbstferien in Oldenburg. Hunte/Osternburger Kanal
Montag,
01.11.2004
19,000 OL: Diedrich Dannemann-Str.- Südmoslesfehn-Korsorsberg-Tungeln-Hunte zurück
Dienstag,
02.11.2004
16,000 OL: Ewigkeit-7 Bösen-Sandweg-Bahndamm-Krusenbusch
Mittwoch,
03.11.2004
14,000 OL: Bahnhofsallee-Sandkrug-Truppenübungsplatz
Freitag,
05.11.2004
0,000 Auf Mamas Damenrad bei Aprilwetter: Wüsting-Neuenhuntorf-Altmoorhausen-Sandkruger Dachsweg (2:30)
Samstag,
06.11.2004
10,000 OL: Diedrich-Dannemann-Str-Am Querkanal-Hundsmühlen-zurück
Montag,
08.11.2004
13,000 Winterwonderland: Egelsee-Dessau-Tannenbühl-Greuwang. Und heute abend geht´s in die Kletterhalle.
Dienstag,
09.11.2004
14,000 Haslach-Tannenberg-Kapellhöhe-Kienberg durch dichtes Schneetreiben.
Mittwoch,
10.11.2004
13,000 Mit Hannes Zacherl zur Ostlerhütte (1883m) auf den Breitenberg. Oben ist es schon herrlich winterlich. Traumwetter.
Freitag,
12.11.2004
20,000 "Pizza", eine uralte Haus- und Hofstrecke wiederentdeckt; Stenz-Dessau-Lechhöhenweg am oberen Lechsee entlang zur Pizzeria an der Lechbrucker Brücke, Golfplatz Gsteig-Echerschwang-Bernbeuren.
Samstag,
13.11.2004
10,000 Wieder in OL (Omas Geburtstag): Hunte bis Cloppenburger Str, Osternburger Kanal, via Denkmalsweg und Meerweg zurück.
Sonntag,
14.11.2004
21,000 OL: Bahndammwanderweg-Dachsweg-Sandkruger Waldschule-Astrup-Hunteweg-Denkmalsweg-Alter Postweg
Montag,
15.11.2004
8,000 Mit TV-Redakteur Kai durchs zauberhafte Potsdam. Anschließend 6 Stunden hammerhartes DDR-Oldschool-Training im Fachbereich rhythmische Sportgymnastik, für eine Fernsehshow. Lustig und gleichzeitig niederschmetternd: Man trainiert mit 7-9-jährigen und hat keine Chance, auch nur im Ansatz das nachzuahmen, was an Übung verlangt wird, und zwar beim Aufwärmen!
Dienstag,
16.11.2004
0,000 Schnellkurs "Rhythmische Sportgymnastik" in Potsdam. Ziel: Beherrschung der "Wurfrolle" mit zwei Keulen, eingebettet in eine niedlich-preziöse Choreografie. Noch hat´s nicht ein einziges Mal geklappt, aber ich mache kleine Fortschritte. Was mir gefällt, ist der Ton meiner Trainerinnen; nix mit "Wellness" und so. ZACKZACK!! heißt es alle 30 Sekunden. Toll auch die Turnhalle: Trifft die Keule die Decke, so hat man Angst, daß der klapprige Altbau endgültig zusammenkracht. Heute hatte ich schon schön Muskelkater, morgen wird´s ganz schlimm.
Mittwoch,
17.11.2004
6,000 ...weiter im Einsatz als Nachwuchs-Sportgymnast. Morgens lege ich mit meinen 15-jährigen Trainerinnen einen kleinen Erholungslauf durch den Sanssouci-Park ein. Danach wird wieder gekeult. Leider ist absehbar, daß ich binnen drei Tagen die Wurfrolle nicht erlernen kann. Das bedeutet: Training daheim. War anders geplant. Nunja: Was TV-Redakteure sich so ausdenken...Nach 150 Judoartigen Schnellrollen in den letzten Tagen fühlt sich mein Körper an wie ein Stück morsches Schwemmholz, das von den Wellen wieder und wieder gegen die Buhne geworfen wird. Da sehnt man sich nach "lockeren 10km"
Donnerstag,
18.11.2004
10,000 Wieder daheim. Kleine Lechrunde, 10 km, zur Körperpflege. Nach drei Tagen "RSG" fühle ich mich nahezu krank.
Samstag,
20.11.2004
10,000 Auerberg via Feuersteinschlucht, runter auf Str. Ach ja: Gestern bin ich auf der Ski-Versammlung das TSV Bernbeuren zum "Obmann Ski nordisch" gewählt worden (Gegenkandidaten gab´s nicht, und nach einstimmigem Votum nahm ich zähneknirschend die Wahl an). Mein Ziel: Bei geeignetem Wetter drei Loipen anbieten: Die "Höhenloipe" am Auerberg (950m hoch, ca. 4km Länge), die berüchtigt "schwere" Skatingloipe an der Str. zwischen Bernbeuren und Stötten (Parkplatz in Eschach, Länge ca. 5km, dicke Hm; meine Lieblingsloipe weit und breit) und, als Neuerung: Flutlichtloipe am Sportplatz, direkt bei mir hinterm Haus. Für die Pflege der letzteren werde ich mich persönlich ins Loipenmobil setzen müssen. Perfekte Verbindung aus Eigeninteresse und Gemeinwohl :))
Hoffentlich muß ich nicht gerade dann verreisen, wenn Frau Holle ernst macht...

Aaaalso: Wer sich in diesem Winter dem LL-Rausch hingeben will: Per E-mail bei mir melden!
Montag,
22.11.2004
13,000 Egelsee-Dessau-Tannenbühl-Greuwang; gestern Kletterhalle mit Geli und Hannes.
Mittwoch,
24.11.2004
10,000 kl. Lechrunde schnell
Donnerstag,
25.11.2004
0,000 Morgens steckt mein Daheim in oberfieser Hochnebelwolke. Da stell ich mich, die Inhäusigkeit suchend, auf den Crosstrainer und gucke dazu "Blow-up" von Antonioni.
Freitag,
26.11.2004
0,000 Paradewetter, 0 Grad, Sonnenschein: 40 km Rollstocklauf.
Sonntag,
28.11.2004
13,000 Gestern abend ein Stündchen TV auf dem Crosstrainer, heute mit Stöcken auf den Auerberg, Römerweg abwärts, Prälatenweg wieder hoch. Z.T. LL-Schrittsprünge.
Montag,
29.11.2004
20,000 Pizza
Dienstag,
30.11.2004
0,000 Rollschuhstocklauf 30 km
Donnerstag,
02.12.2004
0,000 45 km Rollschuhstocklauf
Freitag,
03.12.2004
11,000 Lechrunde
Samstag,
04.12.2004
0,000 Nochmal Wurfrolle-Training bei meinen Freundinnen von der "RSG Potsdam". Ach ja, Frau Werwolf wollte wissen, wofür: Bald (nächsten Mittwoch) gibt´s bei SAT 1 eine Show namens "Stars am Limit". Internationale Superstars wie ich sollten in drei Tagen eine (ihnen vorher unbekannte) Sache erlernen und den Lernerfolg dann in der Show präsentieren. In meinem Fall: Die "Wurfrolle", ein Kernelement der rhythmischen Sportgymnastik. Habe 5 Versuche, muß mind. 3mal klappen. Leider wird´s nix. Problem ist das Fangen. Habe zwei linke Hände, was für diese Übung seeeehr hinderlich ist. Nun ja. es ist für einen guten Zweck....
Sonntag,
05.12.2004
10,000 Berlin, Spree hin und her.
Montag,
06.12.2004
10,000 Berlin, Spree westwärts und zurück
Dienstag,
07.12.2004
21,000 Berlin: Spree westwärts bis Agricolastr sowie ein paar Runden durch den Tiergarten.
Mittwoch,
08.12.2004
10,000 Berlin: Spree ostwärts bis Oberbaumbrücke, Eastside-Gallery und zurück.
Freitag,
10.12.2004
23,000 Haslach-Kienberg-Kapellhöhe-Rettenbach-Unterlöchers-Oberlöchers-Prälatenweg-Geisenhofen-Günther-Goldstein. Wie sagt man doch gleich? "Sommer-Sonne-Cabrio!" Jedenfalls das mit der Sonne stimmt...
Samstag,
11.12.2004
0,000 Wetten, dass? auf dem Crosstrainer
Sonntag,
12.12.2004
7,000 Morgens per Rollschuh nach Steingaden zum Zeitungskauf und zurück, 23 km. Danach mit Zacherls und allen Kindern auf den Falkenstein zum Essen (460 HD) und wieder runter. Cyprian erledigt alles pausenfrei im Laufschritt und lässt die anderen ihre Augenbrauen hochziehen. Merkwürdige Inversionswetterlage: Unten Frost, oben sitzen wir draußen in hochkarätiger Sensationssonne und haben Probleme, den Kindern zu erklären, dass es sinnvoll ist, die Jacken anzulassen.
Montag,
13.12.2004
15,000 Mit Stöcken: Feuersteinschlucht-Jägersteig (Schrittsprünge)-Auerberg-Südhang runter, rauf (wieder Schrittsprünge)-MTB-Strecke-Prälatenweg (nochmal Schrittsprünge). Runter via Strasse.
Mittwoch,
15.12.2004
0,000 Morgens zeitunglesend auf dem Hotelergometer in Köpenick. Abends mit viel Lampenfieber in der SAT1-Show "Stars am Limit". Ich habe fünf Versuche, die "Wurfrolle mit Keulen" darzubieten, scheitere aber und bin danach angefressen wie Oliver Kahn. Eigentlich wusste ich, dass ich diese doch recht anspruchsvolle Übung nicht "draufhabe", da ich´s aber in der gestrigen wie auch in der heutigen Probe gepackt habe, bin ich ziemlich sauer...obgleich: Ich hab´s mir ja nicht ausgesucht. So stehe ich denn mit einem Bier in der Hand kiefermahlend auf der After-Show-Party, als Magdalene Breszka zu mir kommt, mich zu trösten versucht und dann fragt: "Aber das Training hat dir doch Spass gemacht, oder? Rhythmische Sportgymnastik ist doch was tolles, oder?" "Von wegen", entgegne ich, da werden 3-jährige brutal gefoltert, ich hab´s mit eigenen Augen gesehen," und erkläre ihr, daß ich Sportarten bevorzuge, bei denen auch Durchschnittstalente (wie ich) mangelnde Luxusgene mit Willenskraft und Spass an der Freud ausgleichen können, "zum Beispiel bei gaaanz langen Laufstrecken, also länger als Marathon". Magda schüttelt erschüttert den Kopf "Wie? Gehörst du etwa auch zu diesen Verrückten? Igitt!" Dann geht sie mißgelaunt von dannen. Sie hat mich nicht überzeugen können. Und ich sie schon gar nicht. Meine Keulen vergesse ich dann mutwillig im Studio (werde ich in diesem Leben nicht mehr brauchen) und schleiche ins Bett.
Freitag,
17.12.2004
16,000 Haslach-Tannenberg-Kapellhöhe-Rettenbach-Kienberg-heimwärts
Samstag,
18.12.2004
0,000 @windshopper, Conny, volkerssohn: Danke für Eure Anteilnahme und ggflls. fürs Daumendrücken. Es tut auch schon gar nicht mehr weh :))
Draussen schneit´s heftig, und heute nachmittag hätt´ich Zeit, mal mein neues Flohmarkt-Skitourenset auszuprobieren. Da läuft mir bereits das Wasser im Mund zusammen, oder, äh, der Schnee...
Samstag,
18.12.2004
11,000 Großer Experimentaltag: Kinder bei Geburtstagsfeier, den ganzen Nachmittag Zeit, also los: Skitour mit Hannes Zacherl von Steinach auf den Breitenberg bis zum "Tiroler Stadl" und noch ein Stück höher, bis ca. 1400m. Oben Thermostee, runter für mich Premiere; ein Fiasko! Im steilen Tiefschneegelände schaffe ich gerade mal 50m, dann schnalle ich schallend lachend die Skier ab. DAS IST ZU SCHWEER! Was für eine Woche: Erst die Keulen, nun dies! So trabe ich den Berg wieder runter. Muß wohl erst auf der Anfängerpiste üben. Ja, wie denn auch sonst; ich bin doch nicht die Mittermeier-Rosi. Zweiter Teil: In der Abenddämmerung wieder rauf zum Tiroler Stadl, diesmal in Turnschuhen, von oben bizarrer Blick auf das nächtliche Pfronten, 1000 Lichter mit weihnachtlichem Flair. Runter dann auf einem mitgebrachten 5-Euro-Kinderbob in höchst stimulierender Rauschgeschwindigkeit. Wird s brenzlig, verläßt man die Piste und fährt in den Tiefschnee, wo der Untersatz schnell an Speed verliert. Was für ein versöhnlicher Tagesausklang!
Montag,
20.12.2004
0,000 1:30h LL diagonal in Schongau. Es gibt hier am Alpenrand zwei Jahreszeiten, die mir wirklich ans Herz gehen: Die Löwenzahnblüte Anfang Mai sowie Hochdruck im Winter über dicker Schneedecke. Letzteres ist nun der Fall.
Dienstag,
21.12.2004
0,000 Um sieben Uhr -18 Grad!
LL: Erst belaufe ich alleine die Roßhauptener Loipe, nach einer Stunde gesellt sich Hannes Zacherl dazu, der mir als anerkannte Diagonal-Kapazität einige wichtige technische Hinweise gib, v.a. zu den Themen "Doppelstockschub mit Zwischenschritt" sowie "Der Druckpunkt als Metapher für die Kräfteeinteilung im Alltagsleben." (seltsamerweise sind wir bisher immer nur gemeinsam geskatet und noch nie klassisch unterwegs gewesen). Fast vergesse ich, meine Kinder von der Schule abzuholen, so völlig berausche ich mich an Licht&Schnee. Insgesamt 2:30, etwa 25 km.
Mittwoch,
22.12.2004
0,000 Eine Stunde Skating in Lechbruck, sehr mühsam; tiefer, ungesetzter Schnee und altes Wachs. Sind übrigens bei diesen Verhältnissen kaum 10 km. Nichts mit Gleiten, vonwegen "wie Inliner". Leider. Immerhin bringt die Sonne die Augen zum Tränen.
Donnerstag,
23.12.2004
0,000 So. Jetzt habe ich meinen Taschenrechner für die Steppsche Brettformel gefunden. Gelaufen wurden: LL 12km diagonal, in der Mittagszeit, auf der Lechbrucker Supermarktloipe, in pi-warmem Landregen auf tauendem Dreckssorbet, das in seiner Mischung aus Schnee, Matsch und Maulwurfshügel an Gehirnmasse erinnerte. Zur allgemeinen Information: Die Strecke ist höhenmeterarm, der Wind blies kräftig und ich absolvierte die Strecke quasi gleitfrei in 1:10h (entspricht meinem lockeren Dauerlauftempo). Wenn´s weiter so taut, kann ich morgen wieder ohne Skier unterwegs sein.
Falls wir uns nicht mehr über den Weg laufen sollten: Frohe Weihnachten allerseits
Freitag,
24.12.2004
0,000 Auf Skiern kreuz und quer am Auerberg. Naß und gleitfrei, 1h, ca. 10km. Dibverse Pferdeschlitten unterwegs. Apropos: Dürfen sich Pferde eigentlich auch zum VirtuTEL anmelden?
Samstag,
25.12.2004
14,000 Morgens Tiefschneehüpfen auf der Lechrunde (11km), dann , nach dem Frühstück, ziehe ich meinen lauffaulen Sohn Leander auf dem Schlitten die vereiste Rodelbahn zur Drehhütte hinauf (3km in 50 Minuten, harte Arbeit), während Bergfloh Cyprian wie immer emsig vorweg läuft. Vorsichtige Abfahrt in 20 Minuten.
Montag,
27.12.2004
0,000 Auf alten Nowax-Skiern ungespurt und kross durch den sulzigen Neuschnee: Östlich am Haslacher See vorbei, Tannenberg-Kapellhöhe-Rettenbach-Kienberg-wie Hinweg, 14 km in 1:40
Dienstag,
28.12.2004
0,000 Morgens mit Hannes Zacherl auf Tourenski (das sind die mit den Anti-Rutsch-Fellen auf der Unterseite) von Grän (Tannheimer Tal) via Skipiste aufs Füssener Jöchle (1821m). Runter per Seilbahn (bei meinen Abfahrts-"künsten" ist mir die Verletzungsgefahr einfach zu hoch, außerdem ist diese Methode wartezeitenfrei und man hat die ganze Kabine für sich alleine. Kreiere ich hiermit einen neuen Trend? Habe selten so viele Leute gesehen, die mich anschauten, als würden sie mir innerlich einen Vogel zeigen. Und so beginnen die gaaanz großen Trends immer). 2,6km Skipiste mit ca. 700 Hm, 1h bis oben (Wertung nach Step-Ski-Formel).
Dienstag,
28.12.2004
10,000 Abends kurze Lechrunde durch dichtes Schneetreiben. Im Licht der Stirnlampe wüstes weisses Wirbeln. Sonst ist nichts zu sehen.
Mittwoch,
29.12.2004
0,000 Schneewehen bis zur Hüfte; morgens um 7 auf Brettern stapfend westlich am Haslacher See vorbei, Tannenberg, Kappelhöhe, Rettenbach, Buchenberg, Remnatsried, Geisenhofen, Günther, Goldstein. In 2:50h schaffe ich gerade mal 23km. Danach plündere ich den Kühlschrank und widme mich ein Stündchen dem Schneeschaufeln (...der Mensch sollte noch andere Interessen haben als nur das Laufen). Faktor 0,8.
Donnerstag,
30.12.2004
0,000 1h Skating auf der Strass-Loipe (3 Runden), dann den Auerberg hoch bis zum Jägersteig und wieder runter. x 0,8. Puh, wie mühsam. Kaum liegt optimaler Schnee, schon bin ich platt.
Freitag,
31.12.2004
0,000 Wurde heute in die Bedienung des "Ski-Doo" eingewiesen. Der "Ski-Doo" ist ein Motorschlitten, der zur Anlage von Loipen verwendet wird. Als frisch gewählter "Obmann Ski Nordisch" des TSV Bernbeuren werde ich mich nämlich aktiv an der Loipenpflege beteiligen, und fabulöserweise beginnt die in dieser Saison erstmals offerierte "Brettleweg-Übungsloipe" direkt bei mir hinterm Haus. Womöglich werde ich den Ski-Doo sogar in meinem Garten deponieren (...wenn es mir gelingt, meine Freundin davon zu überzeugen, daß Ski-Doos in Gärten dufter sind als z.B. Blumenrabatten oder Sitzecken). Die ersten Fahrversuche auf der topfebenen 3-km Runde waren abenteuerlich; man fühlt sich wie ein moderner Inuit, es gibt jedoch auch einen gewissen James-Bond-Faktor (der Tacho zeigt immerhin bis 100 km/h). Zur Einweihung bastelte ich mir aus alten Fahrradschläuchen ein Zuggeschirr und zog skatenderweise meine beiden Kinder hinter mir her, 3 Runden vorm Essen und 3 Runden nachmittags. Hurra, ich bin ein glücklicher Mensch. Guten Rutsch an alle!
Samstag,
01.01.2005
10,000 Prost Neujahr! 2005 begann mit Regen. Gestern hörte ich von einer alten Bauernregel: Wenn´s in den Schnee regnet, dann wird sich dies im Laufe eines Winters noch 6x wiederholen (d.h., dies ist das zweite Mal). Das heutige Thema lautet daher: Sorbetgestocher. Nach 1 Auerbergloipenrunde Skating (vielleicht 3km in 20min) steige ich entnervt auf Laufschuhbetrieb um und ackere mich über die kurze Lechrunde.
Montag,
03.01.2005
0,000 Liebe Frau Werwolf, ich betrachte diese schöne Sache hier als Freizeitvergnügen, eine unterhaltsame Fußreise im PC, ohne Druck, Neid und Gezanke. Damit dies so bleibt, verzichte ich hiermit auf weitere Irritationen durch Langlauf bzw. Skitouren-km. Habe die bereits absolvierten bereits zurückgenullt. Hoffe, hiermit die Wogen glätten zu können. Ich schau mal wieder vorbei. Und lasst mir die Spaziergänger in Ruhe. Da wird´s albern. Wo soll man denn da die Grenze ziehen?
Montag,
03.01.2005
0,000 2h Skating im Tannheimer Tal durch Pfützen und Wehen. Dem Trainingsplan, diesem bisweilen doch recht ignoranten und grausamen Diktator wurde erneut Unterordnung zuteil ;)
Dienstag,
04.01.2005
10,000 Ist ja gut, windshopper. Also: Sehr früh morgens zu "Prince live in Las Vegas" den Crosstrainer gequält, 0:50h, so´ne Art Musik-Fahrtspiel, z.T. intensiv. Abends Lechrunde, ganz bedächtig.
Mittwoch,
05.01.2005
0,000 Morgens bei Frühlings-Paradewetter mit Hannes Zacherl auf den Tegelberg; ach ja, natürlich mit Tourenskiern (das sind die mit den unterseits aufgeklebten Anti-Rutsch-Fellen, liebe Flachländer). Grosse Erleichterung: Erstmals gehe ich mit extralangen Langlaufstöcken, und das kommt mir ja enorm entgegen ("Machen alle Freaks so", versichert mir Hannes; was er damit wohl meint? Daß ich das gefälligst auch so machen muß?). Obwohl´s als muskulär belastender gilt, kriege ich so meinen Puls viel leichter unter 290. (Sehr schön, denn bisher wurde ich so sauer bei dieser Übung, daß die Sache nach 10 min keinen Spaß mehr machte; der Kraftaufwand ist ob der Gewichte an den Füssen schwer zu verarbeiten). Der Blick aus der schattigen Nordwand in das golden beleuchtete Alpenvorland ist irre. Beim Kaffee oben planen wir, unsere 40. Geburtstage gemeinsam im Tegelberghaus zu feiern. Hurra, wird das eine Sause. Bis oben brauche ich 1:03h. Ok, das bedeutet: Mit neuen Fellen, gut ausgeruht und etwas Technik-Tuning müsste ich in der Lage sein, am "Tegelberg-Skitourenrennen" Anfang Februar auf eben dieser Strecke um die 50min zu laufen. Damit wäre ich im hinteren Mittelfeld, aber immerhin bester (weil einziger) gebürtiger Norddeutscher. Der auf mich ausgeübte Gruppenzwang ist nämlich diesbezüglich gewaltig: Ob Supermarktleiter, Nachbarn, Sportfreunde, sogar die Lehrerin meiner Kinder: Alle machen bei diesem wichtigsten Wintersportereignis meiner Gegend mit und wollen, daß ich´s auch mal probiere. Sind übrigens 4,2 km mit 900 Höhenmeter ganz streng berauf (es gibt in der Tat kein einziges ebenes Stückchen zur Erholung; das macht diesen Berg so anziehend für die "Freaks" aus allerlei Sportarten). Runter fahre ich per Seilbahn. Alpin bergab kann/trau ich mich nicht. Aber aus der Seilbahn beobachte ich mit völligem Unglauben Hannes, der im Tempo eines aufgebohrten Porsche nach 5min (1min schneller als ich) die Talstation erreicht. Tja, die Kinder der Berge...
Donnerstag,
06.01.2005
20,000 Morgens 1h Crosstrainer (zu Musik von Christian Marclay und Eumir Deodato "Love Island"), anschließend Frühstück und, da über Nacht der Schnee getaut ist, schließlich Pizza-Runde. 3.Winter-Regen (vgl. Bauernregel s.u.)
Freitag,
07.01.2005
11,000 Lechrunde. Schöner klarer Tag, aber die Schneereste sind so nagelfluhesk hart gefroren, daß die Sturzgefahr beträchtlich ist. Immerhin kann man so prima den "Oberstaufen-Marathon" mit seiner Hochgrat-Passage üben...
Samstag,
08.01.2005
10,000 Habe mich soeben aus der Wertung verabschiedet. Im Gegenzug habe ich mir vorgenommen, meine Trainingstagebuchaufzeichnungen vollständig in den VirtuTEL-Bereich zu verlegen; sollten zukünftig dort auch verstärkt Rad-, Tretboot- oder Kletter-km auftauchen, so bitte nicht die Nase rümpfen. Aber der Aspekt des "Was hat wer bei welchem Wetter heute in welcher Stimmung mit wem gesportelt?" hat mich immer viel mehr interessiert als die Frage, ob A schneller in Moskau ist als B. Skitouren-km werde ich in meine km-Sammlung mit einfliessen lassen; kann ja so niemanden mehr stören. Steppenhahn, das war eine Spitzenidee mit der neuen Funktion! Chapeau! Also: Ich bin heute morgen durch die Feuersteinschlucht und über den Jägersteig auf den Auerberg gelaufen, runter via Strasse, am Skilift dicke, hartgefrorene Schneedecke, in 1h. Strahlende Frühlingssonne, 0 Grad. Und Hannes hat mir ein schönes Bild von unserer Skitour auf den Tegelberg geschickt, damit habe ich, da ich schon mal am Bearbeiten war, mein Profil frisiert.
Samstag,
08.01.2005
0,000 Nachmittags ziehe ich meine Kinder im Bollerwagen rollschuhlaufend um den Haslacher See. Langsam wiegen Blagen&Wagen 60kg, so dass bergauf und im Altschnee die Krampfneigung wächst. 0:52h.
Sonntag,
09.01.2005
0,000 Ganztägige Kinderhütepflichten, und das Wetter ist zu schlecht, um die Brut
guten Gewissens als Zuglast in Bollerwagen o.ä. zu mißbrauchen. Also Ruhetag.
Montag,
10.01.2005
0,000 8 Uhr, Kinder in der Schule. So ein hübscher klarer Morgen: Da entmotte ich Rennrad und Isolierkleidung und unternehme die erste Ausfahrt des Jahres. Nach 10km heißt es ersteinmal: Schleunigst wieder nach Hause, denn so schön die Sonne auch scheint, es ist deutlich unter Null. Also wieder rein in die Garage und die dünnen Handschuhe gegen die allerdicksten Skihandschuhe eingetauscht. Dann im verschneckten Spaziertempo: Tannenberg-Ingenried-Königsried. Dort, im Wald, gerate ich unangenehm ins Rutschen: Überfrorene Nässe sagt man wohl. Bergab gen Bidingen stütze ich mich mit den Füssen ab und scheuere so meine Neopren-Füsslinge kaputt. Nunja, ein bißchen Schwund ist immer. Weiter über Bernbach nach Biessenhofen (dem Ort, aus dem die "Bärenmarke" stammt), Altdorf-Marktoberdorf-Kurfürstenallee-B 472-Burk-Stötten-via Panoramastrasse südlich am Auerberg vorbei nach Hause. 59km, Schnitt 22,3, also 2:38h unterwegs. Letztes Jahr grübelten Hannes und ich mal über das Vorhaben, per Cross-Rennrad im Winter die Alpen zu überqueren. Wir haben´s dann bleiben zu lassen, der Verschleiß an Füsslingen wäre wohl nicht verkraftbar. Hat ein Steppenhuhn zufällig Erfahrungen mit derlei Unsinn?
Montag,
10.01.2005
0,000 @Frank: Super, Dein Treppenlaufbericht. Da kann ich was mit anfangen. Komischerweise basteln mein Kumpel Hannes und ich z.Zt. an einer verwandten Idee: Binnen 12 Stunden 10mal auf den Tegelberg, jeweils 900Hm, runter jedesmal mit der Seilbahn (dort auch Verpflegung). Wäre angeblich -hihi- Weltrekord (naja, sagt das Guiness-Buch, ähem, hüstelhüstel). Mal gucken, ob was draus wird oder es sich nur um so eine typische Hochwinter-Idee handelt.
http://www.tegelbergbahn.de
Dienstag,
11.01.2005
11,000 Wieder so ein glitzernder Wonnemorgen. Lechrunde als Teil der Erholungswoche -von der ich jedoch noch gar nicht so genau weiß, ob sie wirklich erholsam wird, denn morgen geht´s erstmal nach Ruhpolding zum Promi-Biathlon. Ja, sie haben richtig gelesen, die ARD lässt jetzt die Fernsehfritzen schießen und schwitzen. Wobei ich von Schießen gar keine Ahnung habe; war Zivi (...worauf ich mich im Mißerfolgsfalle berufen werde), nur meine Freundin ballert -bedingt durch vormilitärische Ausbildung in der DDR- ganz erstklassig und schießt im Urlaub bei der üblichen Animation Marke "Kleinkaliberschießen am Pool um 10 Uhr" immer alle Männer übern Haufen. Gibt jedesmal eine Woche Gratis-Extraurlaub als ersten Preis. Ich schweife ab; vielleicht gibt´s im Hotel in Ruhpolding ja einen Gäste-PC, dann werde ich vorab berichten. Ach ja: 1:03. Und noch ein paar interne Vermerke: 05 immer 2, 2x3, gestern 4.
Mittwoch,
12.01.2005
10,000 GD/7//Savoy, 7:30 Brückenrunde in Köln am Rhein, 0:56. Dann ab nach Ruhpolding. Hihi: Beim Star-Biathlon gibt es allerhand Erleichterungen für die Promis.a) die Scheiben sind größer und näher dran, b) das Gewehr liegt schon am Schießstand und c) man darf es auflegen (hab´s einmal ohne Auflage probiert und erkannt: Aha! Hier beginnt der Sport) Jeder "Star" läuft 750m. Ist als Erleichterung gedacht, ist in Wirklichkeit für Leute wie uns Steppenhühner eher ein Erschwernis: Man kommt mit Puls 1000 an den Schießstand (es sei denn, man läßt´s ganz locker angehen; mal gucken). Heute erstmals eine Knarre in der Hand. Die leibhaftige Magdalena Forsberg hat den ganzen Nachmittag meine Haltung korrigiert. Das war schön. Hach, jeder Job hat seine Nach-, aber eben auch seine Vorteile. Morgen darf ich auf die Loipe! Hurra! Prognose: Costa Cordalis gewinnt (...der kann nämlich richtig langlaufen und trinkt nicht so viel Kaffee wie ich) und die seeehr schwachsichtige Sabrina Setlus schießt alle tot. Mich auch.
Donnerstag,
13.01.2005
0,000 5 Ruhpolding//Vormittags 2h Skating auf der Weltcupstrecke in Ruhpolding. Auf einer abgesperrten Schleife laufe ich ein paar Mal auf der "Star-Biathlon"-Runde, muß zwischendurch immer vor Kameras posieren und friere fürchterlich. Und durch das Liegen auf den Schießmatten wird man zudem klatschnaß. Obacht: Höchste Schnupengefahr in den nächsten Tagen. Morgen werde ich mal heimlich den gesamten Kurs abfahren (ist für Nicht-Weltklassefahrer superstreng verboten). Hochinteressant, wie Bewegungsbegabungen (Heike Drechsler etwa) ihre liebe Mühe mit dem Wintersport haben, aber dicke Fernsehnasen ohne Vorkenntnisse sofort eine gute Figur machen, nicht verdeckte, sondern verdickte Talente sozusagen.
Freitag,
14.01.2005
0,000 5// Morgens Skating an der 2-Seen-Loipe, 1:10h. Etwas öde, das Laufen, im Gegensatz zu den hochinteressanten Beobachtungen, die man hier machen kann. Z.B., wie sich Mustersportler wie Henry Maske auf diese Sache vorbereiten. Kann nicht laufen, kann nicht gleiten, hat aber starken Oberkörper. Also berät er sich intensiv mit Frank Luck. Fazit: Nur Doppelstockschub, da Strecke kurz. Und zwar mit Skatingski (obwohl er Null Skaten kann), da Reibung geringer. Stöcke so lang wie möglich (mehr Kraftübertragung). Ackert wie ein Besengter, geht extra zum Sonderschießen. Luck zu mir: "Wirst sehen, er ist vorne mit dabei. Hat in der DDR das Siegen gelernt; wie das im Einzelfall geht, wird analytisch erarbeitet. Du bist nur Freizeitsportler, ein guter vielleicht, aber Maske wird gewinnen, wirst sehen!". Und er hat fast Recht! Irre! Heike Drechsler hingegen fehlt völlig das Gleichgewichtsgefühl und leidet darunter. Möchte soo gerne Skaten können. Stefan Kuntz hat die perfekte Mischung aus Lockerheit und Begabung. Macht sich. Cordalis& Sohn sind sich ihrer Sache sehr sicher.
Ich freue mich über die tollen Trainingsmöglichkeiten und den Anlaß für anthropologisch-sportwissenschaftliche Studien...
Samstag,
15.01.2005
0,000 4//Morgens bei Sonnenschein auf der 2-Seen-Loipe zwischen Ruhpolding und Reith im Winkel, skating 1:10h. Abends nehme ich teil am "Star-Biathlon" der ARD. Huhh, war das lustig! Als das Damenrennen losgeht, kriege ich für ca. 1min einen Lachkrampf, der sich nur schwer wieder lösen läßt. Mein Ziel war: Nur nicht schwer stürzen, das hätte mich im Dorf zum Deppen gemacht. Hat geklappt. So toll kann TV sein! Habe noch nie erlebt, daß ALLE Beteiligten nach dem Lauf im Hotel 3x hintereinander die VHS der Sendung anschauen. Und ALLE sind begeistert! Biathlon ist für diesen sonderbaren Ernst-Ulk perfekt, da es dieses besonders faire, euphorische und betont unaggressive Publikum hat. Wermutstropfen: Um 10 kam Sabrina Setlur aus dem Krankenhaus, geschient. Wohl Patellasehnenabriß. Scheiße, aber ich habe mich ab Tag 1 gefragt, warum sie wohl mitmacht...
Sonntag,
16.01.2005
16,000 Ruhpolding-Bb, 5// 20Uhr: Haslach-Tannenberg-Kapellhöhe-Rettenbach-Kienberg. Immer nach ganz beseelt vom gestrigen Dauer-Lachkrampf.
Montag,
17.01.2005
0,000 2//8.45, -6, Sonne. Tannheimer Tal: Grän-Schattwald-Vilsalpsee (2x, wie vor einem Jahr)-Haldensee übers Eis zurück, Skating, ganz vereist bei wenig Schnee, 3:00h. Am Ende drückt´s Lendenwirbelig links. Alles wie gehabt bei so langem Unterwegssein.
Montag,
17.01.2005
0,000 @windshopper: Hat Rubi das gesagt? (...habe nämlich nichts hören können). Ist doch ein Kompliment :))
@Reinhard: Tja, klassisch unterschätzt, die Angelegenheit. Was ja nichts schlimmes ist. Als wirklich sehr unglücklich empfand ich seine Ausrede, "das Gewehr sei kaputt gewesen". Prust; und selbst wenn´s so wäre, bestimmte Dinge sagt man einfach nicht. Bei dieser Sendung ging es um alles mögliche (um was eigentlich?)-aber bestimmt nicht ums Gewinnen. Da gab´s zwei Damen, die das anders sahen und in diesem Kontext recht verkrampft wirkten...
Dienstag,
18.01.2005
20,000 2S//8.00, Sonne, -4, Pizza 2:03h
@windshopper: Ist schon ok, das Honorar war diesmal nicht nur "auch", sondern "vor allem" Schmerzensgeld (für manchen durchaus im Wortsinne). Wär ich Kommentator gewesen, hihi, da wär mir auch so einiges eingefallen:))
Mittwoch,
19.01.2005
0,000 4//Morgens steh ich am Hotel in Köln und warte auf den Fahrer, der mich zum Flughafen bringen soll. Der kommt nicht, und da dämmert mir so ganz sachte, daß ich heute auch bei Genial daneben mitmache, nicht bloß gestern. Aha. Das bedeutet: Ein unverhoffter freier Tag. Aber keine Sportsachen dabei! Nix! Und das Hotelzimmer ist so klein, daß nicht mal Seilspringen möglich ist!
Also entscheide ich mich für einen außerplanmäßigen Ruhetag. Schluck, was das für einen Suchtmenschen wie mich an Überwindung kostet. Statt Sport: Langer Spaziergang und Kauf des Buches "Lötzsch" (Cavadonga-Verlag), die Biografie des gegen das DDR-Sportsystem revoltierenden Rad-Supertalents Wolfgang L. Lese es in einem Rutsch. Die Stasi wollte ihm im Knast die Fähigkeit rauben, nach Absitzen der Haftstrafe weiterhin geförderte linientreue Sportler zu demütigen. Er wehrte sich in der Zelle mit Liegestütz und Kniebeugen. Erfolgreich. Heute ist er Mechaniker bei Gerolsteiner. Lesenswert. In der Saune grüble ich nachmittags, ob ich am Samstag am "Tannheimer Trail" (Ski-LL) teilnehmen soll. Trainingsstand wäre knapp ausreichend für 50km, aber die Abfahrt vor Unterjoch jagte mir schon letztes Jahr grosse Angst ein. Ist so steil, daß ich freiwillig nicht mal mit Alpinski runterfahren würde. 04 verabschiedete ich mich in den Tiefschnee neben der Loipe. Kostete mich 5min. Andererseits feiert dort Johann Mühlegg sein Comeback, und das hat evtl. sporthistorische Bedeutung. Da wäre ich gerne dabei....
Donnerstag,
20.01.2005
0,000 5//15:30, Graupel, 3 Grad, Sturmböen. Wie ein Schimmelreiter heize ich mein MTB zweimal via Str. auf den Auerberg, bis mich oben eine Sturmböe 10m vor dem Gipfelplatz aus dem Sattel hebt. Hossa! Und alles warm, weich und easy, trotz des Höllenwetters. Etwa 1h
Freitag,
21.01.2005
10,000 2// 20:00, Schneesturm, Wintergewitter, 0 Grad. Nach frustgesättigtem Tag im Stau und im Constantin-Konferenzraum (Clever-Vorbesprechung), also das gesamte Tageslicht in Sitzposition vergeudend, Lechrunde mit weißem Gestöber im Licht der Hirabia. 1:01h
Samstag,
22.01.2005
15,000 3//Sonne, Neuschnee, -3 Grad. Haslach-Tannenberg-Kapellhöhe-Rettenbach-Kienberg. Nach 3 Jahren erstmals mit Pulsmesser. Hui ist das interessant! Rauf zur Kapellhöhe bis 155 Schlägen, zum Kienberg bis 145, runter nach Rettenbach fällt der Puls unter 115. Schnitt 134. Mit so´nem Ding am Arm hat man leider kaum noch einen Blick für das Traumwinterwetter, mit vom Winde verschliffener Schneefracht. Interessante Naturbeobachtung: Am Brettleweg flüchtet vor mir eine dicke Bachforelle durch sonderbar-seichtes Wasser, kaum 5cm tief. Zuerst denke ich: "Nanu, ein Frosch! Im Winter!" Bin 1:34h unterwegs. Nachmittags fahre ich zur Buchpräsentation von Johann Mühlegg in Tannheim. Von ihm lasse ich mich breitschlagen, morgen über 30km mitzumachen. "Wie lange bist Du unterwegs?" fragt er mich. "So zweieinhalb Stunden war ich letztes Jahr über 30 unterwegs." "Ok, ich lauf die 50km, da brauche ich auch 2:30h, dann kommen wir gemeinsam ins Ziel." Dann schimpfe ich noch mit ein paar Journalisten von der Lokalpresse, die sich über seinen Start aufregen: "Wie kann ein Volkslauf nur mit so einem Typen werben?" fragen sie, und der DSV reagiert auf ihn wie der Stier auf das rote Tuch. Ich werde ganz böse, denn die Sperre ist vorbei und ab sofort muß er eine neue Chance erhalten, finde ich. "Ja, aber kann er denn je wieder Vorbild sein?" fragt der Schreiber. "Leistungssportler sind nie geeignete Vorbilder, in den oberen Regionen sind Tunnelblick, Ehrgeiz und Konsequenz zu groß, als daß ich meinen Kindern einen, sagen wir mal: Olli Kahn als Vorbild empfehlen würde. Und über die Doping-Diskussion wird man in wenigen Jahrzehnten lachen, wenn nämlich die Chinesen genmanipulierte Schwimmmonster ins Wasser schicken, deren Talent nicht mehr auf Reagenzien zurückgeführt werden kann...Außerdem: Johann Mühlegg´s Karriere ist so schillernd, exzentrisch und unterhaltsam, so gnadenlos nonkonformistisch, daß ich auch für ihn streiten würde, wenn ich all diese Sachfragen ganz anders beurteilen würde; das menschliche überwiegt sozusagen.
Sonntag,
23.01.2005
0,000 2//Trübe, -1 Grad. Tannheimer Trail. Ich laufe die 30km Skating mit. Daß ich meinen Transponder im Auto vergessen habe, geht mir 9min vor dem Start auf. Ich hetze zum weit entfernt geparkten Wagen und gehe bzw. sprinte gut aufgewärmt und ordentlich laktatisiert an den Start. Muß mich ganz hinten anstellen, was beim Ski-LL, anders als beim Schuhlauf, problematisch ist, weil jedes Überholen eine technische Übung ist, zudem nur an Stellen möglich, die breit genug sind, und tritt man hierbei jemandem auf die Ski, hagelt es Flüche. Ich stelle mich offenbar besser an als letztes Jahr und werde viel weniger beleidigt. Überhaupt komme ich gut durch: Ich stürze nur zweimal (ja, das ist für Kinder der norddeutschen Tiefebene ein wichtiges Kriterium): Bei der Abfahrt nach Unterjoch (von der ich noch letzte Nacht ungut geträumt habe) setzte ich mich freiwillig auf den Hosenboden, und in einer waldigen Scharf-S-Passage zwängt sich beim Fallen der Schnee zwischen Außenbrille und innen justierte Sichtgläser. Jetzt sehe ich schwarz, äh weiß. Die nächsten 5km lege ich ohne Brille, also stark schwachsichtig zurück. Immerhin: letztes Jahr fiel ich noch an mindestens einer weiteren Abfahrt. Zwischendurch denke ich: "Hättste auch die 50km laufen können", so zügig komme ich vorwärts. Nun gut. Man braucht noch Ziele für nach der Pensionierung. Als ich Tannheim erreiche, kann ich bereits aus der Ferne dem live kommentierten Schlußspurt des 50km-Rennens (das eine halbe Stunde früher gestartet ist) lauschen: Tatsächlich, Johann Mühlegg teilt sich den Sieg mit einem weiteren Lokalmatadoren. Alle witzeln: Endlich mal eine strategisch richtige Entscheidung in seiner Laufbahn; hätte er mit viel Vorsprung gewonnen, hätte sein Auftritt etwas sehr volksfernes, unsympathisches gehabt, und wäre er hinten gelandet, hätten alle gesagt: Tja, ohne Doping geht´s halt nicht... So aber sind alle glücklich. Ich brauche 2:13, 20min weniger als letztes Jahr, wobei die Witterungsbedingungen und der Schnee hier im Reich des Rutschens eine völlig andere Bedeutung haben als beim Strassenlauf.
Montag,
24.01.2005
11,000 2//Trübe, 16:00, Neuschnee, -3, München (nach Clever-Zuspielerdreh "Regenschirmflug"): Isartor-rechtes Isarufer nordwärts-Wehr Oberföhring-andere Seite zurück. 1:08h
Dienstag,
25.01.2005
14,000 4//7:45, Trübe, Neuschnee, -3. München (vor Clever-Zuspielerdreh "Bus-Sprung): Isartor-rechtes Isarufer südwärts bis zur Fußgängerbrücke unterm Zoo, andere Seite zurück. 1:26h
Mittwoch,
26.01.2005
0,000 4//5 Uhr 30, draussen liegt zum Laufen zu viel Neuschnee. Also 0:50h Crosstrainer/Seilspringen vorm Fernseher. Max-Ophüls-Doku, Morgenmagazin. Hierauf folgend draussen Schneeschaufeln bei satten -16 Grad. Dann ab nach Konstanz (Clever-Zuspielerdreh "Magnet")
Donnerstag,
27.01.2005
0,000 4//Sonne, -12. 8:oo Uhr: Mit Nowax-Ski durch fetten Tiefschnee mit Vollstopp-Funktion; Tannenberg-Kapellhöhe-Rettenbach-Kienberg. Kein Gleiten, dafür immer wieder Gedanke an Umkehr. Aber wie sagte Hannes neulich? "Viel Schnee gibt Bumms in die Beine". 2:19h für knappe 15km. Am Fernsehturm auf der Kapellhöhe kommt die Sonne raus, und die Mikroflocken, die durch die Luft sirren, glitzern glamourös.
Freitag,
28.01.2005
0,000 6(Kerner)HH->Bb//Bitterkalt. Als der Schneefall stoppt und ich die Loipe spuren will, ist Karl Fichtel schon im Stadl und versucht, den Ski-Doo anzulassen. Nach einer halben Stunde ohne Erfolg ist die Batterie leer. Wir fahren auf den Auerberg und spuren wenigstens dort. Erstmals fahre ich in einer Pistenraupe mit, "Käsbohrer-Ski-Bully". Hochinteressantes Fahrgefühl, man sieht nichts bzw. nur verwaschenes Weiß. Ab und zu rummst es, dann ist man in einen Graben gebrettert oder hat eine Jungfichte plattgefahren, was jedoch nicht weiter schlimm ist: Einfach weiter geradeaus. Sehr panzeresk, wobei bei den derzeitigen Schneeverhältnissen auch die Raupe im Grenzbereich unterwegs ist und nur knappes Schritttempo erreicht. 19:00 Uhr beskate ich 5x das Werk mit Stirnlampe, trotz -14 Grad kein Kältegefühl. Spannende Abfahrten, da das jeweilige Ende außerhalb des Lichtkegels liegt. 1:24h
Samstag,
29.01.2005
0,000 2S//-10 Grad, trübe, 9 Uhr Rucksack-Einkauf Netto per MTB (spikes). Zurück über Gsteig/Echerschwang. Wird jetzt der Fahrtechnik zuliebe häufiger gemacht.
Samstag,
29.01.2005
0,000 Nachmittags Kinderskikurs. Ich liefere meine Gören ab und skate ca. 1:40 kreuz und quer am Auerberg, incl. 3x Auerbergloipe (eine Runde gemeinsam mit Yvette, die danach jedoch fix und fertig ist), dann runter nach Strass und wieder rauf. Blendende Sonne, aber bitterkalt -die Kinder haben sogar leichte Erfrierungserscheinungen an den Wangen. Verliert sich gottseidank bis zum Abend.
Sonntag,
30.01.2005
0,000 2S//Sonne, -10. Zeitungskauf in Steingaden per MTB (Spikes). Via Tannenbühl hin und zurück, 1:13h. Eingefrorene Zehen. Erste Groß-Anmeldung für diese Saison getätigt: 24-Stunden-Mountainbike in München Ende Juni. Bis dahin gilt es v.a. noch die Haltemuskeln, die Lendenwirbelsäule und die Fahrsicherheitsreserve auszubauen. Derzeitige Planung, wo ich gerade dabei bin: Sollte ich mich gut fühlen und Schnee liegen, nächsten Samstag König-Ludwig-Lauf in Oberammergau. Muß aber nicht. Dann 3Wochen in Köln, v.a. Laufen, und ich nehme mein Klapprad mit. Danach: Schrittweise mehr MTB und Bergläufe. Evtl. RR-Block auf MTB verlegen, wegen Gewöhnung an die Sitzposition. Hannes möchte ja genau wie ich- auch gerne an der Tour de MontBlanc teilnehmen und hält die Planung für unproblematisch, aber ich bin nicht sicher, ob sich das Training für 24h MTB mit sowas kombinieren lässt.
Sonntag,
30.01.2005
0,000 Nachmittags bei maximaler Luxzahl und Tiefkühltruhen-Temperaturen Kinder beim Skikurs abgeliefert und dann skatend 3x Auerbergloipe (Pläuschchen mit Clemens Lerf, grosser Loipenmacher-Veteran), runter nach Strass, 1x die dortige Loipe (sonderbare Kreation, wie eine Ringelnattern-Fährte, nachdem das arme Tier mit LSD behandelt worden ist), dann wieder rauf und die Auerbergloipe nochmal im Uhrzeigersinn (....viiiiel schneller als andersrum). 1:40h. Danach recht müde. Ich wechsle noch am Lift das Hemd, das nach 3min hartgefroren ist.
Montag,
31.01.2005
13,000 2S//Schneefall, -5 (was mir nach den Kälteexzessen der letzten Tage richtig muckelig vorkommt). Ziegler-Dessau-Str.Bb (Stenz ungeräumt, ebenso wie zwischen Abz. Egelsee und Dessau, dort Kniehebelauf). 1:30h. Eigentlich wollte ich ausgiebig auf der Brettleloipe skaten, aber der Schultergürtel bittet um Ruhe.
Dienstag,
01.02.2005
10,000 4//2 Grad, Sonne, Oldenburg, 8 Uhr: Hunte-Dietrich-Dannemann-Str.-Querkanal-Wardenburg/Hunteweg zurück. 1:05h. Kein Schnee! Keine Berge! Wie erholsam! Die Natur sieht hier schon fast vorfrühlingshaft aus. Omas Beerdigung.
Mittwoch,
02.02.2005
0,000 4//-3 Grad, Schneeexzess. 8.15, trüb. Erst schippen, dann MTB (spikes): Rettenbach-Remnatsried-Reinharten (dort abenteuerliche Wehenausläufer, durch die ich im 1. Gang mit Anlauf hindurchstrampele)- Günther-Bb 1:04. Die Spikes (hat Hannes mir zum Geburtstag geschenkt) sind eine echte Bereicherung! Mehrfach ernsthaft Schneeschippen.
Mittwoch,
02.02.2005
0,000 Morgen fällt die Schule aus, es gibt einfach keinen Platz mehr für die geräumten Schneemassen, höchstens außerhalb des Dorfes. Für die Nacht sind 60 (!) weitere cm angekündigt. Ich nutze die Situation und übe mich im sportlichen (GA1/2-) Schaufeln. Nach 1h habe ich im Garten einen Ringwall aufgeschippt, der den Kindern als Burg der "Polarpiraten" dient. Wäre auch mal ein interessanter Wettbewerb: 24 Stunden Schneeschaufeln. Hätt schon allerlei Trainingshinweise, z.B. erste Regel: Regelmäßig links/rechts wechseln, wie beim Skaten. Hab ich mal (kein Witz) einem Bauarbeiter gesagt, auch vonwegen Rücken etc., aber der kapierte nicht im Ansatz, worauf ich eigentlich hinauswollte....
Donnerstag,
03.02.2005
0,000 2S//0 Grad, Schneefall (...aber nicht soo katastrophal wie angekündigt), trübe. 8 Uhr: MTB (spikes) Lechbruck-St. Wendelin-Echerschwang (Abstecher Holz)-Niggelmühle-Stötten-Remnatsried-Rettenbach-Bb. Auf geräumten Strassen. 2:00h, anschließend Schneeschippen (der bisher schwerste in diesem Jahr).
Freitag,
04.02.2005
10,000 2//Gestern beim Loipenmachen mit Skidoo im Schnee stecken geblieben, C. Lerf zog mich mit seinem Traktor raus. Immerhin kriege ich die Mühle inzwischen gestartet; ein Fortschritt. Abends Suppe mit Hannes Zacherl und Peter Presslauer. Wir plaudern über die Zukunft des MTB-"Team Hotel Bären" und über das 24h-Rennen im Juni. Mein erster Auftritt als Biker :) Heute 8 Uhr, trüb, -3: Str Stenz-Dessau-Tannenbühl; zwischen Abzweig Greuwang und Ortseingang ist nicht geräumt, am Ende dieser Strecke recht sauer. 1:09h Überall Muskelkater (wg. Schneeschippen) und Schnupfen. Die Vernunft sagt: Laß O´ammergau bleiben!
Freitag,
04.02.2005
0,000 Tatatata! Mannometer, bin ich stolz! Es ist 14 Uhr und soeben habe ich meine erste eigene Loipe gespurt! Ohne fremde Hilfe! 6mal rum ohne Absaufen, -würgen, im Schnee stecken bleiben, umkippen, wasweißich. Auf zwei Kleinigkeiten bin ich gottseidank von alleine gekommen: Den Choke muß man nach ner Weile wieder reindrücken (ähem, tja...), sonst stinkt man wie Frau Malzahn, und das improvisierte Gewicht auf dem Diagonal-Anhänger darf nicht verloren gehen (flöt, räusper), sonst werden die Klassik-Spuren nicht tief genug. Zwar ist die Sportplatz-Runde kaum 500m lang, aber die beliebteste weit und breit (da keine Steigungen :) Toll auch, daß plötzlich Leute vor der Haustür stehen, die von mir keine Autogramme wollen, sondern darum bitten, daß bei ihnen im Nachbarort auch gespurt wird (...wir in Bernbeuren sind nämlich z.Zt. sehr LL-eifrig, die Sportvereinskollegen im Ort Burggen hingegen nicht.)
Samstag,
05.02.2005
0,000 3S//König-Ludwig-Lauf, 50km Skating. Linker Stockteller geht verloren nach km 5. Kriege neue Stöcke bei km 30 (glücklicherweise gleichzeitig der höchste Punkt der Strecke). Mit dem kaputten Stock kann ich auf festem Untergrund zwar schieben, bekomme jedoch Rückenschmerzen. Eine junge Ukrainerin zieht mich ins Ziel. Eigentlich sollte es eine bessere Trainingsmaßnahme werden, wg. Stock jedoch am Ende tiefroter Bereich. Immerhin noch unter 4 Stunden unterwegs. Bilderbuchschnee/Wetter/Wachs (morgens -10, mittags null Grad, dann richtig leichtgängig) Schönes internationales Flair (wegen world-loppet viele Amis, Japaner, Franzosen, v.a. Russen am Start). Mühlegg zweiter. Keinmal gefallen (ist aber auch ein technisch anspruchsloser Kurs, verglichen mit dem Tannheimer Tal). Ach ja: Am Anfang irres Gedränge; das gilt es unbedingt zu meiden! Lieber Laktatflash riskieren und später alle überholen lassen; kostet evtl. weniger Zeit (-und Stockteller). Erkältung ist weg -vom Rücken besiegt -das ist auch eine Heilmethode, die funktioniert. Alles in allem: Solche Läufe sind der Stoff, aus dem jene Ankedoten gestrickt werden, mit denen man später seine Enkel unterhält.
Samstag,
05.02.2005
0,000 @Nasenbär: Danke für Deine Sorge, aber ich fuhr gestern schon mal nach O`ammergau, nur "um mal zu gucken"; und wie von ferngelenkter Hand sah ich mich plötzlich die Meldung einreichen...Gottseidank fühlt sich im Moment alles ok an.
Sonntag,
06.02.2005
0,000 @Nasenbär: Das ist quasi direkt vor meiner Haustür und ein sehr schöner Wettkampf. Ich habe 2002 teilgenommen und war ganz begeistert; die anderen Jahre hatte ich leider keine Zeit. Nicht ganz einfach wegen des welligen Profils -schnelle Zeiten erzielt man eher woanders. Atmosphärisch stark, weil das ganze Dorf mitmacht und die Landschaft betört. Ob die Anreise lohnt? Keine Ahnung; ich fahre nur zu Wettkämpfen, die länger dauern als die Anreise, aber das klappt nicht immer :-) Falls nix berufliches dazwischen kommt, nehme ich sicher auch teil!
Sonntag,
06.02.2005
0,000 3S//Ruhetag. Morgens fahre ich nach O´ammergau und gebe die Ersatzstöcke ab, die ich am Schloß Linderhof gekriegt habe. Wo meine eigenen jetzt sind, kann mir niemand sagen. Vorm Mittagessen brezl ich eine Loipenerweiterung auf den Pferdehügel mit Kindern als Beifahrer. Als kurz danach ein 12-jähriger die Strecke entlang skatet, schaue ich ihm voller Stolz zu. Nachmitags 3x Auerberglift, dann schlottern mir die Knie. War hart gestern.
Montag,
07.02.2005
9,000 3//Sonne, Prachtwetter, unter null, aber es "apert aus". Rückweg aus Kaufbeuren: In Rettenbach ausgestiegen, nach Bb via Remnatsried, Geisenhofen, Günther. Nachmittags mit Cyprian auf Skiern 3x den Buchenberg runter.
Dienstag,
08.02.2005
4,000 1S, Sonne, -5. 3x beginne ich ein Training, 3x habe ich schon nach 5min keine Lust mehr. Morgens in eisiger Loipe, dann Kinder auf Skiern schleppend, mittags im Trimtrab. Nungut, dann eben Ruhe.
Mittwoch,
09.02.2005
10,000 2S//semisonnig, -4. Str. Stenz-Dessau-Tannenbühl, 1:03h. Viel Altschnee/überfrorene Nässe. Ah! Die Kraft kommt wieder. Momentan grüble ich, ob ich mein Klapprad nach Köln mitschleppen soll; einerseits kaum Zeit & die Jahreszeit ist auch unpassend, andererseits: Im Juni will ich 24 h radeln....soll ich? Sollich nicht?...
@Heike: Welche Art Anmache meinst denn Du, die eine oder die andere?
Donnerstag,
10.02.2005
9,000 2//Ab heute Köln. Abends Studio-Savoy. Komisch, mein neues Funktionsunterhemd riecht stark nach Hefe. Oder ist es meine 3-Euro-Ohrenklappenmütze? Oder reagiert beides chemisch miteinander?
Freitag,
11.02.2005
19,000 4//Regen; morgens Savoy-Studio (10km), abends zurück (9km).
Samstag,
12.02.2005
19,000 K: 4//Regen. Morgens zum Studio, abend zurück
Sonntag,
13.02.2005
35,000 K:6//Morgens per Zug nach Bonn, Ankunft 9.15 Uhr, dann nach Köln. Wilde Wetterkapriolen mit zwei Riesen-Regenbögen und Hammer-Hagelgewitter, das die Landschaft binnen Sekunden einweißelt. Brutto 3:45.
Montag,
14.02.2005
10,000 K:1S//Trübe. Morgens ins Studio.
Dienstag,
15.02.2005
19,000 K:4//bißchen Schnee! Morgens ins Studio, abends zurück (mit Druck; nach der Clever-Show bin ich immer unwillkürlich flott, wahrscheinlich wegen des hohen Adrenalin-Pegels, der abgebaut werden will).
Mittwoch,
16.02.2005
19,000 K:6//Niesel. Morgens ins Studio, abends zurück.
Donnerstag,
17.02.2005
10,000 K:3//Trocken, Nachtfrost. Spechtgehört, Fuchs gesehen. Morgens Studio.
Freitag,
18.02.2005
23,000 K:7//Sonne, mild! 10 Uhr: Rheinufer-Fordwerke-Merkenich-Fühlinger See-Bergheimer Hof-Studio. Ein paarmal verfranst. 2:23h
Samstag,
19.02.2005
19,000 K:4//Morgens Studio, abends zurück
Sonntag,
20.02.2005
43,000 K:6//Sonntagsausflug: Mit dem nächstbesten Zug los, und der führt nach Wuppertal-Vohwinkel. Ankunft 11:30 Uhr. Unter der Schwebebahn durch, am Zoo vorbei, dort erstmals verlaufen, Ketzberg, wieder verlaufen, Kohlfurt, auf den Klingenpfad, Müngstener Brücke, Wiesenkotten (dort verlaufen), Hermann-Löns-Denkmal, Pfaffenberg (2x schlimm verlaufen, immerhin kriege ich beim zweiten Mal original O-Busse zu sehen),Balkhausen, Rödel, wo ich mich kurz verlaufe, Friedrichstal, Altenhof (nochmal verlaufen)-Leichlingen. Von dort per Bahn nach K. Badewanne, erst ich, dann meine Klamotten, schmutzig, schlierig, Schweinerei. 4:50h (incl. arger Kartenlesezeiten) Dauerschneeregen. Merke: Die Wupper ist mein Lieblingsfluss!
Montag,
21.02.2005
10,000 K:2SM//Heiter, kühl. Rheinbrückenrunde. Quadrizeps jammern wg. gestern.
Dienstag,
22.02.2005
15,000 K:2//heiter, kühl. Am Rhein entlang, quer durch Niehl, Bremerhavener Strasse (irre überdimensionierte Fahrradwege entlang der Autotrasse)-Lüttichkaserne-Studio. Starke Anhalteritis. 1:36 in etwa
Mittwoch,
23.02.2005
19,000 K:5//1cm Schnee. Zum Studio, abends zurück.
Donnerstag,
24.02.2005
19,000 K:7//Hübsch. Studio (mit Wolfgang Schillings), abends zurück
Freitag,
25.02.2005
10,000 K:4//Zum Studio.
Samstag,
26.02.2005
32,000 K://7//Betrüblich-trübe. Rheinufer-Autobahnbrücke Leverkusen (dort Umweg wg. Baustelle)-andere Seite zurück bis Hbf. 3:30, incl. einiger Fotopausen.
Sonntag,
27.02.2005
9,000 K:3// Sonne, -1, morgens zur Eisenbahnbrücke, andere Seite zurück.
Montag,
28.02.2005
10,000 K:7//Morgens zum Studio, mit der neuen Paul Anka im Ohr. Nette Platte, aber Laufen und heisse Musik: Das bin ich eunwillkürlich viel zu schnell unterwegs.
Dienstag,
01.03.2005
19,000 K:3//leichter Schneefall,-3 (daheim im Allgäu hoch in den Minus-Dreissigern, so daß die Wasserleitung eingefroren ist). Morgens zum Studio, abends zurück
Mittwoch,
02.03.2005
19,000 K:7//Morgens zum Studio (mit Detlev Ackermann), abends zurück. Den Laufprinz mal wieder zu treffen, war prima. Ansonsten wird´s Zeit, daß diese Epoche zuende geht. 3 Wochen Gewerbegebiet ist das absolute Maximum. Eingekesselt von Schokoriegeln, Zigaretten, Adrenalin im abrupten Wechsel mit Langeweile, gepaart mit Elektrosmog: Das löst in mir Waldarbeiterphantasien aus.- Auch daß ich meine Familie 3 Wochen nicht gesehen habe, ist nicht länger hinnehmbar. Doch Hurra! Am Donnerstag ist der letzte Tag. Dann darf ich mich entgiften (-mein Lieblingsthema in Gesprächen mit Dominik, unsetrem Fahrer, Peking-Olympiahoffnung über 1500 und 3000m. Wenigstens die Lauf-km-Ausbeute war ganz passabel, wenngleich zu einseitig.
Donnerstag,
03.03.2005
10,000 K:4// Sonne, immer noch leichter Frost. Zum Studio. Jaaa! Letzter Arbeitstag in Ossendorf. Dank an die Kölner Stadtplaner, die für die hübschen Grünanlagen zwischen "Saturn" und "Coloneum" verantwortlich sind; der Arbeitsweg war bis zum Schluß ein Tageshöhepunkt.
Freitag,
04.03.2005
0,000 VR//K->Bb. Ruhetag. Mit Kindern am Auerberg Skilaufen. Irre viel Schnee, Sonne. Erstmals stolpere ich die "Waldabfahrt" hinunter und fahre mit Cyprian gemeinsam die Gesamtabfahrt bis kurz vorm Doldewirt. Während ich in Köln war, waren meine Kinder jeden Tag auf Skiern und fahren jetzt in einer völlig anderen Geschwindigkeitsdimension. Ich kann nur noch hinterherschauen...
Samstag,
05.03.2005
13,000 1//Sonne, -5. Kienberg-Rettenbach-Remnatsried-Skilift, dort das Auto abgeholt, daß ich gestern dort stehen ließ. 1:22h
Sonntag,
06.03.2005
0,000 1//10cm Neuschnee, trübe. Per MTB (spikes) nach Steingaden, Zeitung kaufen. Im Tannenbühl muß ich absteigen, da dort zu viel Schnee. 1:39h
Nachmittags mit den Kindern 1x auf den Kienberg, mit Schlitten wieder runter.
Montag,
07.03.2005
23,000 2//Hochnebel, Sonne, -7. MTB-Muskelkater in der Schulter. 8 Uhr: Pizza, z.T. beschwerlicher Tiefschnee (daher in Stenz u. Berk Str., zwischen Echerschwang und Bb verlaufen). 2:36h.
Dienstag,
08.03.2005
0,000 2//Trüb, verblasener Neuschnee, -5. 8 Uhr: MTB (spikes) Haslach-Riedhof-Rettenbach-Remnatsried-Stötten-Oberkehlen-Steinebach-Freßlesreute-Sameister-Bb. Mittlerweile mächtige Längs-Buckelpisten durch gefrorene Traktorenspuren. An den Füssen kaum gefroren; kommt etwa der Frühling? 2:19h. Nachmittags mit Cyprian am Auerberg, einige Male die Waldabfahrt. Ein 1a Abenteuerspielplatz. Die Dorfjugend entsteigt dem Lift, kraxelt im Wald bis auf den Kamm und slalomt durch die Fichten. Steilwände werden todesmutig hinabgesprungen. Cyprian schließt sich einem Trupp an, ich schaue von unten zu. Er bleibt im metertiefen Tiefschnee stecken (...ist ja selber erst 1,10 groß), ich stapfe (ohne Ski) rauf und befreie ihn. Danach sind wir beide platt.
Mittwoch,
09.03.2005
16,000 2//Schneesturm, -1. 8 Uhr: Haslach-Kienberg (grenzwertige Schneewehen, auch gehend an der Schwelle)-Rettenbach-Remnatsried-Reinharten-Günther-Bb. 1:49h. Der Winter, ein weisses Monster: An der Str. von Rem´ried rauf zum Auerberg 3m hohe Wächten, direkt daneben ist die Wiese komplett freigeblasen. Aber es kippt, mittags sind Plustemperaturen, die alten Bauern sagen, der Lenz stünde unmittelbar bevor...Danach Zacherl und Presslauer zum Kaffee. Letzterer sagt, er trainiere z.Zt. jeden Tag 5 Stunden: Morgens 3h Rolle, nachmittags Skitour. Tsts...
Donnerstag,
10.03.2005
10,000 K:2//blaue Stunde (lenzisch) Rheinbrückenrunde 1:00h
Freitag,
11.03.2005
23,000 K:4//Trüb, windig, 5 Grad. Rheinufer-Marienburg (Römerkastell)-Militärring bis Gleueler Str-Universitätsstr.-Savoy. 2:23h.
Samstag,
12.03.2005
0,000 7(wenig Schlaf)//18.00 Rolle mit Kindern knapp eine Stunde zur Entführung aus dem Serail in der Marionettentheaterfassung mit Peter Ustinov. Draussen infernalischer Schneesturm bei knappen minus-Temp.
Sonntag,
13.03.2005
0,000 2//Sonne, warm. Früh mit den Kindern und Zacherls auf den Breitenberg, Skifahren. Ein Stündchen oben, dann haben Jonas und Leander keine Lust mehr. Cyprian wie immer erbarmungslos auf Falllinie fixiert. Talabfahrt, dann Pizzaessen an der Talstation. Erstes echtes Sonnenbad des Jahres. Es tropft überall. Dann spielen die Kinder bei Jonas und ich laufe mit Hannes diagonal "rund um Pfronten" (nicht ganz, dafür mit Abstechern nach Rehbichl und Eisenberg). 2:04h. Hannes war 6 Wochen krank und läuft mir trotzdem locker davon. Herrlicher Tag, wahrscheinlich der letzte Top-Skitag der Saison.
Montag,
14.03.2005
0,000 2//Sonne, 0 Grad. Leistenmuskelkater vom gestrigen Doppelstockschub-Zwischenschritt. 8 Uhr: MTB (spikes): Rettenbach-Unterlöchers (uz wg. Tiefschnee)-Remnatsried-Stötten-Sulzschneid-Heggen-Steinbach-Seehof-Panoramastr-Bb. Gestern sind fast alle Strassen schwarz getaut. Der sonstige Schnee ist steinhart gefroren und fast unbefahrbar (abseits der Str. immer noch ein halber bis ein Meter, mit oben dick Firn, durch den man bis zur Nabe einbricht). Vögel zwitschern lauthals. Spikes kaum notwendig, jedoch verringern sie das Tempo und verzögern so die Auskühlung. 2:15h. Nachmittags noch mal mit den Kindern Skifahren am Auerberg.
Dienstag,
15.03.2005
22,000 2//Sonne/Hochnebel, 4 Grad. 8 Uhr: Pizza, LHW schwerer Tiefschnee, Str. vor Stenz und bei Burk/Bürstenstiel. Sehr schwere Beine, Muskeln aus Holz; morgen ist dringend ein Ruhetag angezeigt. Am Lech spingt mir ein Frosch aus dem Weg (mitten im Schnee). Aber kurze Hose? Hier noch ganz noch gar nicht möglich...2:15h
Mittwoch,
16.03.2005
0,000 7//Sonne, 16 Grad, Frühling ist da! Ruhetag. Recht kaputt nach wenig Schlaf (GD). Golfplatzrunde auf Inlineskates mit Kindern. Abends mit Markus und Hannes in der Gaststätte "Zanker" in Fechsen (Uriger geht´s nimmer) über Karten gebrütet, auf der Suche nach Sommerzielen. Schade, mein Vorschlag, vom Reschensee über den Ortler und die Adamelloberge nach Riva zu laufen, wird abgelehnt. Zu viele Gletscher, für ein Wochenende zu lang. Stattdessen: Tour de Mont Blanc, allerdings nicht der Wettbewerb, da werde ich arbeiten müssen, sondern privat und langsam. Oder: Der "Friedenspfad" (die Frontlinie im 1. Weltkrieg). Hannes kennt den z.T.: "Superschwer, das Hauptproblem wird jedoch die Verpflegung sein; es gibt kaum Hütten, ja noch nicht einmal Wasser lässt sich dort auftreiben." Ausserdem vorgesehen als Wochenendtour: Die Passeierspitze in den Lechtalern. Hin & zurück per Rad. Also: Das Jahr ist hiermit verplant.
Donnerstag,
17.03.2005
10,000 2//schon wieder zu wenig Schlaf. Sonne, 12 Grad. Nach EF-Besprechung ("Der Besucher") Auf dem Rückweg Stopp am Ammersee; von Stegen am Ufer bis zur Seglervereinigung Breitbrunn, oben "An der Seeleite" zurück. Knappes Stündchen. Erstmals wieder ohne Mütze und Jacke. Als die Sonne weg war, wurde es jedoch bitterkalt.
Freitag,
18.03.2005
16,000 2//Sonne, mittags gefühlte 20 Grad. 8 Uhr: Bürstenstiel (dort erstmal langer Plausch mit Clemens Lerf)-Langegg-Hinterholz-Holz-Echerschwang-Burk-Bürstenstiel-Bb. Netto 1:42. Mittags draussen gegessen, dann mit den Kindern um den Hopfensee geradelt, und gegen Abend, weil die Sonne immer noch törnt, Rennrad Burggen/Tannenberg 0:50, 21km, nur so, aus Spass an der Freud.
Samstag,
19.03.2005
11,000 3//Niesel, 10 Grad. Lechrunde mit Butterbeinen- gegen irgendetwas hat mein Körper anzukämpfen, oder ich hab´s unlängst übertrieben. Nur mit was?
Nachmittags mit Kindern im Schwimmbad in Schongau.
Sonntag,
20.03.2005
25,000 1//Dickbrühiger Nass-Nebel, 7 Grad. 8 Uhr. Mit Hannes (nach Krankheitspause noch nicht in Form) von Pfronten kreuz und quer nordwärts (wg. der Totalsuppe kann ich mich nicht orientieren, erinnere nur "Unterdeusch" und die Ruine Eisenberg). Kehren ein beim Kössel-Schorsch in dessen Burghotel Bären, dem mountainbike-verrücktesten Gastronomen aller Zeiten (legt ständig trails an, beschildert, sponsort im Maximalstil etc.). Kaffee und Apfelschorle, dann weiter. Sehr nett, wenngleich ein langer Lauf was anderes ist, so bleibt´s beim Läufchen in zwei Teilen /1:40+0:50. Muß ich heute abend wohl noch mal ran...
Sonntag,
20.03.2005
0,000 Nachmittags mit den Kindern inlineskatend um den Haslacher See, abends 1:30 Rolle, zu Tatis "Mon oncle", ab und zu einbeinig.
Montag,
21.03.2005
30,000 2//Nebel, 4 Grad. 6 Uhr: Dessau-Riesen-Kreut-Lechbrücke-Lechhöhenweg (etwas verlaufen, es liegt doch noch allerhand orientierungsmindernder Restschnee)-Burggen-Bb. Nachmittags mit Kindern inlineskatend um den Haslacher See.
Dienstag,
22.03.2005
0,000 2// Frisch, Semisonnig. Ruhetag, Legoland mit Familie+Felix
Mittwoch,
23.03.2005
22,580 2//Wegen des Fies-Niesels verzichte ich auf das grosse Einläuten der Radsaison (geplant war die erste diesjährige Fahrt nach München, und Hannes und Peter Presslauer wollten ein Stückchen mitfahren). Stattdessen: 7 Uhr Haslach-Tannenberg-Kapellhöhe-Rettenbach-Abz. Lindenhof-Mösten-Prälatenweg-Geisenhofen-Günther-Goldstein-Bb. Erstmals mit GPS unterwegs. Was für ein Spielzeug! Ebenso grandios wie überflüssig (...jedenfalls für Zivilisten wie mich). Völlig neue Details drängen sich auf: Km-Schnitt 9,5kmh, Zeit in Bewegung: 2:21h, Zeit im Stand: 1:19h (Pipi&Jacke ausziehen wohl). Höhendistanz: 421m+/-, Maximalhöhe 943m. Allein die Maximalgeschwindigkeit macht mir Sorge:
26,45kmh. Nunja, ich vermute mal, ich hielt das Ding in der linken Hand, ruderte im Rahmen der Armbewegungen ein bisserl heftig...Morgen habe ich Muskelkater vom asymetrischen aufs Gerät starren. So eine Art Glotze für Wandervögel.
Donnerstag,
24.03.2005
0,000 3//Nebel/Sonne, 7 Grad. 6 Uhr, Rennrad: Tannenberg-Ingenried-Sachsenried-Osterzell-Mauerstetten-Germaringen-Neugablonz-Kaufbeuren-Waldweg nach Apfeltrang (seehr grob)-Ebenhofen-Marktoberdorf-Stötten-Bb. 3:03h HD 667m+/- 72km.
Nachmittags inlineskatend Golfplatzrunde mit den Kindern. Bei der Gelegenheit gleich mal vermessen: Die GPR ist laut GPS 4,2 km lang und zeichnet sich durch 48 Höhenmeter aus. Aha.
Freitag,
25.03.2005
9,000 Morgens mit Familie in die Ostertage nach Italien. Gardasee; mal was neues. Hannes hatte mir empfohlen, mein Rennrad einzupacken."Beste Bedingungen dort". Da auch meine Kinder und sogar Ines auf Räder bestanden, konnte ich nur ein Klapprad mitnehmen. Kaum bin ich da, treffe ich auf der Uferstr. in Lazise, vorm Hotel quasi, Markus und Verena beim Rennradtraining. Was ein Zufall: Die beiden wohnen in Garda, kaum 15km weit weg. Flugs verabreden wir uns für Ostersonnrtag, wiewohl ich mich ein bisserl vor deren Reisetempo fürchte. Nachmittags Erkundungslauf nordwärts bis hinter die Altstadt, vorbei an kmlangen Wohnwagenbatterien und zurück.
Samstag,
26.03.2005
9,000 2//Grau 8Uhr Lazise-Pacegno-Cola´-Lazise. Nachmittags zweinmal per Klapprad rauf nach Calmesino zu Evas Ferienhaus. (und wieder runter)
Sonntag,
27.03.2005
0,000 1//Niesel dunkelgrau. 8.30: Klappradosterfahrt Lazise-Peschiera-Radwanderweg am Ufer des Mincio. Ist auf der Karte als Nationalpark ausgewiesen, entpuppt sich aber als lächerliche Kopie Nordoldenburgs -jedenfalls bei Regen und kahlen Bäumen. Schnurgerade kanalisierter Fluß mit 90Gradabgewinkelten Stichgräben. Intensive Schweinezuchtgegend. Auch viele Kühe, schwarzbunt. Nach ca. 2:30 erreiche ich Mantua (über Pozzolo und Soave). Dolle Paläste allenthalben. Satdtbummel, Piazza Erbe besonders imposant. 1h später treffen Markus und Verena ein. Gemeinsames Essen an der Piazza Solferino (?). Dann gemeinsamer Rückweg über kleine Sträßchen. Großartige Burganlage in Vallegio. Noch ein Cafe Latte in Castelnuovo, dann ab nach Hause unter die Dusche. Netto unterwegs 5:20h, 101km.
Montag,
28.03.2005
10,000 2//Sonne, 15 Grad. 8 Uhr: Von Lazise südwärts gen Peschiera und zurück. 1h
Dienstag,
29.03.2005
0,000 2//Sonne 14 Grad 9 Uhr: GPS-Vermessung Lechrunde. Kürzer als gedacht, ich werde gleich mal ans Korrigieren gehen. Dafür hat die Runde 128 Höhenmeter -das ist etwas mehr als von mir angenommen. 1h genau. Ab jetzt gründliche Erholung, Sonntag Ottobrunn und dann wird gründlich geradelt. HALT! Ich weiß: Ich korrigiere einfach, indem ich für den heutigen Lauf nix berechne, 18 Lechrunden, jede 0,6km zu lang, macht 10,8km Abzug. Den übrig bleibenden Rest bitte ich meine Mitläufer zu übersehen...
Dienstag,
29.03.2005
0,000 18 Uhr MTB Weichberg kreuz und quer 1:23h 25,7km, 441m HD. Feuchte Wege, Dreckschweineffekt.
Mittwoch,
30.03.2005
0,000 2//Ruhetag. Kerner in HH
Donnerstag,
31.03.2005
0,000 6//Wenig Schlaf, heiter bis wolkig, 13 Grad. Nachmittags mit dem Rad zu Zacherls Laden, Kaffee trinken, dann zurück.. 57km zusammen, 25 Schnitt, kürzester Weg, 468m HD.
Donnerstag,
31.03.2005
0,000 Und auch von mir Herzlichen Glückwunsch, liebe Gabi!
Freitag,
01.04.2005
0,000 Ruhetag. Doris und Anne zu Besuch.
Samstag,
02.04.2005
6,000 2//Sonne, 2 Grad, Haslacherseerunde in Begleitung von Leander auf dem Rad. Hals kratzt in der Früh, sonst alles tippitoppi für morgen.
Sonntag,
03.04.2005
0,000 3//Sonne. Eigentlich wollte ich heute in Ottobrunn 6h laufen, aber meine familiären Pflichten stehen dagegen (muß mittags zuhause sein); also ersatzweise eine erste grosse Alpenradfahrt: 4 Uhr auf, 5 Uhr bei Hannes, von Pfronten aus Vils-Musau-Reutte, dort auf die B314 (eigentlich für Räder nicht zu empfehlen, aber um diese Zeit am So geht´s)-Heiterwang-Bichlbach-Berwang (hier wird´s hell)-Namloser Tal (wollt ich immer schon mal hin, auch weil´s hier das stärkste Erdbeben der Nordalpen gab, 1930 wurde der Ort Namlos mit 7,5 zerstört). Viele Skitourengeher legen ihre Montur an (wollen auf Wetter- bzw. Knittelkarsptze)-Rasant runter nach Stanzach (kalte Finger wg. 60 km/h)-Weißenbach-Gaichtpass (wunderbar südseitig, fast sommerliches Fahrgefühl)-Kaffee in Grän( hier sind noch Langläufer unterwegs)-Pfronten. Hier verabschiedet sich Hannes nach 3:30 bei 27er Schnitt (puh!), dann lasse ich das Auto stehen und trödele im Zickzack nach Hause (vorbei an Weissensee und Hopfensee, vorbei an einem Hof, vor dem ein "Konrad-Zuse-Brunnen" steht; Recherche ergibt: Zuse forschte hier von 41-46.) Ussenburg-Huttlerweiher. Insgesamt 137km, 1669m HD. Nettofahrzeit 5:45h
Montag,
04.04.2005
0,000 2//Sonne, herrlich! Auto bei Zacherl abholen per Rennrad 8 Uhr: Panoramastr-Stötten-Sulzschneid-Sigradsbold-Lengenwang-Eiterberg(ihh...liegt auch noch am "Stinkermoos", witzelt die Karte), Rückholz-Schneidbach bei Nesselwang-Pfronten 2:00h, 45km, 582m HD.
Dienstag,
05.04.2005
0,000 2//Sonne. 8 Uhr: Rennrad Altenstadt-Schwabsoien-Denklingen-Mundraching-Epfach-Radweg Romantische Strasse-Hohenfurch-Bb. 71km, 2:53h, 551m HD. Zweite Hälfte starker Föhn von vorne.
Mittwoch,
06.04.2005
14,000 3//Sonne. Diverse Wege am Auerberg rauf&runter. 1:31h
Donnerstag,
07.04.2005
0,000 5(GD)//Sonne Köln: 8:30 CallaBike Kreuz und quer Refrath/Dünnwald/Bensberg/Berg-Gladbach 3:15 Brutto
Freitag,
08.04.2005
0,000 4//Ruhetag. K-Bb
Samstag,
09.04.2005
10,000 2//Schnee 0 Grad. Ziegler-Richtung Dessau, aber vorher rechts am Egelsee vorbei gen zuhause, denn: Heute peinigen mich Verdauungsprobleme, zwingen mich sogar in die Büsche. Zusätzlich leichtes Krankheitsgefühl. Passt wenigstens zum absurd winterlich fiesen Wetter. Am Schluß sogar Gehpausen, tststs...
Sonntag,
10.04.2005
25,000 1//Grau, 5cm nasser Neuschnee. 6 Uhr kommt Hannes und wir ackern uns durch die weisse Weihnacht. Original Winterlicht! Pizzaweg, anschließend durch die Feuersteinschlucht, via Goldstein wieder runter. Eigentlich wollten wir 6h radeln, aber das wäre heute nur mit Erkältungsgarantie möglich gewesen...
Sonntag,
10.04.2005
0,000 Den Kindern zuliebe auf schwachsinniger (und dabei nicht gänzlich uninteressanter) Motorradmesse in Kaufbeuren, danach mit Klapprad zurück, erstmals mit GPS-Routenfindung -sehr beachtliche Wegführung, kompromißlos kurz und unattraktiv. Hm. Künftige Generationen werden weder Schleifenbinden (wg. Klettverschluß) noch Karten lesen können; aber das ist evtl. kein Grund zum Greinen, der Verlust des Böttcherhandwerks lässt uns auch nicht in Kulturpessimismus versinken. 29km, 1:21h, 299m HD
Montag,
11.04.2005
0,000 2//Wolkig, 3 Grad. 8 Uhr: MTB kreuz und quer am Lechhöhenweg bis Trauchgau/Halblech. Viel Schnee. 3h
Dienstag,
12.04.2005
0,000 2//Heiter, 8 Uhr: Mit Rennrad nach München. Das GPS empfiehlt mir einen neuen Weg, an der Würm entlang, von Starnberg nach Planegg. Kokolores, dort ist zuviel Verkehr, was das arme Gerät jedoch nicht ahnen kann. 103km, knapp 4h mit Rucksack und Kofferraumtasche.
Mittwoch,
13.04.2005
0,000 4//Mit Callabike über Isarring zum Olympiapark. Dort lasse ich mir von Michaela Betzmann die 24h-MTB-Strecke zeigen, bzw. von einem von ihr "einbestellten" Fahrer, offenbar ein internationaler Top-Mann, den ich -als Vonhauseausläufer- nicht kenne. So dackle ich ihm auf meinem 17kg-Mietrad hinterher, mit langem Mäntelchen; der muß denken, ich bin ein Vollidiot (vielleicht hat er ja Recht). "Fahrtechnisch ist das ja nix hier" meint er, und ich denke mir meinen Teil, nämlich: Auweia, da muß ich noch vieeel üben, wenn ich bei dieser Veranstaltung nicht gänzlich deplatziert wirken will...Dann zum Studio, Lodenfrey-Gelände, Hörbuch Sterntagebücher, Stanislaw Lem. Abends radele ich wieder zum Olympiapark und "taste" mich die Rasenabfahrt zum See hinab, jedesmal mich etwas weiter gen Falllinie wagend. Schluck.
Donnerstag,
14.04.2005
0,000 3//Nach Beendigung des Hörbuchs per Rad nach Hause, 97km, 3:40, plus 7min Ampelrot-Stopp im Münchener Stadtgebiet. Interessant, was man durchs GPS so erfährt. Erstmals ohne Mütze. Heute hätte man sogar ohne lange Hose radeln können. Lauer Abend, aber: Als ich Bernbeuren erreiche, fängt es an zu tröpfeln.
Freitag,
15.04.2005
10,400 4//Sonne, Frühling, Lechrunde, 0:59
Samstag,
16.04.2005
0,000 4//Sonne, 5 Grad, 7 Uhr: Tag der Fahrtechnik. MTB am Weichberg, 5x den Forstweg zum (neuen!) Gipfelkreuz rauf, Kapellentrail runter (beim 2. Versuch überschlage ich mich heftig, lande jedoch glimpflich, und beim 4.Versuch schaffe ich den Weg ohne Sturz und Absteigen). Dann: Rettenbach-Mösten-Prälatenweg-Auerberg, bergab 1.Teil via Jägersteig (für mich definitiv nicht fahrbar. Noch.) 1:52h, 28km, 14,6 Schnitt, 597m HD.
Sonntag,
17.04.2005
28,000 1//wolkig, 6 Grad, 7 Uhr: Zeitungholen. Dessau-Hirschau-Ostersowieso (bei Lauterbach)-Steingaden, zurück viel querfeldein. 300m HD, 3h. Schön entspannend nach gestrigem adrenalinintensiven GeMTBle. Schulter nach Sturz doll verspannt; aber mit dick ABC-Salbe geht´s.
Montag,
18.04.2005
0,000 2//Trübe, Westwind, 5 Grad. 8 Uhr Rennrad: Tannenberg-Königsried-Ödwang-Bernbach-Bertoldshofen-Marktoberdorf-Lokweg-Panoramastr, 58km, 740mHD, 2:23h. Am Schluß halb den Auerberg runter, max. 69km/h.
Montag,
18.04.2005
0,000 @Nasenbär: Danke für Deine Mützeninfos! Hatte Helm auf; ja, seit einem Krankenhausaufenthalt wg. Radunfall als 17jähriger bin ich nicht nur vor-, sondern sogar übervorsichtig. Genau das wurde mir hier zum Verhängnis: Bergab, Wurzel im Weg, Bremsreflex. Vorderrad blockiert, Gute Reise! Richtig ist natürlich, die Wurzel zu überspringen...Aber es ist schon alles wieder tippi toppi. Schönen Tag wünsche ich!
Montag,
18.04.2005
0,000 Nachmittags nach Schrankmontage bei Schwiegermutter per Klapprad nach Hause, 30km, 394m HD, 1:33h. Über Hammerschmiede, Bidingen und Ingenried.
Dienstag,
19.04.2005
9,000 Ein paar Erholungstage vonnöten (viel Arbeit und schlappert) 2//aufgelockert, 17 Grad, Wien ("Absolut Genial"): Quer und kreuz durch den Schlosspark Schönbrunn, 1h
Mittwoch,
20.04.2005
10,000 6//ganztägige Fressorgie, nach GD um 21.30h: Rheinbrückenrunde, mit Druck und Seitenstich.
Donnerstag,
21.04.2005
0,000 5//K->Bb, Ruhetag
Freitag,
22.04.2005
0,000 2//Sonne, 0 Grad am Morgen; 8 Uhr: MTB Weichberg/Zwölfpfarrwald/Auerberg, Gipfelwege z.T. mehrfach. Sehr feuchter Boden. 33,5km, 2:11h netto, 754m HD.
Samstag,
23.04.2005
0,000 3//0 Grad. 3.30 klingelt der Wecker, 4.30 bei Hannes´Laden. Vollmond-Rennradtour im Zickzack gen Norden, erstmal nach Marktoberdorf. Hannes zeigt mir das Haus, in dem Johann Mühlegg seine Kindheit verbrachte. Dann nach Unterthingau, erste Kaffeepause. Kurzer Talk mit der Bäckereifachverkäuferin über das "Bernd"-Brot. Südwärts weiter, um den Grüntensee herum, Oy, Nesselwang, langsames Gezockel. 9 Uhr am Laden, noch ein Kaffee. Ich alleine mit vielen Umwegen nach Hause, östlich vom Forggensee. Am Schloss Bullachberg vorbei, das Fürstin Gloria gehört. Der Fahrtwind trägt mir einen Reim zu: Nieten, die im Eifern alle anderen überbieten/Das sind Konvertiten. Noch in Bb einige Ehrenrunden, um auf die runde Km-Zahl zu kommen: 150km, 1231m HD, netto 5:56h in Bewegung.
Sonntag,
24.04.2005
0,000 3//heiter, per MTB nach Füssen, Auto abholen. Ein paar Abstecher, lustlos. ca. 1.30h
Montag,
25.04.2005
0,000 2//Dauerregen, 5 Grad. Morgens will ich vor dem Wetter auf den Crosstrainer flüchten und zu Visa-Fischer-TV strampeln, aber das Gerät gibt nach 45 min seinen Geist auf und knirscht infernalisch. Nach dem Abendessen dann Test der neuen, für das 24h-Rennen besorgten MTB-Lampen. Weichberg kreuz und quer. Die Funzeln fallen in Bausch und Bogen durch. Schon nach 1h fahre ich im Dunkeln. Da die Nacht stockduster ist, recht abenteuerlich. 2:15h. Sehe aus wie ein Kurgast nach Moorbad.
Dienstag,
26.04.2005
0,000 2//Dräuenddüstere Wolkenmonster, 8 Grad. Wo bleibt der Frühling? Die Löwenzähne warten aufs blühen dürfen. 8 Uhr Rennrad: Wieskirche-Ressle-Trauchgau-Buching-Brunnen-Illasbergsee-Lechbeuck-Bb; 64km, 588mHD, 2:28h
Mittwoch,
27.04.2005
0,000 2//Sprühregen, Aprillig. 9 Uhr: MTB-Tour mit Hannes Zacherl und Peter Presslauer von Pfronten aus durchs Vilstal, Jungholz, Sorgschrofen, von Nesselwang aus an der Sommerrodelbahn entlang Richtung Alpspitz. Igitt! Was für eine fiiese steile Strasse! Peter schlugs vor, Hannes wiegte schon den Kopf und räusperte sich, und da hätte ich schon wissen müssen, was mich erwartet. Schlechte Gefühle, schließlich sogar ein paar Meter schieben. Auf Teer! Dann erfolglose Suche nach Kaffee -da keiner Geld dabei hat und wir zudem aussehen wie, nun ja, wie verdreckte MTB-Fahrer eben aussehen, fahren wir zu Schorsch Kössel nach Eisenberg, aber der macht Betriebsurlaub. Dazu ein düsterer Himmel. Irgendwie nicht ganz befriedigend. 3h netto. Interessante Techniktipps bergab von Peter (immer stehen, Sattel zwischen die Oberschenkel klemmen).
Donnerstag,
28.04.2005
0,000 2//Sonne kommt im Laufe des Vormittags durch: LÖWENZAHNBLÜTE! ALLES GELB! Wie ein gigantischer OSTFRIESENNERZ, der über das Allgäu gelegt ist! 8 Uhr: 6x den Auerberg mit MTB via Fahrstr., meist sitzend, nur die Gipfelkehren im Wiegetritt. Wendepunkte: Ortsschild/Maibaum am Parkplatz. 40km, 1439m HD, 2:35h. Ach ja: Runter Maximal 63,6km/h. Begegne auch Gaby, der Freundin von Alex, die mein altes Rennrad gekauft hat. Ui, ist das jetzt schön geputzt.
Freitag,
29.04.2005
0,000 2//Nachts um 1 fällt mir ein: Am Wochenende muß ich viel arbeiten, da werde ich kaum sporteln können. Also: Sachen packen und ab. Im Rennradsattel um 2:30 Uhr, Tannenberg-Ingenried-Mauerstetten( da stosse ich um eine Geweihlänge mit einem Hirsch zusammen -das wäre mal ein origineller Tod gewesen, absolut BILD-kompatibel, besser als Ödön von Horvath...)-Türkheim(hier machen meine -ansonsten sehr brauchbaren-Lampen langsam schlapp)-Schwabmünchen(die Dämmerung beginnt und mein Sattel löst sich auf, läßt sich aber gottseidank zusammenschrauben)-Bobingen-Augsburg. Kaffee und Brezel in Haunstetten, dann nach Landsberg(hier will ich eigentlich dies&das fürs Mittagessen kaufen, aber es ist erst kurz nach 8 und die Geschäfte haben noch zu)-Denklingen-Schwabsoien-Bb (Ankunft gegen zehn.). 173km, 6:50h netto in Bewegung, ca. 720m HD. Wenn all die Leute wüssten, wie leicht es ist, Abenteuer zu erleben...
Samstag,
30.04.2005
10,400 2//Sonne, warm. Lechrunde. Pure Erholung. Zwei Nachträge zu gestern: 1. Highlights in der Nacht: Fabriken! Meistens superhell, interessante Geräusche von sich gebend. "Salamander"(Türkheim), "Osram"(die hellste), die Papierfabrik auf dem Weg nach Schwabmünchen (die lauteste und grösste), "Schöffel" (hm, gibt´s da auch Fabrikverkauf?) und -vor Bobingen: Trevira (wohl eher ausser Betrieb)
2. GPS: Nachts auf dem Rennrad eine echte Erleichterung. Ich sehe mich noch auf dem Klapprad nachts durch Mallorca fahren, Umwege in Kauf nehmend, um eine Strassenlaterne zu finden, damit ich überhaupt die Karte lesen kann; derlei Nervengesäge ist jetzt vorbei.
Sonntag,
01.05.2005
0,000 6//K(Typisch Deutsch?-Watt´n Quark)-->Bb. 21 Uhr: 1h Rolle draussen, "Höllentour". Sommerlich.
Montag,
02.05.2005
0,000 2//Sonne, Wiesen gelb, 25 Grad. Acht Uhr: MTB Lechbruck, via Lechhöhenweg zur Schlöglmühle, Str, ab Tennisplatz Lechdamm nach Halblech, Schwarzengrabenweg-Bärengraben (schieben wie eh und je)-Grüblehütte-nordwärts runter, zurück Str. Alles schneefrei (letztes Jahr mußte ich um diese Jahreszeit noch umkehren), juhu! 52km, 2:47h Löwenzahnblüte von oben: Ein Traum; Gott als Grafittisprayer. 882m HD.
Dienstag,
03.05.2005
0,000 2//Sonne, aber dann....8 Uhr: Per Rennrad nach Pullach zur Entertainment Factory, Vorbesprechung "Der Besucher". Danach zurück -dem GPS folgend seltsamerweise östlich um den Starnberger See herum. Gerade wundere ich mich, wo die von den Meteorologen angekündigten Gewitter denn nun bleiben, da zieht sich auch schon eines zusammen, und als ich Peissenberg durchquere, knallen die ersten Tropfen aufs Pflaster. Wenig später bin ich klatschnass, frierend, erschöpft. Mit Tempo 20 winsele ich mich Richtung Rudersau, rufe Ines an, daß sie mir entgegenkommen soll. Plötzlich zischt jemand an mir vorbei: Es ist Andy Weiss (junger MTB-Held aus Steingaden und Sieger des "Dynafit-Skitouren-Weltcups"-Sachen gibt´s...). Seit langem wollen wir mal gemeinsam sporteln. Jetzt ist es soweit. Leider können wir vor Donner und Sturmgeheul kaum miteinander reden. Ich kann ihn auch kaum angucken, weil der Regen so auf die Augen peitscht. Trotzdem: Schöner Weckruf. Plötzlich muß ich doppelt so schnell fahren, um an ihm dran zu bleiben. Vor Steingaden steige ich bei Ines ins Auto. Zusammen 175km, Stunden weiß ich nicht mehr...
Mittwoch,
04.05.2005
0,000 3//Aprilwetter. Auto nach Schongau zur Inspektion, mit Inlinern zurück 0:55. Für morgen früh grosse Vatertagsradtour geplant. Zacherl zu mir am Telefon: "Wollen wir morgen früh was richtig fieses versuchen?" Nun denn, jetzt futtere ich mich durch den Tag....
Donnerstag,
05.05.2005
0,000 3//3 Uhr hoch, Dauerregen. Um vier bei Zacherl. Was tun? Eigentlich wollten wir rennradelnd nach Imst via Fernpass, zurück übers Hahntennjoch. Bei dem Wetter unmöglich. So setzen wir uns im Keller auf die Rolle und gucken "Trainspotting" (Hui, wie gut) und "The Rock" (Pfui, wie schlecht -aber man kann sich gut dabei unterhalten). Flugs sind 4h rum, neue PB für uns beide (ich hab´s bisher erst einmal 3h lang durchgehalten, allerdings alleine; das ist ja ein ganz annern Schnack). Was anfänglich wie eine miese Notlösung aussah, entpuppte sich so als sehr hübsche Vatertagstour, denn: da gehen die Väter ja bekanntlich auf die Rolle.
Freitag,
06.05.2005
20,000 2//Kalter Regen, Schneefall ab 1000m. 8 Uhr: Pizzaweg (Lechhöhenweg neu gekiest), 2:05h
Samstag,
07.05.2005
0,000 3//Draussen Schneeregen/Sturm; allein mit den Kindern (Ines in Ef beim Klassentreffen): Da bleibt nur die Rolle. Hannes Zacherl kommt abends, Start um 21.30 Uhr."When we were kings" und eine lustige Sammlung alter Werbespots (von RTL2). "Magnolia" erweist sich als rolleninkompatibel, aus akustischen Gründen. Ende um viertel vor 2, netto 4h, dritte Stunde mit div. Intervallen.
Sonntag,
08.05.2005
0,000 2//Wohlverdienter Ruhetag, Kinder hüten. Auerberg mit dicker Schneemütze.
Montag,
09.05.2005
19,000 2//8 Uhr. Restlos in Regenmontur gewandet: Haslach-Tannenberg-Frankau-Rettenbach-Lindenhofweg-Remnatsried-querfeldein durch Wald. 2h. Am Ende kommt die Sonne raus.
Dienstag,
10.05.2005
0,000 3//Aufgelockert, 8 Grad, 7 Uhr; München: per Klapprad vom Isartor zum Flughafen, 1:40. Mit schwerem Rucksack.
Mittwoch,
11.05.2005
0,000 6(GD)//9 Grad, wechselnd, trocken. Callabike: K-Wesseling-Brühl-Erftstadt-Erftradweg-Horrem(Erbsensuppe mit superfetter Mettwurst und Kaffee)-Bedburg-Rommelskirchen-"Pulheimer Herzrunde"-Köln. Streife ferner "Kaiserroute" und "Niederrheinroute". Müsste man alles mal ganz fahren; naja, irgendwann kommt vielleicht die Kombination "Arbeitslos und Kinder groß". Netto 6h. Alles ganz flach&bummelig, aber als ich um vier im Hotel bin, ist mir noch sehr unklar, wie ich die heutige Genial-Daneben-Sendung bestreiten kann, ohne bereits im Vorspann einzuschlafen.
Donnerstag,
12.05.2005
4,000 4//Eigentlich Ruhetag, aber "Besucher"-Dreh in Berlin mit Nackt-Joggingsequenz auf der Königsallee
Freitag,
13.05.2005
0,000 7//22.30: mit Klapprad vom Flughafen zur Wohnung in München, 1:50, spannend wg. Funzellicht
Samstag,
14.05.2005
0,000 Mit Klapprad bei hübschem Wetter über den "Münchner Wasserweg" nach Gmund am Tegernsee. Dort Kaffee (Ankunft nach 3:15h), dann unschlüssig weiter nach Rottach-Egern. Mein Plan, über "Valeppa" und Spitzingsee zum Schliersee zu radeln, wird durch ein brutales Gewitter zunichte gemacht. Nach 20sec völlig durchnässt. Per Zug zurück.
Sonntag,
15.05.2005
10,000 2//Noch eine Erholungsphase, dann noch ein Holzscheit obenrauf. Nachmittags bei Regen in Oldenburg: Wöbken-Querkanal-Hunteweg 1h
Montag,
16.05.2005
9,000 1//OL:Hunte-Osternburger Kanal-Otto-Wels-Str kreuz und quer. 1h
Dienstag,
17.05.2005
0,000 1//Mit Mamas Rad zum Schützenfest in Wildeshausen, dort ob allzu grölender Horden umgehende Flucht (kann mich nichtmal in die Obhut meiner Cousins begeben, schade), zurück bis Abzweig Ascheweg (hinter Kirchhatten) 2:45h, dort picken Ines und der kranke Cyprian mich auf.
Mittwoch,
18.05.2005
9,000 2//Köln, nachmittags, sonnig: Rheinuferrunde bis Hbf., flott
Donnerstag,
19.05.2005
0,000 Ruhetag; habe mich bei Cyprian angesteckt, Darmvirus. Ungesund wg. viel Arbeit in Berlin ("Top Ten" und Hitgiganten).
Freitag,
20.05.2005
0,000 5//Auf Sofa. Darmvirus, schlapp
Samstag,
21.05.2005
0,000 0//Wieder besser. Mit Mamas Damenrad am Nachmittag: Nordufer der Hunte bis Huntebrück, Elsfleth-Berne-Sürwürden, dann Richtung Schwei, in Nordpol südwärts, Rastede-OL. Schöne Runde, 4:25, 99km.
Sonntag,
22.05.2005
0,000 1//Nachmittags mit Mamas Damenrad nach Hude, Berne Ortsrand, zickzack am Südufer der Hunte zurück. 2:40, 55km
Montag,
23.05.2005
0,000 2//Ruhetag (Berlin, GD)
Dienstag,
24.05.2005
0,000 6//8 Uhr, Sonne Berlin Callabike: Interconti-Spandau-Seeburg-DallgowDöberitz-Falkensee-kreuz und quer am Mauerweg (...der jetzt leider z.T. frisch asphaltiert ist; vor 2 Jahren hab ich eine sensationelle Radtour auf dem damals neuen Weg gemacht, von Mauerrest zu Mauerrest, voller Tragik, Triumph, Trails, fieser Sand, obskurer Schutt allendhalben, und jetzt ist alles kaputt. Dazu passend ist der Wald inzwischen so hoch gewachsen, daß alles sehr gewöhnlich förstlich aussieht.) Ab Hennigsdorf dem Fernradweg Berlin-Kopenhagen folgend (würd mich auch mal reizen...), über Frohnau zurück zum Zoo. Netto 4:11, einpaarundneunzig wohl (mein GPS setzt im Wald aus).
Mittwoch,
25.05.2005
0,000 5//SommerSonneCabrio. Per Rad erst mit Anhänger zum V-Markt uz, dann nach Schongau uz zackig.
Donnerstag,
26.05.2005
0,000 2//SonneHurra 5 Uhr: MTB Hirschau-Steingaden-Fronleiten-Königsstr.-Um den Trauchberg-hinter Reichelsbachbrücke Richtung Lettenfleck-Abzweig Buchenberg-Abzweig Mühlberger Älple bis Schiebestrecke-Kaffee auf Buchenberg (nach 3:15)Absoluter Sommer-Traumblick-Bb zus. 4h.
Freitag,
27.05.2005
0,000 1//halb 6, Sommer: MTB Auerberg, Prälaten-, Rad-, Römer- und Traktorenweg diverse Male rauf&runter 2:15h.
Samstag,
28.05.2005
0,000 2//Den ganzen Tag Vorfreude: Heute abend geht es auf die Piste! Das Motto lautet: "Saturday Night Fever". Um 10 bin ich bei Hannes, wir trinken Kaffee und diskutieren Kleiderfragen -ganz wie im "richtigen" Disko-Leben. Um halb 11 beginnt unser Rundendreh (auf Rennrädern): Pfronten-Reutte-Lechtal(überall Hoteldissen mit 80er Neondesign, perfekte Urlaubsstimmung)-Hochtannbergpass. Oben zwischen Schneewänden in kurzen Hosen; was für eine laue Sommernacht! Runter mit Herz in der Hose, immerhin 65km/h schnell, bei völliger Dunkelheit (bis auf den jämmerlichen Lichtkegel, den mein Diodenlicht verursacht). Erholsam die langen Tunnels mit Festbeleuchtung. Weiter auf der "Bregenzerwald Bundesstrasse" bis nach Hittisau (viele besoffene Diskogänger kucken uns an wie Marsmenschen), dann via Balderschwang über den Riedbergpass. Nach der Hälfte sagt Hannes: "Das Ding hatte ich schwerer in Erinnerung". Und prompt, als hätte der Strassengott zugehört, steigt die Steigung und vermählt sich mit meiner Krise, so dass ich den grandiosen Sonnenaufgang nicht recht genießen kann. Runter Krämpfe in den Fingern wg. Dauerbremsen. Ofterschwang (schöne Strasse)-Sonthofen (nirgends Kaffee aufzutreiben)-Hindelang-Jochstrasse (nochmal fluchen, zetern&japsen, fast alles mit kleinster Übersetzung)-via Nesselwang zum Frühstückstisch. 211km, 2513m HD, 8:20h netto unterwegs. Seltsame Unternehmung: Ständig ahnt man die Schönheit der Landschaft, aber es ist nichts davon zu sehen, und als die Sonne aufgeht, ist der Sinn für Ästhetik bereits vom Hungerast zugewuchert. Immerhin hat man nachts enorm Platz auf der Strasse; so kam´s überhaupt zu dieser Strecke: Hannes war sie -in 2 Tagen- als 15-jähriger mit Freunden gefahren, aber seit damals ist der Verkehr übermächtig geworden, weshalb er´s nie wieder probiert hat. Gute Idee: Fahrradtouren grundsätzlich nur nachts mit Nachtsichtgeräten durchführen. Ob das geht?
Sonntag,
29.05.2005
0,000 0//Gut weggesteckt die Nachtfahrt. Nur der flaue Magen am Morgen macht mir Sorgen. Muß bei sowas noch mehr essen.
Montag,
30.05.2005
0,000 2//Sommerwetter. MTB Lechhöhenweg nach Schongau und zurück incl. Weichberg 2 h.
Dienstag,
31.05.2005
0,000 3//15 Grad, heiterbiswolkig. 8 Uhr MTB Lechbruck-Moorpfad-Prem-Truppenübungsplatz-Trauchgau-Prem-Lechhöhenweg (hui, jetzt, nach Renovierung, fahrbar und unterhaltsam). 2h
Mittwoch,
01.06.2005
0,000 //8.30 heiterbiswolkig. MTB Pfronten: Mit Hannes und Peter Presslauer zur Bärenmoosalm, die fiese Abfahrt runter (...nur einmal abgestiegen!). Fann zur Gundhütte, Kaffee und Kuchen, danach zur Kappeler Alp. Netto 3h
Donnerstag,
02.06.2005
0,000 Ruhetag wg. Clever-Vordreh
Freitag,
03.06.2005
0,000 6//heiß, München: Klapprad morgens von Wohnung nach Ismaning und zurück zum Poschinger Weiher mit Abstecher zum Feringa See (1:30), abends von Rosenheimer Platz nach Ismaning,m sehr schnell (40min).
Samstag,
04.06.2005
0,000 5//Nachmittags erst auf Rolle, dann mit Kindernachläufer 2 Ausfahrten, zusammen 1:30h
Sonntag,
05.06.2005
0,000 1//Bedeckt, leichte Schauer. Mein erstes MTB-Rennen! Von Kaufbeuren aus auf den Auerberg und zurück, 60km, 1001m HD. Gilt als (technisch) leichte Anfänger-Strecke. Gleichmäßig dunkeloranger Bereich, kein Sturz, keine Panne, alles wie im Bilderbuch. Ein Streckenposten auf dem Auerberg, kurz nachdem ich an ihm vorbei bin: "Gell, da vorne ist der Boning, auf zur Prominentenjagd, lasst euch das nicht bieten, daß der Kasper schneller ist!" 2:32h unterwegs, genau wie prognostiziert. Somit im Mittelfeld, wie immer, wenn ich an den hiesigen Sportveranstaltungen teilnehme. Ähnliche Atmosphäre wie beim Ski-LL: Gar keine "Freizeitsportler", wie man sie aus dem städtischen Leben kennt, mit Fitness-Studio-Background, dafür träumt die komplette Juniorenklasse von Olympia, und wer nicht völlig entkräftet im Ziel ankommt, wird als unsportlicher Waschlappen verspottet. Old School eben, wie in meiner Jugend, als ich Leichtathletik trainierte, da war auch nix mit Wellness etc. Meine Nachbarin Yvette, Absolventin einer Kinder-und Jugendsportschule, wird letzte (glaub ich), sie verpasste einen Abzweig und verfuhr sich völlig im Wald. Schöner Mist, aber Fährtenlesen gehörte auch in der DDR nicht zum Programm...Leichter Muskelkater jetzt. Was mir nicht gefällt: Hauptgesprächsthema im Ziel sind "Bike-Parts" etc. Werde ich mich nie für erwärmen, für diesen technischen Aspekt.
Montag,
06.06.2005
0,000 3//wechselnd, plötzlich wieder sehr kühl. Morgens per Klapp Wohnung-Ismaning, mittags zurück. Unerwartet groggy von gestern. Beim Clever-Dreh enorme Schwierigkeiten, einen an sich leichten Text zu pauken. Werde richtig wütend und ratlos, und alle stehen betreten rum und warten, daß ich mich wieder einkriege. Außerdem Rückenweh wg. Bagatellbewegung gestern abend. Finalgon im Einsatz.
Dienstag,
07.06.2005
0,000 3//Niesel, 5 Grad. Da bleib ich doch glatt zuhause und setz mich auf die Rolle. Knapp 2h. Rest Höllentour, Bubedameköniggrass. Anruf Betzmann wg. 24h-Rennen in Duisburg. Immer noch groggy, Rückenschmerzen werden besser.
Mittwoch,
08.06.2005
0,000 2//8.30, Aprilwetter. Pfronten: Mit Hannes die ersten 2 Drittel des Samstag stattfindenden Pfronten-Bike-Marathons abgefahren. Schleifchen am Breitenberg-Kappeler Alm-Sportheim Böck (ab hier Schneefall)-Vilstal (dort gesellt sich Peter Presslauer dazu)-rauf zur Bärenmoosalm und die fiese Abfahrt runter. Muß die Profis mit meinem Schneckentempo furchtbar langweilen. Peter ist ganz rührend, stellt "große Fortschritte" fest, obwohl ich ängstlich runterdackel wie eh und je. Ist halt ein netter Mensch. Obwohl: Letztes Jahr bin ich den ganzen Weg runtergeschoben, kein Gedanke an im-Sattel-sitzen, Ih-Bäh. 3h. Kaffee und Käsekuchen im Ort. Ab jetzt fast nur noch Minimaltraining. Es reicht auch mit dem km-Gekloppe, sehe meinen Übungsplan als erfüllt an.
Donnerstag,
09.06.2005
0,000 1//Ruhetag, nachmittags mit den Kindern im Schwimmbad Schongau
Freitag,
10.06.2005
0,000 2//Hannes hat "extra für mich" breite Stufen in den Altschnee am Edelsberg geschlagen, damit ich auch sicher am Samstag zufrieden ins Ziel komme. Nach meinem Bergnot-Erlebnis letztes Jahr bin ich immer noch traumatisiert, wenn´s um Altschnee geht. Da weigert sich alles in mir, auch nur einen zarten Versuch zu wagen, schon gar nicht mit Radschuhen und MTB. Heute "leichte Vorbelastung": Morgens einmal MTB Str. auf den Auerberg, kaum 30min. Clever in Kempten.
Samstag,
11.06.2005
0,000 4//Sonne! 20 Grad -Glück gehabt. Bike-Marathon in Pfronten. 53km und 1900m HD. Rauf zur Kappeler Alm gehe ich etwas zu stark in die Vollen, kurz vorm Vilstal verschalte ich mich, so daß das Schaltwerk defekt ist und laut lärmt. Erst bin ich ärgerlich, aber der Schaden ist relativ bedeutungslos, ich komme weiterhin gut voran. Am leisesten ist der 1. Gang, den ich daher auch weitgehend nutze -gut gegen muskuläre Überlastung. Auf der Bärenmoosabfahrt nutze ich einmal die falsche Linie und liege prompt auf der Nase, aber völlig autschfrei. Am Breitenberg bekomme ich Rückenschmerzen. Das sollte in 2 Wochen nicht passieren (...und hoffe, daß eine geringere Intensität dem vorbeugt). Im oberen Teil habe ich außerdem das Gefühl, Durchfall zu bekommen (erkläre mir dies mit dem vielen Isozeug, das ich im Achtal trinke). Ist aber wohl nur Einbildung. Auf dem Sattel kriege ich einen Schreck ob der wirklich steilen, holprigen Abfahrt. Einmal bekomme ich die Kurve nicht, bremse fest, fahre geradeaus und komme haarscharf vor einem Zuschauer zum Stehen. "Guten Tag!". Sorgen, ob die erschöpften Hände mir ausreichend Bremskraft geben. Nähme man´s ernst, bräuchte man Spezieltraining mit Knetmasse. Sehe einen schlimmen Sturz, der Fahrer fliegt drei Meter durch die Luft, landet jedoch weich auf der Wiese. Kann nicht anhalten, bin zu schnell. Komme ins Ziel nach 3:32 oder sowas. Bei konsequentem Fahrtechniktraining könnte ich noch 15-20min rausholen, jedoch ist mir noch ganz unklar, ob ich das will. Problem: Man ist fit, und die Technik spielt nicht mit. Das gibt´s beim Laufen nicht. Wann geht schon mal ein Schuh kaputt?. Fazit: Nur die Edelsberg-Abfahrt sorgt für Erholung, sonst ist der Kurs bergab weit anstrengender als vergleichbare Bergläufe. Werde runter seltener überholt als erwartet. In meiner Preisklasse scheint die Vorsicht ausgeprägt. Ähnlich wie beim Ski-LL kann man nicht immer seinen eigenen Rhythmus fahren, weil der Weg blockiert ist. Schön: Da das letzte Stück moderat bergab geht, rauscht man regelrecht ins Ziel und muß nicht auf den letzten 3km leiden wie bei so vielen Läufen. Grosse, schön durchgeplante Veranstaltung mit Cheerleaders, Hubschrauber und dem ganzen Quark, wie man es beim Berglauf wohl am ehesten vom Swiss Alpine kennt. Großartige Anfeuerung durch 1000e auf einem Großteil der Strecke. Tja, mein Freund Hannes (hat´s organisiert). Hat er gut gemacht.
Sonntag,
12.06.2005
0,000 1//Per Rennrad Zeitung in Steingaden geholt. Dicke Beine.
Montag,
13.06.2005
0,000 2//Nach dem Clever-Dreh in Grafenwöhr von Ismaning in die Stadt per Klapprad. 0:50h
Dienstag,
14.06.2005
0,000 5//Vormittags per Klapprad zum Clever-Dreh dem GPS folgend vom Isartor über Riem nach Aufkirchen, 40km 1:50h
Mittwoch,
15.06.2005
0,000 4//Dauerregen, daher Rolle 1:45h zu "Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten" (Originaltitel: "Those magnificent men in their flying machines or how I flew from London to Paris in 25 hours and 11 minutes"). Danach noch kurz in Polanskis "Das Messer im Wasser" reingeschaut, aber die Lust war schon weg. Überhaupt sehne ich mich nach Total-Tapering fürs 24h-Rennen. Teamkollege Peter Presslauer wählt den anderen Weg und ist seit heute in Kanada bei einem 7-Tage-Hardcore-Etappenrennen dabei (will allerdings auch das 24h-Ding gewinnen.)Und Hannes macht´s noch wieder anders und zieht ab heute immer nächtens mit seinem Laden um, während tagsüber normal verkauft wird. Na viel Spass. Nächste Woche will er dann vielleicht noch "einmal drei Stündchen fahren". Drei UWV-Konzepte, welches wohl am besten wirkt?
Donnerstag,
16.06.2005
0,000 2//Morgens Auto an der AB-Ausfahrt Germering abgestellt und per Klapprad zum Clever-Drehort, der Flugwerft in Oberschleißheim geradelt. Unerquickliche Diskussion mit zwei Archäologen, deren Grabungsarbeitsplatz auf einer abgesperrten Baustelle ich durchquere, weil´s weit und breit keinen anderen Weg gibt. "Können sie keine Umleitung ausschildern?" frage ich, nachdem man mich zurechtweist, hier sei die Durchfahrt unmöglich. "Wollen sie mich verarschen?" fragt der Wissenschaftler -wahrscheinlich bin ich der erste Mensch, den er auf diesem (Feld-)weg erblickt. Ich sause davon, bevor ich angezeigt werden kann. Abends von Oberschleißheim in die Stadt, 30 +17, zusammen 47km.
Freitag,
17.06.2005
0,000 3//Gestern abend Sonnenstich, arbeitsbedingt wg. schattenlosem Rollfeld. Heute besser. 6 Uhr: Klapprad Wohnung-Ismaning. Dreh in Grafenwöhr. 17 Uhr: Klapprad Ismaning-Germering, zusammen 50km. Blöde Halsentzündung (bei Familie angsteckt) -wird aber bis in 1 Woche weg sein...
Samstag,
18.06.2005
0,000 3//warm, bedeckt. 18.00 MTB: Prälatenweg-Lechhöhenweg-Lechdamm-Buching-Neuschwanstein-Alpsee. Dann zum Radladen, der dieses Wochenende umzieht. Erst Essen in grosser Runde, dann u.a. Holz, Mäntel, die Leih- und Kinderräder geschleppt. 1.15 Rückfahrt (zusammen 3:15h). Ah ja: Markus Hoenle war auch da. Wir fragen ihn, ob er mitkommen möchte nach Mailand, in 3 Wochen, zum Schuhe kaufen, 18 Uhr los, 379km via Splügenpass und Comer See, 14 Uhr da, Capuccino, braune Flechtschuhe einladen, zurück. "Klar komme ich mit." Längere Pause, Thema scheint durch. Irgendwann fragt er: "Wer fährt? Wechseln wir uns ab?" Seeehr gutes Missverständnis...
Sonntag,
19.06.2005
0,000 1//Hochsommer, MTB Zeitungholen in Steingaden
Montag,
20.06.2005
0,000 2//Hochsommer. 8 Uhr: MTB Lechhöhenweg-Rossau(Sackgasse)-Burggen-Um den "Burghügel" herum-Tannenberg-Weichberg-Prälatenweg. Den Auerberggipfel spar ich mir, die Luft ist raus. Halsentzündung klingt ab. 2:10h
Dienstag,
21.06.2005
0,000 2//Hochsommer. Morgens parke ich den Wagen in Germering, um per Klapprad zur Fliegeruntersuchung nach Pasing zu radeln. Belastungs-EKG, Spirometrie etc. Ergebnis: Ich bin parabelflugtauglich (für Clever). Höchstpuls: 182. Tatsächlich: Vor 3 Jahren hatte ich mal 185 ermittelt. Die Faustregel "jedes Jahr ein Schlag weniger" wird hiermit bestätigt. Der sonderbar stotternde Spezialarzt findet meine Tretwerte "ganz odentlich, und kaum Sauerstoffschuld. Hm, für einen Nichtsportler: Alle Achtung!" Grins. Er klärt mich ausführlich über die Gesundheitsrisiken wg. "negativer G-Kräfte" auf. Klingt etwas beängstigend, aber harmlos im Vergleich zu dem, was mir am Samstag bevorsteht. Immer wieder sehe ich geborstene Schulterblätter und offene Armbrüche, und in besonders schwachen Momenten sehe ich mich verzweifelt vom Rad fallen (Ferry erzählte mir von einer Freundin, die nach 24h nicht mehr absteigen konnte -Helfer mußten sie stoppen, vom Rad heben und auf eine Trage umbetten. Dabei will ich doch nur einen schönen Tag haben, und nicht mal gewinnen wie Peter Presslauer. Das wird ein interessantes Duell: Wolfgang Fasching, den RAAM-König gegen Peter, der zwar doppelt so schnell fahren kann, aber noch nie länger als 6-7h auf einem Rad zugebracht hat. Laaaampenfieber! Per Rad wieder zum Auto.
Mittwoch,
22.06.2005
0,000 3//Hochsommer. Mit Anhängerrad Getränkekauf in Lechbruck, danach einmal per MTB die mittlere Treppe am Kirchberg runter. Easy, aber adrenalindurchflutet. Die Treppen am Olympiaberg will ich unbedingt meiden und daneben runter fahren, aber wer weiß, was passiert?
Donnerstag,
23.06.2005
0,000 3//Hochsommer. Gestern Abend grosse Runde im Hotel Bären; Arzt, Masseur, Peters Sekundant, Mechaniker. Was für eine Materialschlacht! Und alles nur für ein paar Augenringe...Irre, wie Peter und der Arzt sich über die Feinjustage zwischen Immodium Akut und Magnesium unterhalten. Themen außerdem: Betäubungscreme für den Popo, Voltaren, Tropf, Sonnenstichmittel, Mit welchen Brüchen kann man weiterfahren?! Absurd. Hannes und ich schauen uns an und zucken mit den Schultern. Ist doch nur eine Radtour...
Heute per Anhängerrad nach Lechbruck, 10 Pakete Nudeln gekauft und 48 AA-Batterien. Außerdem Küchenrolle en masse, Herr Heuberger hat furchtbare Angst um die Sauberkeit seines Wohnmobils. Und ich habe schon jetzt diesbezüglich ein schlechtes Gewissen. Werde schon deswegen pausenlos durchfahren, um an der Verdreckung nicht mitzuwirken. Ist immerhin mein Nachbar.
Montag,
27.06.2005
0,000 24h MTB. Hurra, ich lebe noch! Nicht eine Schramme! Aber meine Hände erlauben nicht das Tippen längerer Texte. Der Popo ist schon wieder ok. Grüsse!
Mittwoch,
29.06.2005
10,000 Köln: Rheinbrückenrunde zur Erholung
Donnerstag,
30.06.2005
0,000 Rückblick 24h MTB in München letztes Wochenende:
Über 30 Grad. Schwere Strecke, viel Kopfsteinpflaster, 3 steile Stahlbrücken, unter denen die aufgebrezelten Besucher der Oper "Turandot" im Olympiastadion entlangschritten. Fiese Waldabfahrt, auf der ein Schlagloch im Laufe der 24h wunderliche Ausmaße annahm (am tiefsten Punkt sprang mir 5mal die Kette ab, und als Neuling erkannte ich nicht, daß ein Defektchen vorlag.) Parallel fuhren Einzelfahrer, 2er, 4er und 8er-Teams, letztere in Höchstgeschwindigkeit. Aggressives Gerufe "Links!" (heißt, er will links vorbeispurten). Diese Rufe gehen nach 20h seeehr auf die Nerven. Sonst keine Kommunikation, der Kurs machts unmöglich. 100 Verletzte, die allermeisten auf der Rasenabfahrt vom Olympia-Bad hinab. Einige ganz schwer. Jedesmal, wenn ich einen Unfall sah, kriegte ich grosse Angst und verkrampfte immer mehr. Als 30min vor Ende der Spurt begann, schied ich aus; zu gefährlich, das Ganze. Ein Defekt (Zahn weg und neue Bremszüge vonnöten) zwang mich nachts zu 1,5h Pause. Ziemlich blöder Zeitpunkt. Zweite Krise dann am Vormittag, als ein Riß am Damm immer dööfere Schmerzen verursacht. Höhepunkte: Der Blick ins Stadion vom Olympiaberg, mit Arien-Fetzen, und die zu durchfahrende nächtliche prallgefüllte Olympiahalle mit hunderten Staffelfahrern, die schweigend auf ihren Einsatz warten. Äußerst besondere Atmosphäre. Wohnmobil total verdreckt. Befürchtete Unwetter blieben aus (hätten die staubige, ohnehin schon gefährliche und immer anspruchsvoller werdende Strecke umgehend unfahrbar gemacht). Fazit: Ein selbstzerstörerisches Unternehmen. Daß ich unverletzt davongekommen bin, macht mich sehr glücklich. Grosser Irrtum anzunehmen, mein Rennraddiodenlicht+Stirnlampe reiche als Beleuchtung aus. Die mit akkustrotzender Festbeleuchtung fahrenden konnten Augen und Nerven schonen und wurden von mir beneidet. Gegen Ende ernsthafte Motivationsprobleme. Die Beine hätten noch mehr ermöglicht, aber die Nervenirritation in meinen Händen (hält bis heute an, ist aber nicht irreversibel, wie unser Rennarzt versichert) und mein Dammriß ließen mich sehr froh sein, als endlich Feierabend war. 62 Runden, d.h. 305km, 5580m HD. -Bei Durchsicht fällt mir die Betonung der Negativpunkte auf. Diese Heroisierung möchte ich mir hiermit ausdrücklich erlauben. Habe noch nie so gerackert! Hurra! Ich lebe noch!
Freitag,
01.07.2005
10,000 2//Regen, Lechrunde ganz langsam. Hände werden besser. Immer noch Ganzkörpermuskelkater.
Samstag,
02.07.2005
0,000 4//Hochsommer 20:00 Rollstocklauf Dessau-Lechbruck-Sameister 1:25
Sonntag,
03.07.2005
0,000 1//Noch ein Ruhetag. Baden im Alatsee, nachm. im Haslacher See
Montag,
04.07.2005
0,000 1//Hitze, Rennrad: Schongau(div. Erledigungen)-Peiting-Rottenbuch-Ölberg-Steingaden-Urspring-Bb netto knapp 2h
Montag,
04.07.2005
10,000 Abends nach Hitzegewitter auf den Auerberg/Normalweg 1h
Dienstag,
05.07.2005
10,000 3//8 Uhr Regen Lechrunde
Mittwoch,
06.07.2005
15,000 4//wenig Schlaf(gestern Clever-Pressegespräche in HH), Sonne Haslach-Tannenberg-Kapellhöhe-Rettenbach-Kienberg dicke 1,5h
Donnerstag,
07.07.2005
0,000 4//Ruhetag, Dreh in Berlin für Stars am Limit mit Axel Schulz, der mir in den Drehpausen die Geschichte seiner Sportverletzungen erzählte. Hat gedauert.
Freitag,
08.07.2005
16,000 6//Aprilwetter, langbehost. 8 Uhr: Haslach-Böllenburg-Remnadsried-Str n. Stötten-Prälatenweg-Hofstatt-Goldstein. 1:38h Nach kurzer Nacht (spät aus Berlin gekommen) lustlos, speckig, permanentes-auf-die-Uhr-Schauen.
Samstag,
09.07.2005
10,000 4//Sonne, 8 Uhr, Auerberg normal
Sonntag,
10.07.2005
0,000 1//Niesel, kühl. Wollte eigentlich früh raus und auf die Hochplatte, verschlafe aber bis 5:30, grusele mich ob des Wetters und stammele: "Och nö". Daher nur: Rollstocklauf nach Steingaden, Zeitungskauf, ohne Uhr.
Montag,
11.07.2005
20,000 2// 8 Uhr Pizza im Regen
Dienstag,
12.07.2005
11,000 3// 8 Uhr Lechrunde, Niesel
Mittwoch,
13.07.2005
16,000 2//Sonne, 23 Grad. Für den heutigen Mittwochsvormittagsausflug mit Hannes lasse ich mich vom "Rother Wanderführer" inspirieren, der eine "Große Vilsalprunde" vorschlägt: Mit Rad von Tannheim zum Vilsalpsee, dann mit Stöcken: Vilsalpe-hintere Schafwanne (1957m)-Kirchendachsattel-Kastenjoch-Westl. Lachenjoch (1965m)-Landsberger Hütte (Kaffee)-Traualpsee-Vilsalpsee. 996 Hm, netto 3h zu Fuß. Nach dem Dauerregen der letzten Tage z.T. schwer. Erste Bergtour dieses Jahr. Trittsicherheit, wo bist du?
Donnerstag,
14.07.2005
14,000 2//Sonne, 25 Grad Haslach-Tannenberg-Kapellhöhe-Kienberg-Bb
Freitag,
15.07.2005
11,000 5//Sonne, 30 Grad München: Oberföhring u.z.
Samstag,
16.07.2005
0,000 7//Ruhetag, Rückkehr aus Berlin (Stars am Limit)
Sonntag,
17.07.2005
42,000 2//Sonnig, 26 Grad. König-Ludwig-Marathon, ganz geselliger Trimmtrab. Viele nette Leute kennengelernt, z.B. Trailjunkie und Wolfgang, der als Betreuer von Thomas Miksch mit bei der 100km-WM in Japan dabei war und mir viel Wissenswertes über die Landwirtschaft in Hokkaido vermittelte. Lustig: Hannes hängt mir die Finisher-Medaille um. 3:59h wie angepeilt. Feiner Sonntagvormittag.
Montag,
18.07.2005
10,000 2//bettflüchtig, 5 Uhr Lechrunde, rote Sonne, schön
Dienstag,
19.07.2005
12,000 3//Mischwetter, 8 Uhr: Goldstein-Badwerk-Remnatsried-Riedhof-Bb 1:10. Interessanter Routenfund!
Mittwoch,
20.07.2005
9,000 2//8.10: Ab Halblech per Alt-MTB zur Kenzenhütte, dann mit Stöcken weiter auf die Hochplatte (2082m), selber Weg wieder runter. Oben nach 2:15h, unten nach 3:40h. Das letzte mal war ich 1997 auf der Hochplatte, kurz nach dem Herzug. Blättere gerade im damaligen Tagebuch: "Das Gelände ist steinern und hat etwas militantes, wenigstens erhabenes, der Wanderer wird angehalten, sich zu fürchten." Hm. Das hat sich in den 8 Jahren allerdings relativiert -habe inzwischen fiesere Gegenden kennengelernt.
Donnerstag,
21.07.2005
0,000 2//Ruhetag, ab heute wieder bei der "Clever"-Produktion in Köln. Schade, habe sämtliche Laufkalender gewälzt, aber an meinen spärlichen Ruhetagen gibt es keinen Marathon in der Gegend. Muß ich mir wohl eine Privatveranstaltung ausdenken...
Freitag,
22.07.2005
10,000 4//grau, handwarm. Savoy-Studio, kl. Abstecher an Treppen
Freitag,
22.07.2005
9,000 Abends Studio-Savoy
Samstag,
23.07.2005
10,000 5//trübe, warm. Savoy-Studio
Samstag,
23.07.2005
9,000 Abends Studio-Savoy
Sonntag,
24.07.2005
0,000 7//Kurzentschlossene Klappradtour mit Stefan Menne: 8 Uhr Abfahrt Köln, Mittagessen in Aachen, weiter über Maastricht (ab hier Dauerregen) nach Brüssel. Ankunft am Bhf. Midi halb neun; es fährt kein Zug mehr. So setzen wir uns naß und hungrig in ein Taxi. PB im Klappraddistanzfahren: 240km, und bei 1200 Hm ging mein GPS kaputt (überraschend wie vieles an diesem Ausflug). Ganz toller Sonntagsausflug!
Montag,
25.07.2005
10,000 1//Savoy-Studio
Dienstag,
26.07.2005
10,000 4//Regen, Savoy-Studio
@funrunny: Ich drücke meinen Daumen! Auf das etwas interessantes aus dieser Epoche wird. Aus Krisen ergeben sich die schönsten Dinge (wissen wir ja nicht zuletzt vom Sporteln).
Dienstag,
26.07.2005
9,000 Abends Studio-Savoy flott
Mittwoch,
27.07.2005
10,000 7//wolkig, sehr warm: Savoy-Studio. Immer noch ganz beseelt von der Brüssel-Tour
Mittwoch,
27.07.2005
9,000 Abends Studio-Savoy. Zwischen zwei Tropengewittern. Schlappe Beine.
Donnerstag,
28.07.2005
0,000 5//Gestern im Kölner Hbf. Kim-Chi gegessen, heute allgemeines Krankheitsgefühl. Die freundliche Koreanerin war auch verdächtig lange in der Küche. Als ob sie mit dem Koch diskutiert hätte, ob man´s noch verkaufen darf...Darum Ruhetag.
Freitag,
29.07.2005
10,000 4//Übelkeit weg. Tropisch-feuchtheiß, Savoy-Studio
Freitag,
29.07.2005
9,000 Abends Studio-Savoy
Samstag,
30.07.2005
10,000 5//Sonne, Savoy-Studio
Samstag,
30.07.2005
9,000 Abends Studio-Savoy
Sonntag,
31.07.2005
0,000 7//Erst per Zug nach D´Dorf, dann mit dem Klapprad nach Duisburg, MTB-Rennen gucken. Starker Regen. 2h mit Verfahrungen. Ich werde kurz auf der Bühne interviewt, spreche u.a. über Klappräder. Da kommt doch danach glatt ein Herr von der Firma "Riese und Müller" (stellen das "Birdy" her) und bittet mich darum, zukünftig nicht mehr das Wort "Klapprad" im Zusammenhang mit ihren Produkten zu verwenden. Es heisse "Falträder"...
Montag,
01.08.2005
0,000 2//Zu Gast in Erkrath. Was für eine feine, anrührende, originelle Veranstaltung! Und mit einer herrlich entspannten Atmosphäre ausgestattet. Dan Coffey mit seinem uralten "London"-Hemdchen und seiner charismatischen Gestik schließe ich spontan besonders ins Herz. Hm. Da hätte ich auch Spass dran. Müsste man als Urlaub angehen, Vollpension mit Animation zwischendurch quasi. Und endlich treffe ich mal Conny, Sigi, Stephan, Frau Werwolf, und und und! (Alle nichtaufgezählten sehen mir dies bitte nach!) War das ein schöner Tag. Hoffentlich finde ich in dieser Woche nochmals Zeit. Hannes fordert mich abends per SMS auf, nächstes Jahr mitzumachen; er würde sich extra Urlaub nehmen, um mich zu coachen. Ähem. Dafür bin ich viiiel zu jung...Um 14 Uhr per Klapprad zurück nach Köln, 2:15h
Dienstag,
02.08.2005
19,000 2//Savoy-Studio, abends zurück
Mittwoch,
03.08.2005
19,000 3//Savoy-Studio, abends zurück
Donnerstag,
04.08.2005
0,000 7//Mit Zug nach D´Dorf, per Klapprad nach Erkrath. Körperprachenvergleich. Mancher läuft wie am ersten Tag, mancher scheint (rein optisch) wie am ersten Tag zu laufen, ist aber in Wirklichkeit erheblich langsamer, manch einer geht mittlerweile recht gebückt. Ergreifend! Und Stephan sieht auch nicht mehr ganz frisch aus ;-)
Dann per Rad weiter nach Ossendorf incl. Rheinfähre. 1:50h. Zusammen 46km
Freitag,
05.08.2005
19,000 4//Morgens Savoy-Studio, abends flott zurück
Samstag,
06.08.2005
0,000 7//Mischwetter. Mit dem Klapprad via Odenthal um die Dhünntalsperre herum, über Wermelskirchen nach Solingen, dann über Schloß Burg nach Erkrath. Erst kurz durchs Neanderthaler-Museum, dann zum grossen Flaggenfinale. Ich darf sogar bei der Siegerehrung helfen! Danach verschwinde ich allerdings flott und grußlos, da es kräftig regnet und die überdachten Plätze rar sind. Nicht böse sein, Conny und Sigi, ich habe einfach zu doll gefroren! Zurück nach Köln fast trocken mit Abstechern durch Garath und an der Wupper entlang. 87+38=125km. Fast 1000Hm.
Sonntag,
07.08.2005
0,000 @fausto: In Wardenburg wollt ich auch mal laufen, meine Eltern wohnen schließlich in Kreyenbrück; ist die Veranstaltung empfehlenswert, so daß ich mir im nächsten Jahr Zeit nehmen sollte?
Sonntag,
07.08.2005
23,000 2//Es herbstelt. Savoy-Studio via Ford-Werke, abends zurück.
Montag,
08.08.2005
10,000 5//Savoy-Studio in Begleitung von Laufprinz Detlev Ackermann. Ende des ersten grossen Köln-Aufenthalts in diesem Sommer. Ging schnell rum. Jetzt Urlaub, und in Bälde bin ich wieder da, dann gottseidank mit Familie.
Dienstag,
09.08.2005
28,000 VR//München: Über Pfade zur Grünwalder Brücke und zurück 3h
Mittwoch,
10.08.2005
8,000 2//C'an Picafort: Strand bis Fluß und zurück
Donnerstag,
11.08.2005
17,000 2//Per Klapprad nach Bel Aire, dann dem Rother Wanderführer folgend zum Talaia d'Alcudia (Gipfel spare ich mir wegen Nebel). Brutto 3h
Freitag,
12.08.2005
9,000 2//Zum Hafen/Strand, nachm. 1h Tretboot
Samstag,
13.08.2005
0,000 2//Per Klapprad nach Arta, über herrliche Str. zur Eremitage Betlem, runter zum Dorf schiebend über Wanderweg (mit MTB wärs ein spektakuläres Abfahrtsvergnügen), nach Colonia Sant Pere und weiter zum Hotel. 58km, 700Hm (wie vorgestern), 3h. Erstmals treffe ich am Wegesrand eine Landschildkröte! Lebend! Ich grüsse freundlich und fahre weiter.
Sonntag,
14.08.2005
16,000 2//Morgens und abends Strand bis Fluß und zurück.
Montag,
15.08.2005
8,000 2//Klapprad: Pollensa-Lluc-Selva-Sa Pobla-zurück. 75km, 750Hm 3:40. Nachmittags "Fahrtspiel" mit Cyprian zum Fluss und zurück
Dienstag,
16.08.2005
10,000 1//Bis hinter die Nekropole und zurück
Mittwoch,
17.08.2005
0,000 2//Klapprad: Muro-Inca-Binisalem-Coll de Soller-Fornalutx, dort zu Ines, Papa und Leander ins Auto. 3h, 70km, 650Hm. Jetzt kann ich all die Radler und Triathleten verstehen, die im Frühjahr 2 Wochen auf die "Radlerinsel" fahren....
Donnerstag,
18.08.2005
16,000 2//Morgens und nachmittags am Strand entlang zum Fluss und zurück.
Freitag,
19.08.2005
0,000 3//Klapprad: Zum Cap Formentor und zurück. Vorbei an jenem Hotel, in dem Helmut Schmidt 1977 Sommerurlaub machte, also bevor ihm der "Deutsche Herbst" die Erholung raubte. Spektakuläre Serpentimen, grandiose Felsabstürze ins Meer. Am Ende der Leuchtturm. Bei guter Sicht soll man von hier ausMenorca sehen können. Ein unbeleuchteter Tunnel, der auf der Rückfahrt für seltsame Beklommenheit sorgt. Man fährt aus gleißendem Sonnenlicht hinein und sieht nix mehr außer der Tunnelöffnung am Ende. Fiese Furcht vor Schlaglöchern, denen man nicht ausweichen könnte. Vor Port de Pollensa irre viele Busse und PKWs. Diese Tour müsste man eigentlich morgens um 5 beginnen. 71km, 850Hm, 3:40.
Samstag,
20.08.2005
9,000 2//S'Albufera kreuz und quer. Regen; "Gota fria" ("kalter Tropfen", einmal im Jahr auftretende Spezialwetterlage)
Sonntag,
21.08.2005
19,000 2//München: Bis Isarauen nordwärts und zurück im Regen. Schön!
Montag,
22.08.2005
10,000 4//Ferrero-Dreh in Hamburg. Abends um die Alster incl. Rondeel/Marie-Louisen-Str/Leinpfad. Flott. Viel Betrieb bei bestem Wetter
Dienstag,
23.08.2005
0,000 4//Ferrero-Dreh: 11h-Präzisionsstehen in HH plus div. Stunts.
Mittwoch,
24.08.2005
11,000 5//Früh in München bis Oberföhring und zurück, Muskelkater vom gestrigen Extrem-Stehen. Trotzdem schnell: 53min! Isar überflutet nach Dauerregen.
Donnerstag,
25.08.2005
16,000 2//Himmel klart auf, kühl. Haslach-Tannenberg-Kapellhöhe-Rettenbach-Kienberg. Die Unwetter haben in die Forstwege am Weichberg tiefe Schluchten gefräßt. Sieht aus wie nach einem Erdbeben. Neben den Wegen sind improvisierte Dämme aufgeschaufelt, um Wegezerstörung von der Seite zu verhindern (hat geklappt). Die wahllosen Aushublöcher auf den Wiesen verraten, daß der Zeitdruck hoch gewesen sein muß. Mein Tempo war heute ebenfalls wieder hoch -1:25h. Johann Mühlegg ruft an und sagt, daß der Verwall-Marsch ausfalle (dort wollte er sein Marathon-Debüt abliefern. Ich hatte eine Wette laufen, daß er mindestens unter die ersten 3 kommt). Die dortigen Wege sind unbrauchbar.
Freitag,
26.08.2005
30,000 6//Ab heute wieder Clever in Köln. Blauer Himmel. Dorint an der Messe-Zoobrücke-Leverkusen, andere Rheinseite zurück, knapp 3h.
Samstag,
27.08.2005
21,000 4//Dorint an der Messe-Studio, morgens mit Wegfindungsfehlversuchen, abends zurück flott (0:48).
Sonntag,
28.08.2005
6,000 Nach langem Tag im Phantasialand (mit Hugo) kurzer Lockerungslauf. Ganz schön viel Tempo diese Woche.
Montag,
29.08.2005
20,000 2//heiß. Mittags Dom-Studio, abends zurück zum Dorint. Müde Beine. Ab heute Besitzer der ominösen "Bär"-Laufschuhe.
Dienstag,
30.08.2005
10,000 4//Abends Studio-Hotel schnell.
Dienstag,
30.08.2005
0,000 @Nasenbär: Hm. Beim ersten Lauf bin ich 3x gestolpert (gottseidank nicht gestürzt). Sind halt etwas klobig&breit. Zehenfreiheit eben. Der Clou ist die Dämpfung in der komplex aufgebauten Einlegesohle. Da ich eigentlich Einlagenbenützer bin für mich so´ne Sache...Im Zweifel tausch ich die mitgelieferten Sohlen durch die eigenen aus. Weiß noch nicht, wie ich hier vorgehen soll -so´n Hightech-Gerät schmeißt man ja nicht einfach weg. Das Gewicht ist eher überm Durchschnitt, für Wettkämpfe nicht ganz das richtige. Dafür sieht der Schuh schön obskur aus. 80er-New-Wave-Farbe meets die Form des "Nature shoe" der selben Dekade. Doppelt-80er sozusagen. Zur Not trag ich die Dinger vor und nach dem Sport. Ach ja: Billig ist was anderes...Abschließende Beurteilung folgt in einigen Wochen.
Mittwoch,
31.08.2005
9,000 6//Mittags Neumarkt-Studio, heißer Tag. Zurück per Klapprad.
Donnerstag,
01.09.2005
20,000 4//Morgens zum Studio, abends mit Dampf zurück.
Freitag,
02.09.2005
0,000 6//Ruhe/Klapprad
Samstag,
03.09.2005
20,000 5//Morgens zum Studio, abends zurück. Wieder >50min
Sonntag,
04.09.2005
21,000 6//Abends (nach Museumsbesuch und Schifffahrt auf dem Rhein) durch Deutz zum Dellbrücker Mausepfad und schleifchendrehend zurück zum Hotel, mit GPS in der Hand. Sollte eigentlich länger gehen, aber wie immer zu dieser Jahreszeit: Die Lust kommt langsam abhanden.
Montag,
05.09.2005
0,000 1//platt
Dienstag,
06.09.2005
10,000 6//Familie schon zu Hause. Morgens zur letzten Sendung dieser Staffel. Die Nerven sind doch sehr dünn geworden. Beim gestrigen Verstauen des Klapprades habe ich in meiner Ungeduld einiges beschädigt. Wird Zeit, daß ich hier wegkomme.
Mittwoch,
07.09.2005
23,000 VR//Nach allerhand Bier und Zigaretten (letzte Clever-Sendung) um 12 im Bett, aber um halb drei wieder wach. Entschluss: Das Staffelende will nochmal gefeiert sein. Darum: Um 3 aus dem Hotel, südlich am Rhein entlang. Mondlos. Ein Haufen Halbstarker feiert an einer brennenden Mülltonne. Da mir die Szenerie nicht geheuer ist, wenden, Marienburger Autobahnbrücke, wieder südwärts. Ein Igel in der Walther-Rathenau-Strasse, Zeitungsausträger grüssen, linke Rheinseite zurück, um halb sechs wieder im Hotel. Hossa, wird das spät hell inzwischen.
Donnerstag,
08.09.2005
10,000 2//Lechrunde morgens mit radelnden Kindern als Begleitung
Freitag,
09.09.2005
10,000 2//Auerberg
Samstag,
10.09.2005
25,000 4//Morgens Haslach-Tannenberg-TV-Turm-Rettenbach-Kienberg, abends nach Lechbruck zum Schwimmbad, beidemale in Begleitung meiner radelnden Kinder
Sonntag,
11.09.2005
9,000 2//Abends Ankunft in Bordeaux, vom Hotel (am Flughafen) zu einem mickrigen Wehrturm auf einem vermüllten Baugrundstück, der mir vom GPS als Sehenswürdigkeit genannt wird. Gewerbegebiet und flache Wohnviertel. Viele neonbeleuchtete Hausdächer, z.B. am "Buffalo Grill". Ozeanische Nacht, mild und voller kläffender Köter.
Montag,
12.09.2005
9,000 4\\Dauerregen in Bordeaux. Sicherheitsunterweisungen bei Novespace fuer den Do stattfindenden Parabelflug. Abends in der Daemmerung wieder stadteinwaerts, das GPS fuehrt mich zu einem Park im Zentrum des Vorortes. Viele Farne, Efeu, Wacholder, eine feuchte Gegend hier. Jetzt erstmal wieder zu Genial Daneben. Puh, stressig, diese Woche. Ach ja: Am Flughafen treffe ich deutsche Teilnehmer am Medoc-Marathon, die fragen, warum ich nicht teilgenommen habe. Weiss keine Antwort, ausser, dass ich Familie habe, die sowieso z.Zt. zu kurz kommt. Reisetechnisch haette sichs geradezu aufgedraengt...
Montag,
12.09.2005
0,000 7//Ruhe/GD
Mittwoch,
14.09.2005
10,000 7//K:Rheinbrückenrunde am Morgen
Donnerstag,
15.09.2005
0,000 4//Parabelflug in Bordeaux. Um 8.30 Uhr wird Skopolamin ausgegeben, dann verschiebt sich der Start um 2h. Breit wie eine Natter hänge ich in der Kantine des ESA-Partners Sogerma und fühle mich bereits schwerelos, ohne überhaupt losgeflogen zu sein. Der Flug, speziell die allererste der 31 Parabeln, gehört -natürlich- zu den gewaltigsten Erlebnissen, die mir je untergekommen sind. Muß ich erst mal ordnen und am Wochenende aufschreiben. Kotzen musste ich nicht, und so gehe ich abends mit dem "Clever"-Team ins Esslokal. Natürlich kein Gelaufe.
Freitag,
16.09.2005
0,000 7//Via Lyon nach Hause. Zum dritten Mal in dieser Woche um 5 Uhr zum Flughafen. Kein Sport. Brauche Ruhe. Immer noch ganz geplättet von gestern.
Sonntag,
18.09.2005
0,000 1//7 Uhr: Rollstocklauf nach Steingaden u.z., Zeitung holen. Nachmittags Zacherl Hannes und Jonas zu Besuch. Schönes KA-Spiel: Fangen, wobei die Erwachsenen nur auf einem Bein hüpfen dürfen. Sollte man mal sammeln: Ideen, wie man Sport mit Familienleben in Einklang bringen kann.
Montag,
19.09.2005
0,000 1//Schluß jetzt. Regeneration. Habe eh zu viel Arbeit für sportliche Großvorhaben.
Dienstag,
20.09.2005
0,000 3//1h Rollstocklauf: Haslach-Ri Tannenberg-Burggen-Dessau-Bb
Donnerstag,
22.09.2005
0,000 VR(Lesung in Berlin)//Sonnig, MTB 1h Pan-Str.-Stötten-Buchen-Bb
Freitag,
23.09.2005
0,000 Morgens mit MTB zu Jürgen in Lechbruck, nachmittags 1h Basketball mit Kindern
Samstag,
24.09.2005
6,000 4//Sommerwetter, mit Kindern auf den Tegelberg, dort essen, dann weiter via Klettersteig auf den Branderschrofen. Für die Kinder ein lustiges Abenteuer, für mich eine furchtbare Adrenalin-Prüfung -dabei sind sie jetzt wirklich oft in der Kletterhalle gewesen und top in Form, aber ohne Seil draussen sieht die Sache ja gleich ganz anders aus, wenigstens für Papas. 1000Hm. Runter per Bahn.
Mittwoch,
28.09.2005
8,000 VR//Nach 2 Tagen Nervdreh auf Mallorca rund um die Uhr HH: Nachmittags um die Alster. Nach 3min begegne ich ulkigerweise Johannes B. Kerner und begleite ihn auf seiner zweiten Runde. Interessanter Austausch übers Sporteln. Er hat dieses Jahr seine erste grosse Radtour gemacht, 150km durch den Spreewald. Hihi, da läuft man fast immer alleine, und mit wem bestreitet man die späörlichen Ausnahmen? Mit Fernsehfachkräften. Ts, ts...Ende der Woche endet die grosse Jahresregeneration. Die Bewegungsarmut geht mir auf den Sack.
Donnerstag,
29.09.2005
8,000 VR HH Abends um die Alster.
Dienstag,
04.10.2005
0,000 1//Rollstocklauf:Haslach-Ri Tannenberg-Burrgen-Dessau-Bb 1h. Nass, Kuhfladen, Laub. Igitt.
Mittwoch,
05.10.2005
0,000 VR(Genial Daneben). Nachmittags mit Kindern 1h Basketball, Fußball, 1x Hantel.
Donnerstag,
06.10.2005
0,000 2//8 Uhr Rollstocklauf rund um den Forggensee 32km, <1:35. Hui, ganz schön flott. Ideen für den Winter: Per Spikes-MTB von München nach Verona. Ferner: Erforschen der Möglichkeiten der 5-Euro-Kinderrodel (sind Hannes und ich mit letztes Jahr 2x auf dem Breitenberg gewesen, rauf laufen und den Rodeln per altem Radschlauch ziehen, runter rodeln -prima auch unter Gepäcktransport-Gesichtspunkt). Müsste man auch eine grosse Tour mit basteln können. Außerdem: Skiwanderung durchs Lechtal, von Warth nach Reutte. Und ein Skimarathon mindestens. Hannes erzählt ausserdem von einem älteren Bergfex, der sein Birdy immer per Kraxe auf den Berg trägt und runter rollt. Auch nicht schlecht, aber ob sich ein Kraxenkauf hierfür wirklich lohnt?-sobald oben auch nur etwas Schnee liegt, ist das Birdy überfordert. Und der erste Schnee dürfte bald fallen...
Freitag,
07.10.2005
10,000 3//Goldener Herbst: Auerberg. Unten Nebel, oben Sonne.
Samstag,
08.10.2005
5,000 4//Sonne lacht, Familienausflug auf den Tegelberg. 900 Hm. Cyprian stürmt wie immer vorneweg, Leander nehme ich zeitweise huckepack. Seltener Fall, daß der Papa Freude daran hat, einen 7-jährigen einen Berg hochzuschleppen. Aber so lassen sich Sport und Kinderspass perfekt miteinander verbinden.
Sonntag,
09.10.2005
0,000 3//Rollstocklauf: Neue Strecke, Strass-Auerbergsattel-Reinharten-Rettenbach-Bb. Gut zum Tempo bergab üben. 0:55
Montag,
10.10.2005
11,000 2//Morgens Auerberg mit Abstecher nach Strass. Unten Waschküche, von oben blickt man aufs Caspar-David-Friedricheske Wolkenmeer. Himmlisch!
Sonntag,
16.10.2005
60,000 Di: 16km Köpenick
Mi: 7km Köpenick
Do: 14km Köpenick
Fr: 13km Köpenick. "Megaclever" wird von 20-1 Uhr aufgezeichnet. Auf der After-Show-Party kommt NKL-Glücksfee Alexa und fragt: "Can you dance Rock&Roll?" Ich: "Nein!" Sie: I teach you". 2h Schlaf, dann
Sa: 10km Köpenick, zum Müggelsee im Morgengrauen. Abends Deutscher Fernsehpreis. Hurra! Wir haben ihn! Was für eine Woche! Erlebnisreich, aber für die körperliche Form? Nun ja...
Montag,
17.10.2005
0,000 5//Puh, erstmal wieder runterkommen nach all der Arbeit und all dem Feiern. Rollstocklauf durch dichten Nebel: Dessau-Sameister-Bb. 1:25h. Erstmals Wintermütze getragen.
Dienstag,
18.10.2005
10,000 VR(Genial daneben), Köln: Rheinbrückenrunde
Mittwoch,
19.10.2005
0,000 VR(mit Urig alle "PA for a day"-Offtexte geschrieben, dabei 1 Stange Zigaretten und 1kg Kaffee verbraucht; dann TV Total. Grottoid.). Dafür heute das grosse Aufatmen: Rollstocklauf: Sameister-Sulzschneid-Stötten-Remnatsried-Bb.2:20h
Donnerstag,
20.10.2005
0,000 2//KT/Basketball 1h
Freitag,
21.10.2005
0,000 3//Sonne/föhnig. Rollstocklauf: Sameister-Lok-Sulzschneid-Kreisverkehr Marktoberdorf-Stötten-Remnatsried-Rettenbach-Bb 45km, 2:25h
Samstag,
22.10.2005
15,000 4//Superfön, sommerlich. Morgens Lechrunde/Tannenbühl, nachmittags mit Kindern auf den Buchenberg, runter per Sessellift. Immer noch von der Rolle wg letzte Woche.
Sonntag,
23.10.2005
0,000 3//15 Grad, trocken. Zeitungskauf in Steingaden per Rollstocklauf.
Montag,
24.10.2005
0,000 4//Goldener Herbst; 8 Uhr, Rennrad: Seeg-Ri.Nesselwang-Attlesee-Pfronten-Weissensee-Füssen-Rosshaupten-Lb-Bb 73km, knapp 3h. Am Ende ein bisserl schlapp. Ach ja: Erstmals mit beheizbaren Einlagen unterwegs. Das ist ja klasse! Nie wieder kalte Füsse; d.h.: der Winter-Alpenüberquerung steht schonmal ein Problem weniger im Weg.
Dienstag,
25.10.2005
0,000 6//Herbstmelancholie. Gestern bei Dirk Darmstädter im Konzert. Heute Klapprad: Nach Ismaning zur Janus, zurück in die Stadt. Dann Auto nach Schongau in die Werkstatt, nach Hause wieder Klapprad.
Mittwoch,
26.10.2005
0,000 5//Trübe und warm. Rollstocklauf: Sameister-Lok-Sulzschneid-Stötten-Remnadsried-Rettenbach-Bb 2:15h
Donnerstag,
27.10.2005
0,000 5//Noch so ein doller Goldherbsttag. Neue Rollstocklaufrunde: Dessau-Lb-Forggensee-Roßhaupten-Steinbach-Salchenried-Bb 37km 2h. Leider gestern mit kurzen Handschuhen, daher heute Finger mit Vollpflasterung. Die Pranken sehen aus wie die von Disl und Co: Völlig zerschunden.
Freitag,
28.10.2005
0,000 3//MTB: TUI-Urlaubsdorf-Premer Moor-Halblech-Bärengraben-Grüblehütte-Trauchgau-Str. Bb. Eigentlich war weniger geplant, aber wegen erneutem Goldherbst: 56km, 847Hm, 3:10h. Auf nüchternen Magen, daher am Ende flau.
Samstag,
29.10.2005
11,000 3//4 Uhr wach, kann nicht schlafen. Lechrunde. Mild und sternenklar.
Mittwoch,
02.11.2005
44,000 Elternbesuch in Oldenburg: Sonntag 15km, Montag 16km, Dienstag 13km.
Donnerstag,
03.11.2005
10,000 VR (Genial daneben) Köln //Rheinbrückenrunde
Samstag,
05.11.2005
11,000 5//Nachmittags Lechrunde
Sonntag,
06.11.2005
0,000 3//Morgens MTB Zeitungskauf in Steingaden via Hirschau. Gruselwetter
Donnerstag,
10.11.2005
10,000 Mo Per Rennrad zu Hannes, Kaffee, wieder nach Hause
Di Rollstocklauf Dessau-Sameister-Bb
Mi Auerberg am Spätnachmittag
Do Rennrad zu Hannes via Ussenburg, Kaffee, zurück via Hergathsriedsee
Freitag,
11.11.2005
11,000 4//Nebel, Lechrunde. Morgen gehen Hannes und ich auf grosse Fahrt. Nur was wir machen, ist noch nicht ganz klar...Bei brauchbarem Wetter und vorhandener Rückreisemöglichkeit geht´s wohl per Rennrad nach Mailand.
Montag,
14.11.2005
0,000 Grosse -schon recht verspätete-Saisonabschlußradtour: Samstag 7.00 Uhr Start in Pfronten. Immenstadt-Oberstaufen (dort Kaffeepause)-Dornbirn-Feldkirch. Mittagessen in Vaduz, dann weiter Maienfeld-Chur. Übernachtung in Thusis. 200km. Sonntag: Leider gibt´s erst ab 7.30 Uhr Frühstück, daher später Start. Via Mala-Splügenpass (2110m, kein Schnee, aber die ital. Zöllner bereits in der Arktis-tauglichen Thermomontur. Nordwärts braun, karg und einsam, südwärts wie vor 3 Wochen bei uns: Goldener Herbst. Der Pass als Zeitmaschine. Khakis und Zypressen. Chiavenna, Mittagessen in Domaso. Weiter am Ufer des Comer Sees bis nach Como. Eigentlich wollten wir bis nach Mailand, aber mit der Dunkelheit kommt die feuchte Kühle und unsere Lust ist weg. So sparen wir uns die letzten 50km und veranstalten eine wahre Tiramisu-Orgie. Um 6 holt uns Alberto mit dem Wagen ab, um 1 liege ich im Bett. Alpenüberquerung im November! Das Wetter war perfekt, gegen Ende etwas dunstig, aber so sah der See umso schöner aus. Vorteil der Jahreszeit: Der Verkehr ist erträglich. Zweiter Tag 160km, zusammen ca. 3400Hm. Davon werde ich zehren können!
Dienstag,
15.11.2005
0,000 Rollstocklauf: Dessau-Lechbruck-Sameister-Bb. Geschlichen
Donnerstag,
17.11.2005
0,000 4//3//Der erste Schnee liegt auf dem Auerberg und auf der Kapellhöhe! Per Rennrad in dicker Wintermontur zu Hannes, Kaffeetrinken, zurück.
Freitag,
18.11.2005
11,000 4//Lechrunde durch Schneetreiben, 0 Grad. Jetzt kommt die fiese Schnupfenzeit. Ganz schön spät dieses Jahr.
Samstag,
19.11.2005
0,000 5//Gestern Ski-Hauptversammlung. Heute mit Pfählen die Brettleweg-Loipe markiert, um nicht wieder mit dem Ski-Doo im Graben zu landen. Dann großer Ski-Basar in der Auerberghalle, ich helfe beim Aufbauen und verschrubbe allerhand, auch mein Snowboard (3xgefahren), meine Mini-Carver und meine allerältesten Nowax-Skier, mit denen 1997, im ersten Winter hier in Bernbeuren, meine sportliche Rennaissance begann. Jetzt ist wieder Platz in der Garage. Nachmittags: MTB Tannenberg-Frankau-Oberlöchers-Unterlöchers-Prälatenweg-Geisenhofen-Bb 1:15. Mit Spikes.
Sonntag,
20.11.2005
0,000 4//Nachts -11 Grad, und ein bißchen Schnee. Mit Spikes-MTB Zeitung in Schongau geholt, z.T. via Lechhöhenweg, Burggener Höhenweg. 1:30h
Montag,
21.11.2005
10,000 4//Auerberg, dichtes Schneetreiben, 0 Grad. Hannes macht heute erste Lauf/Bob-Tour (mit anschließendem Bad in eisiger Gumpe) zum Tiroler Stadl, habe dafür leider keine Zeit (Steuer).
Mittwoch,
23.11.2005
0,000 VR(GD)//Nachmittags diesjährige Skilanglauf-Diagonal-Premiere auf Schleichs Hügel sowie zweimal Brettleweg. Boden noch zu weich für den Ski-Doo, aber das kann sich Freitag ändern...knapp 1h
Donnerstag,
24.11.2005
10,000 4//-8 Grad. Durch stumpfen Gries ungespurt Langlauf diagonal Richtung Tannenberg und zurück (1:10h). Dann entdecke ich, daß mein GPS aus der Trikottasche gerutscht ist. Strecke ablaufen, ergebnislos. Hiernach gezielt mit einem Rechen die Wendepunktstelle abgesucht. Beim ersten Versuch Volltreffer, Glück gehabt. Anzeige: 4,7km, 40min in Bewegung, 2:52h im Stand." Dann machten die Batterien schlapp. Vom Durch-den-Schnee-Laufen werde ich morgen einen hübschen Muskelkater haben.
Freitag,
25.11.2005
0,000 4//-4 Grad, windig, trübe. Mit Nowax-Skiern nach Tannenberg, direkt nach Kienberg, Bb. Stumpf. Zwei Stürze, erst auf eisigem Forstweg, dann bei der Kienbergabfahrt, wegen unerwartet tiefer Schneewehe. Ist gut für den Teint. 1:40h
Samstag,
26.11.2005
0,000 4//Grosses Saisonopening: Um 8 Uhr zum V-Markt, 20l-Kanister kaufen, dann zur Tankstelle, 1:40-Gemisch holen. Mit Karl Fichtel 2h am Ski-Doo herumgebastelt. Überbrückungskabel, neue Zündkerzen (gab´s vom Heuberger umsonst; tja, als Vereinsmeier ist man hier in Bernbeuren King), alles versucht, vergeblich. Um halb eins kommt Clement L., der "Herr der Loipen" und nimmt sich des Problems an. "Die oide Hure" nennt er den Schlitten, pumpt liebevoll am Starter herum, gießt schnapsgläschenweise Sprit in den Vergaser, liebkost den Choke... und prompt heult der 2Takter auf. "Muß erst eine Weile gurgeln, des oide Miststück, bis der Sprit durch die Leitung durch ist". Kippen, schmieren, Getriebeöl nachgießen. In der Zwischenzeit hat mein Nachbar, der nette Bauer Schleich, die Zäune am Hügel aufgemacht, so daß ich jetzt von meiner Garage weg zur Loipe fahren kann! Ein Jugendtraum wird wahr! Flugs fahre ich 5x über den Brettleweg und ziehe zur Einweihung meinen Sohn Cyprian am alten Fahrradschlauch hinter mir her. Dann skate ich nochmal sohnlos, ehe es dunkel wird. Abends noch 0:50 Rolle.
Sonntag,
27.11.2005
0,000 3//-6 Grad, Sonne. Herrlich! Knirschender Glitzerschnee. 5x Brettleloipe Skating. GPS informiert: Eine Runde misst 2,22km und 13 Höhenmeter (und die sind quasi "künstlich" hinzugefügt, indem der Schlenker über den Schinderhügel beigemengt ist. Die Anfänger-tauglichste Loipe weit und breit. Leider seit gestern schon wieder viel kaputt (Auto, Kinder-Wanderung, Mann mit Hund). Aber damit muß der gewiefte Loipenmacher sich anfreunden: Daß es sich bei dieser Kunst um eine fast prototypische Sisyphosiade handelt. Beachtlicher Fuß-Muskelkater. Langlauf ist einfach ohne Schnee nicht simulierbar...
Montag,
28.11.2005
0,000 2//-3, heiter. 8x Brettleloipe Skating. Fußmuskelkater. 1:25h
Dienstag,
29.11.2005
0,000 4//-4, etwas diesig. 6x Brettleloipe Skating. Immer noch etwas unsicher, stacksig und fußmuskelverkatert. Aber der Schnee wird immer schneller. 1h
Donnerstag,
01.12.2005
11,000 4//Lechrunde; noch immer geschlossene Schneedecke.
Freitag,
02.12.2005
0,000 7(Bambi)//16.15 -3 Grad 5xBrettleloipe Skating.
Samstag,
03.12.2005
20,000 4//7.00 Uhr: 1 Grad, extremer Eisregen. Tastendes Taumeln, Pizza in 2:15h
Sonntag,
04.12.2005
4,000 3//Trübe, unkalt. Um kurz vor 7 stehe ich an der Tegelbergtalstation. Zu meiner Überraschung erscheint Markus Hoenle, gerade von einer tollen MTB-Tour zurück (von Bangkok nach Pnom Penh). Hannes hat ihm Bescheid gesagt. Zu dritt geht´s auf den Tegelberg, an Fahrradschläuchen unsere Kinderbobs hinter uns herziehend. Ich habe die spärlichste Ausrüstung, dafür jedoch Obi-Spikes um die Laufschuhe gestülpt. Hannes und Markus haben dicke Rucksäcke auf ihre Bobs geschnallt. Unten (auf der Kunstschneepiste) ist alles eisig, den Schutzengelweg kann man wunderbar laufen, oben jedoch liegt ein dicker Meter Schnee. Nach einer Stunde sind wir an der früheren Skiliftstation -das steile Finale sparen wir uns, ist ohne Skier wohl kaum machbar. In der alten Hütte ziehen wir uns um und trinken Tee, dann rauschen wir auf den Bobs die Piste bergab. Hurra! Ich bin ja sonst eher das Gegenteil eines km/h-Räuschlings, aber durch den Tiefschnee zu flitzen, auf der supersteilen Rampe, das ist ein echter Genuß. Mehrere Pausen, weil wir vor Vergnügen juchzen und lachen und die Bauchmuskeln weh tun. Ab Beschneiungsbeginn ziemlich gefährlich; der Bremsweg ist nie kürzer als 50m, aber gottseidank sind keine Skitourengeher unterwegs. Auf den letzten 250m Vollgas. Ein Glück, das nichts passiert. Meine fachkundigen Begleiter raunen: "Besser als Skitour! Man ist schneller oben und die Abfahrt macht noch mehr Spass." Gelungener Beginn des Sonntags. Abfahrt dauerte 20min incl. Pausen, ca. 750 Hm.
Montag,
05.12.2005
24,000 3||Prag: Morgens 11km an der Moldau entlang zur Hungermauer und zurueck zum Hotel Corinthia Towers, nach der Arbeit in touristischem Tempo querbeet zum Fernsehturm 13km.
Dienstag,
06.12.2005
13,000 5||Morgens an der Moldau entlang zur Karlsbruecke, Wenzelsplatz etc. Touristisches Tempo.
Dienstag,
06.12.2005
0,000 An Nasenbaer: Mit Spikereifen faehrt man auch auf steilen Eisrampen voellig rutschfrei. Es gibt billige (ab 29 Euro) und teure. Was meine kosten, weiss ich nicht. Habe ich zu Weihnachten geschenkt bekommen. Bin momentan verreist. Wenn ich wieder zuhause bin, gucke ich gerne das Fabrikat fuer Dich nach. Bin naemlich sehr zufrieden. Wichtig ist, dass man sie erstmal 80km auf Asphalt einfaehrt, sonst sitzen die Spikes locker und gehen floeten.
Mittwoch,
07.12.2005
15,000 7//(gd) Köln: Morgens grosse Rheinbrückenrunde, feuchte 4 Grad.
Donnerstag,
08.12.2005
0,000 VR//Mittags Callabike: Am Rhein entlang nach Wesseling, Kreuz und quer nach Brühl, Hürth etc. Feinstaubaufnahmetraining. Netto 3h
Freitag,
09.12.2005
15,000 1//Grosse Rheinbrückenrunde
Samstag,
10.12.2005
0,000 7(Stefans Swingshow)//Mittags Kinderskikurs am Auerberg; ich teste derweil meine neuen Tourenski -das wird.
Sonntag,
11.12.2005
0,000 2//Morgens um 7 gemeinsam mit Hannes auf grenzwertig dünner Schneedecke per Nowax-Ski querfeldein: Böllenburg-Tannenberg-Weichberg-Rettenbach-Kienberg. Zum Kaputtlachen. Zwischen den Bäumen eher so eine Art Gymnastik mit Latten an den Füssen, bergab im Slalom um die Maulwurfshügel herum. Hannes, der Klassisch-Guru behauptet, dies sei das Technik-Geheimnis der Skandinavier, daß sie beim ersten Schneeregen die Skier anlegen und durch den Wald schlittern bzw. walken.
Montag,
12.12.2005
0,000 2//8 Uhr, -8 Grad, Schuppenski 5x auf Kienberghang bis zum Zaun und wieder runter jene Bögen übend, die mir Hannes gestern empfahl. 1h. Gestern nachmittag noch Kinderskikurs. Auch ich habe mich im Fahren auf einem Ski geübt, der z.Zt.populärsten Fahrweise unter den hiesigen Kindern.
Dienstag,
13.12.2005
20,000 6(Cebit)//8 Uhr, Köln, alle Rheinbrücken.
Mittwoch,
14.12.2005
0,000 7//Bei Stefan Menne 2h Spinning. Richtig auf Musik. Nicht ohne...
Donnerstag,
15.12.2005
20,000 6(GD)//Alle Rheinbrücken.
Samstag,
17.12.2005
0,000 Gestern VR("Extreme activity"), Ruhetag, heute: 2//-4 Grad, nachmittags Weichbergrunde auf Skiern, 1:40h. Heute abend Weihnachtsfeier des Teams. Jeder soll seine in dieser Saison errungenen Pokale, Medaillen etc. mitbringen (Helmut Schiessl ist immerhin Weltmeister im Ultra-Berglauf geworden). Was soll ich bloß mitbringen, tsts...? Ich pack mal ein paar Tafeln Schokolade ein, ähem.
Sonntag,
18.12.2005
0,000 3//-4 Grad, per Schuppenski am Auerberg auf Wegsuche 1h. Danach Loipe spuren. Kaum bin ich fertig, fängt´s heftig an zu schneien. Alles umsonst. Dafür nachmittags mit den Kindern am Auerberglift durch den Tiefschnee gesaust.
Dienstag,
20.12.2005
0,000 Gestern sportlos 2//, dafür synchro in Berlin (Urmel), heute 4//, 0 Grad, Sonne, Loipe gespurt, dann skatend neunmal rum, knapp 20km. Miese Form und Laune, gestern zu wenig Essen; das vertrag ich nicht.
Mittwoch,
21.12.2005
0,000 2//Sonne, -4 Grad. Schwangau: Mit Hannes und Peter Presslauer brutto 2:30h (mit vorweihnachtlich ausgeprägt-gemütlichen Plausch- und Teepausen) Langlauf diagonal am Tegelberg. Peter läuft genauso schlecht wie ich (dabei ist er hier geboren). Hannes bekommt die billigsten (und langsamsten) Ski, nämlich meine, damit wir einigermaßen zusammenbleiben können. Nachmittags, genau wie gestern, mit Kindern Ski am Auerberg. Erstmals gelingt es mir, sturzfrei die Schanzenstrecke zu durchfahren, mit 8 kleinen Schanzen hintereinander! Für ein spätberufenes Nordlicht gar nicht so schlecht. Cyprian durchrast die Strecke inzwischen mit meterweiten Sprüngen; dies ist das Jahr, in dem meine Gören ihren Papa alpin locker in die Tasche stecken.
Donnerstag,
22.12.2005
0,000 2//-2, Nebel. Heftiger Muskelkater von gestern; die typischen "Doppelstockschub mit Zwischenschritt"-Beschwerden in der Leiste. Darum heute etwas milder: 6x Skating Brettleloipe, dabei Betonung auf 1:1, was sehr ermutigend klappt (ist bisher meine grosse technische Schwäche). 1h
Freitag,
23.12.2005
11,000 VR(Stuckrad-Barre)//Dicke Erkältung. 7 Uhr matschbirnig im Schneeregen schlappschreitend: Isartor-Oberföhring und zurück
Samstag,
24.12.2005
0,000 //Erkältung, Sofa.
@alle: Frohe Weihnachten und Grüsse aus dem vereisten Allgäu!
Sonntag,
25.12.2005
9,800 2//Immer noch erkältet. Lechrunde bei Nebel und 0 Grad durch vereiste Traktorenspuren.
Montag,
26.12.2005
0,000 2//Schneefall, 0 Grad. Brunch bei Hannes, dann mit Kindern 5x Steinach-Abfahrt. Dann übernimmt Geli die Gören und Hannes und ich skitournieren einmal kurz zum Tiroler Stadl. Nach 30min oben, aber mit Höchstpuls. Runter gar nicht so schlecht (zumal im Vergleich zu vor einem Jahr). Guter Tip von Hannes: Helm und Rückenprotektor zulegen, das erhöhte Sicherheitsgefühl reicht schon für einen Rückgang der Verkrampfung auf den steilen Stücken. Wir sofort erledigt. Mist, Helme gabs gerade beim Aldi...
Dienstag,
27.12.2005
0,000 2//Start morgens um 7 bei -5 und kaltem Trüblicht: Skating Trauchgau und Buching, 33km in netto 2:47h. Erste Stunde ungewalzt, dann als Genießer der frischgemachten Loipe. Herrlich, das Muster, das diese großen Pistenraupen erzeugen. Ein Privileg, als erster seine Markierung hineinritzen zu dürfen.
Mittwoch,
28.12.2005
0,000 3//Dauerschnee, -5 Grad. LL diagonal cross rauf nach Goldstein und weiter Richtung Remnatsried, selber Weg zurück. 1h. Dann: Essen, essen, essen. Denn: Morgen wird´s spannend! Hannes und ich wollen per Schuppenski "das Lechtal durchqueren", was in diesem Fall heisst: Wir fahren um 8 Uhr mit dem ersten Skibus von Reutte nach Steeg und laufen dann zurück, solange Kälte, Kraft und Helligkeit dies erlauben. Laut Plan mißt die Loipe bis Weissenbach 55km, dann folgen nochmal 10 schwere km bis zum Ortsrand von Reutte. Theoretisch packbar, bei völligem Tiefschnee wird man sich jedoch über ein Durchschnittstempo von 8km/h freuen können...
Donnerstag,
29.12.2005
0,000 3//Alles ganz anders als geplant: Wg. Parkproblem und suboptimaler Loipenanbindung von Reutte treffe ich Hannes nach Fahrplanstudium des Skibus in Forchach. Abfahrt 8.33, Ankunft Steeg 9:36. Kaum laufen wir los (diagonal mit Schuppenski), wird der Himmel blau. Dabei bitterkalt. Die Loipen sind tiptop und einladend wie frischgemachte Betten. Leider Getränkeproblem: In meinem Camelbak steckt nach wenigen Minuten ein Rieseneisklumpen. Alles unerwartet flach, quasi der Ems-Jade-Lauf unter den Skiwanderungen. Nach 20km Thermoskannenteepäuschen, nach 28km Mittag in Elmen. Dreigangmenü und Postkartenkauf. Vollgefressen weiter nordostwärts, immer am Lech entlang. Weil wir viel zügiger vorankommen als erwartet, unsere Gattinen uns aber den ganzen Tag freigegeben haben, verzieren wir den Weg mit einem Abstecher nach Vorderhornbach. Hannes lästert viel über meine stacksige Technik: "Oben Ursus, unten Schneewittchen" -weil ich mich, da ich ihm laufend kaum folgen kann, hauptsächlich per Doppelstockschub fortbewege. In Forchach noch ein Ehrenründchen bis zur Weissenbacher Lechbrücke. 51 km bei 10er Schnitt incl. Pausen.. Anschließend Himbeertorten-Apres-Ski im M-Preis in Weissenbach.
Freitag,
30.12.2005
0,000 2//Den ganzen Tag unter -10 Grad. Wasserleitung eingefroren. Mit den Kindern mittags ein Stündchen im gleißenden Sonnenlicht am Auerberg, ich auf LL-Ski. Steilheit üben, rauf/runter/Kurvekriegen, intervallig.
Samstag,
31.12.2005
0,000 3//Früh auf, den Wetterbericht ignorierend. Nun ja, er hatte Recht: 5cm Neuschnee, und nun Plusgerade. Matsch². Aber ich wollte ja unbedingt mal ab Schwarzenbach Skaten gehen. Mühsames Krafttraining. Sorbet, so gleitfähig wie WC-Vorleger. Als es auch noch sprühregnet, höre ich auf. 14,5 km, 1:31h

@alle Steppenhühner: Guten Rutsch! Gesundheit! Allzeit volle Teller!
Montag,
02.01.2006
28,000 Gestern 3,5//erst abends Sportversuche: Normales Laufen unmöglich wegen Total-Glatteis, LL endet auf Schleichshügel mit fiesem Sturz (überfrorener Restschnee, kein Grip). Dafür heute: 2//Früh wach, 6:30 bei -2 Grad, Fiesel-Schneefall, rechtsflüssisch zur Peitinger Lechtalbrücke, linksflüssisch zurück. Gegen erneutes Stürzen sollen mich meine untergeschnallten Obi-Spikes schützen. Auf dem Rückweg, an der Haslacher See-Unterführung nehme ich die Dinger jedoch ab, weil sie nach 3h nerven, und prompt hauts mich auf einer Blankeisfläche volle Lotte hin. Aua, aber nichts gebrochen...Wäre doch eher ein Rollen-Tag gewesen.
Dienstag,
03.01.2006
0,000 3//0 Grad, Schneefall. Per Schuppenski auf Wegsuche Richtung Buchenberg, 1:25h
Mittwoch,
04.01.2006
0,000 4//1m Schnee in Oberhof. Bin wieder beim "Starbiathlon" der ARD, der lustigsten Sendung, die ich kenne. 1h Skating alleine am Rennsteig
Donnerstag,
05.01.2006
0,000 3//Oberhof, Starbiathlon: Tja, leider ist die "Leistungsdichte" (Prust!") höher als im letzten Jahr. Weniger Sabrina Setlurs, aber auch keine Costa Cordalis -dadurch muß ich meine Runden hier alleine drehen. Leider ist die TV-Rennstrecke deutlich anspruchsloser als in Ruhpolding, wodurch mit weniger Slapstick zu rechnen ist. Schade. Meine Schießleistung ist genau so jämmerlich wie 05. Dafür wiederum bekam ich heute von Klaus Sievers gute Tips zum Thema 1:1 symetrisch, oder "Eintakter", wie der Alt-Internationale sagt. "Ich habe Skating ja auch erst nach meiner Karriere gelernt", macht er mir Mut -Klar, seine Siege datieren in eine Zeit, in der das Skating noch nicht erfunden war. Heute 1h über die 1a Schießhallenloipe, super beleuchtet, mit riiiiesigen Strassenlaternen mitten im Wald. Nachmittags noch ein halbes Stündchen. Und morgen darf ich auf die Weltcupstrecke. Und kriege noch Penunzen dafür. Das Leben kann so schön sein...Bitte keinen Neid, es kommen auch wieder andere Tage...
Donnerstag,
05.01.2006
0,000 @Nasenbär: Samstag im Vorabendprogramm, ARD (oder wird´s zeitversetzt um 20.15 ausgestrahlt? Weiß ich gar nicht; unser Startschuss ist jedenfalls um 18.10.... Live dabeizusein ist schwierig, weil der Biathlon-WC (so wird das hier wirklich abgekürzt!) ausverkauft ist und völlig unklar ist, wie man "einfach so" mit reinkommt. Musste schon allerhand eigene Verwandschft vertrösten...
Freitag,
06.01.2006
0,000 Oberhof: Dauernebel. Morgens Abfahrtstraining an der steilen Schlucht hinter der Schießhalle. Verblüffend: Alle trauen sich runter. Nachmittags gönne ich mir 1 Stündchen Einzelunterricht bei Herbert, der mir gute Diagonal-Tips gibt. Allein hierfür hat sich´s schon gelohnt.
Samstag,
07.01.2006
9,000 5//Morgens Trimtrab durch Meiningen (hier ist das "Sportler"-(Prust!))Hotel. Abends Starbiathlon. Insgesamt viel zu wenig Schlaf hier, dafür zu viel Rotwein.
Montag,
09.01.2006
0,000 2//(Gestern5//, Fest in Meiningen, Rückfahrt nach Bb), Sonne, -12 Grad, Wegsuche nach Rettenbach, dort Diagonal-LL, alle Loipen, schöne Neuentdeckungen. 3h.
Dienstag,
10.01.2006
0,000 3//-12 Grad, Sonne. Skating in Lechbruck, schnell unterwegs. 1h. Kälteprobleme unter der Gürtellinie. Länger hätte ich nicht unterwegs sein dürfen, jedenfalls nicht in Rennbekleidung...
Mittwoch,
11.01.2006
0,000 4//Mittwochsausflug ins Tannheimer Tal mit Hannes und Markus Hoenle. Wir skaten ab Grän auf die 30km Ski-Trail-Strecke. Arktische Temperaturen bei gleißender Sonne. 2 Paar Handschuhe übereinander und Zeitung vorm Gemächte. Nach 2h fühle ich mich schwächlich, die letzten 5km sind eine miese Pein, wie ich es seit Jahren nicht erlebt habe. Die kleine Thermoskanne für drei ist schnell leer, die Riegel sind zuhause, und brauche ich alleine auf der Strecke zwischen Tannheim und Grän 3 ausführliche Pausen. Im Arsch. Zu wenig gefrühstückt? Gestern abend habe ich die sonst obligatorische Tafel Schokolade weggelassen. Ob das der Grund ist? Oder geht´s mit mir zuende? Immerhin ist im Ziel auch Markus schwer angeschlagen. Hannes wie immer dynamisch vorneweg. Der Rest des Tages gehört dem Sofa. 3h brutto.
Donnerstag,
12.01.2006
0,000 3//Sonne, wärmer als gestern. 4x Straß-Loipe skating. Schwere Strecke, auf der hier im Ort genau 2 Leute laufen werden: Clement und ich. Wird für zu schwer gehalten. Meine Loipe gilt als "zu leicht". Merke: Der Loipenpfleger ist immer der Arsch. Kollege Hans meint: Schaff dir ein dickes Fell an; wenigstens wirst du als Loipenwart nie in den Gemeinderat gewählt. Das ist doch gut! >1h
Freitag,
13.01.2006
14,000 5//Sonne, weiter kalt. Nach "Clever"-Vordreh (Helium im Bus) Isar bis Holzbrücke und zurück.
Samstag,
14.01.2006
11,000 5//Isar bis Oberföhring und zurück. "Optica"
Sonntag,
15.01.2006
0,000 5//Sonne, kalt. 8 Uhr: Vereiste Straß-Loipe skating 5x, 1:35h.
Montag,
16.01.2006
0,000 3//Sonne, wieder -12 Grad. Wildsteig/Rottenbuch. Skating 2:10h. Schöne Loipen hier, aber schon nach 10 min erste Unlustgefühle. Schlapp. Eisenmangel? Pause fällig? Ist´s die ungewöhnliche Dauerkälte? Auch hab ich in diesem Jahr noch kein Fleisch gegessen. Ob´s daran liegt?
Dienstag,
17.01.2006
0,000 3//Endlich warm: 0 Grad! Jackenlos 1h Brettleloipe, 6 Runden, davon 4 ohne Stöcke. Gaaanz locker. Danach fängts an zu regnen. Erstmal Schluß mit Traumwinter.
Mittwoch,
18.01.2006
17,000 3//Morgens Rolle 0:50, abends M/Isar bis Großhesseloher Brücke und zurück. 1:50h
Freitag,
20.01.2006
0,000 5(Clever-Thermit, frei)//Nach Kaffee bei Hannes: SZ Füssen-Hopfenseeloipe diagonal bis Hopfen u.z. 1:20h, nachmittags Einweisung in Pistenbully, dann spure ich und fahre selber die Auerbergloipe diagonal 3x knapp 1h.
Samstag,
21.01.2006
0,000 3//Igittigitt-Tauwetter, daher 2h auf der Rolle (Der grosse Diktator, Prince live in Las Vegas, letzteres ideal für höhere Pulswerte)
@Liebe FrauWerwolf, Danke für die Torte! Sehr lecker!
Sonntag,
22.01.2006
0,000 3// etwas Neuschnee, 1 Grad. Morgens um 6: Hannes und Markus kommen fast direkt von einer Party und sind noch in einer Laune, die, sagen wir mal, "abendlich" wirkt. Auf Nowax-Skiern und stirnbelampt geht´s auf die Kapellhöhe, nach Kienberg, die Strasse hoch zum Kollmannshof, weiter zum Wegkreuz (da war ich das letzte Mal 1997) und runter via Goldstein. Querfeldein auf Skiern, unter Stacheldraht durch, über Streusalz-Strassen, durch fallgrubenartige Wehen und über slapstickeinlagenprovozierende Eisplatten -das ist der schönste Freizeitspass, den´s gibt. Neues Vorhaben: Recht bald die 100km nach München laufen/schlittern/sich durchschlagen. Skier abnehmen erst in der Innenstadt erlaubt. Heute viiiel gelacht. Leider Skier jetzt Schrott. Danach fürstliches Frühstück im Golfhotel. 2:30h. Und meine beiden Nachtschwärmer danach sehr, sehr müde.
Dienstag,
24.01.2006
11,000 7//Morgens vor Clever (1860er Dreh) nach Oberföhring und zurück. Gestern Extremfrieren in Oberschleißheim. Ruhewoche.
Mittwoch,
25.01.2006
10,000 5//o Grad, Köln, Niesel, 22 Uhr, nach GD: Rheinbrückenrunde, 0:50h ungeplant flott. Wie so oft nach einer Sendung. Macht wohl das Adrenalin. Will abgebaut sein.
Freitag,
27.01.2006
0,000 3R//3//-8 Grad, blö. Morgens bei Mama Mühlegg in Grainau Skier und Klamottage abgeholt, für den Tannheimer Trail am Sonntag. Würde ja gerne die 50km machen, trau mich jedoch nicht. Die Strecke ist mir zu schwer. Oder ist´s Einbildung? So gehe ich jedenfalls erstmal vom 30er aus, wie in den letzten beiden Jahren. Danach am Ettaler Sattel die langen Latten ausprobiert. Hui, geht das zügig. knapp 1h.
Samstag,
28.01.2006
0,000 3//-8 Grad, Sonne. 8 Uhr Loipe Burggen, Schongau, 0:50 diagonal "leichte Vorbelastung"
Sonntag,
29.01.2006
0,000 3//Kaiserwetter. Tannheimer Trail, 30km Skating. 2:05h. Erste Hälfte 0 Grad, schneller Schnee, zweite Hälfte tief und sulzig wegen Super-Föhn, 8 Grad. Geschwitzt wie bei einer Sommerveranstaltung. T-Shirt-Träume auf der Strecke. Genau wie letztes Jahr: Knapp hinter Mühlegg ins Ziel, der den 50er lief (aber eine halbe Stunde früher losfuhr). Nur einmal gestürzt (letztes Jahr 2x, 2004 3x). Wenn das kein Fortschritt ist!
Montag,
30.01.2006
0,000 2//Was für ein Winter! Seit Mitte November liegt nun erstklassiger Langlaufschnee. Die Veteranen sagen, das letzte Mal sei es 1967 so perfekt gewesen. Zwar ist (skiloses) Lauftraining nicht möglich (mal abgesehen vom Tiefschneehopsen), aber dafür kann man die herrlichsten Skiwanderungen unternehmen. Heute in unsagbar zauberhafter Sonnen/Nebel-Mischung bei -8 Grad: Durchs kalte Tal nach Rettenbach, die "Huitberg-Loipe" (kaum leserlich, der uralte Wegweiser), dann die äußere Rettenbacher Loipe, mittlerweile recht vereist -darum spare ich mir die Türbachbrückenabfahrt und umgehe im Pflug durch den Tiefschnee. Dann wieder zurück. 2:15h
Dienstag,
31.01.2006
9,800 4//Nach Dreh (Heliumballonflug) abends Lechrunde durch Traktorenspuren und Tiefschnee hopsend.
Mittwoch,
01.02.2006
0,000 4//Erste Radfahrt dieses Jahr, mit MTB spikes bei -8 Grad, maximal vermummt. 50% zu Eis gepresster Altschnee. Schwabbruck, Bidingen, Ob, O-Löchers, Stötten, Reinharten. dicke 3h. Danach leer.
Donnerstag,
02.02.2006
0,000 3//Wieder so ein knallblauer Tag. Morgens -10, mittags plus. Per LL-Ski auf den Auerberg, und zwar über die Nordflanke im weiten Zick-Zack. Tolle Neuentdeckung. Bis oben 1h, am Gipfel etwas viel Schnee, ist mehr was für Tourenski. Dann Kaffee am Lift, beim Hausfrauenskikurs, der heimeligsten Sportveranstaltung des Winters. Bald gibts sogar den "Hausfrauen-Cup"-Riesentorlauf. -Hausmänner im Rock dürfen auch teilnehmen. Meine Ines macht auch mit!
Freitag,
03.02.2006
0,000 4//Sonne, -8. Auf der V-Markt-Loipe lockeres Plauderskaten mit Markus und Verena. Letzte ist Skilehrerin und gibt mir ein paar Tips. Morgen König-Ludwig-Lauf. Mir graut vorm Gedanken ans letzte Jahr, als ich mit kaputtem Stock alles verfluchte. Vielleicht macht Markus mit, das wäre schön! 1h
Samstag,
04.02.2006
0,000 @Bugs Bunny: Danke! Hat gut hingehauen! Und viel Glück nächste Woche! 3//König-Ludwig-Lauf, 50km Skating. Erstmal schön: Hannes und Markus (hat heute Ski-Wettkampf-Premiere) sind auch da, außerdem Andy Weiss und die dolle Neuentdeckung von Hannes, ein Skisoldat, der erst letzte Woche seinen ersten Wettkampf absolvierte, prompt 7. wurde und heute "sehen will, was geht". Muehlegg steht im Stau und kommt erst 10min vor dem Start mit meinen Skiern. Am Start sagt ein uralter Schweizer, er sei hier schon dabeigewesen, als der Lauf noch 90km lang war (wurde irgendwann wg. Schneemangel gekürzt). Hannes prompt: "Ich auch!" Ich: "Wie alt warst du denn da?" "14". Tja, verrückte Familie. Papa und Bruder sind auch so. Also. Sind im 2. Block, aber vorne. Alle voll vermummt. Erstmal Stau am Ettaler Sattel. Dann versuche ich an Markus dranzubleiben. Bei km 20 habe ich ein Augenproblem, rechts sehe ich nur verschwommen. Wahrscheinlich die Kälte, Nebel und -10. Wird besser, als am Schloß Linderhof die Sonne rauskommt. Muß Markus ziehen lassen, er ist als Alpin-As auf den Abfahrten schneller. Hänge mich bei km 35 an eine erfahrene Gruppe, die konsequent Windschatten fährt. Vorne so ein für diese Veranstaltung typischer Franzose im Papageienanzug von anno 80 mit musealer "Peugeot"-Pudelmütze und weißem Zwirbelbart. Irre, was man im Windschatten an Anstrengung spart! Der Schnee wird immer schneller, die km-Schilder fliegen an mir vorbei, und bei -für mich- exzellenten 3:10h oder 12 komme ich aufgekratzt ins Ziel, kaum Rückenschmerzen, ohne Hammermann etc. Ein perfekter Vormittag. Besser kann ich´s nicht! Markus auch sehr zufrieden. Er war ca 3min schneller als ich und rechnet erstmal den Stau am Anfang ab. "Super, 50km unter 3h!" Das nenn ich schlau: Man muss sichs immer schön machen im Leben. Hannes musste gaaanz schnell laufen, wg. Kindergeburtstag. Sein Auto ist schon weg, als M. und ich am Ziel sind. Wir haben sogar noch echten Spass daran, zum Parkplatz zu skaten! (wäre letztes Jahr bei mir physisch unmöglich gewesen). So. Fürs erste ist meine Wintersportsaison beendet, morgen geht´s nach Köln zu Clever, da wird v.a. gelaufen.
Montag,
06.02.2006
9,000 @Conny: Danke! Es war so schööön! 4//5//So Ruhe nach Alberts Sportlerparty in Füssen. Lustig, wenn alles aussieht wie eine "normale" Party, aber alle unterhalten sich über Skitouren, Diagonal, Skating etc..Heute Dreh in Münster, dann durch Nieselpiesel vom Kölner Studio zum Savoy.
Dienstag,
07.02.2006
9,000 5//Savoy-Studio, wg. Regen auf Str.
Mittwoch,
08.02.2006
18,000 5//Savoy-Studio und zurück. Regen
Donnerstag,
09.02.2006
9,000 7//Savoy-Studio. Wollte abends eigentlich zurücklaufen, hatte aber vergessen, daß ich ja noch zu GD musste. Ziemlich überlastet diese Woche.
Freitag,
10.02.2006
19,000 7//Savoy-Studio und zurück.
Samstag,
11.02.2006
10,000 5//Savoy-Studio (DVD-Dreh)
Sonntag,
12.02.2006
32,000 4//2 Grad, trocken. 9 Uhr Am Rhein-Marienburg-Militärring-Abstecher Eifeltor-Vogelsanger Str-Venloer Str 3:20h
Montag,
13.02.2006
0,000 4//Mit neuen Skirollern ("Nordic Trainer") stocklos zum Studio und zurück.
Dienstag,
14.02.2006
19,000 4//Savoy-Studio und zurück
Mittwoch,
15.02.2006
18,000 Hallo Moskau! -Willkommen in Lissabon. 7//Savoy-Studio und zurück in Regenhose.
Donnerstag,
16.02.2006
18,000 4//Savoy-Studio und zurück.
Freitag,
17.02.2006
0,000 @Nasenbär: Danke! 7//Stockkauf, dann mit Skirollern via Ford zum Studio und zurück.
Samstag,
18.02.2006
10,000 4//Zum Studio
Sonntag,
19.02.2006
0,000 Morgens per Skiroller von Köln nach Remagen. 4:15h bei Gegenwind aber hübscher Sonne. Ein Hauch von Frühling!
Montag,
20.02.2006
10,000 3//Morgens Rheinbrückenrunde
Dienstag,
21.02.2006
20,000 7(GD)//Morgens grosse Rheinbrückenrunde, gefühlt der 16. Regentag in Folge
Donnerstag,
23.02.2006
18,000 7(GD2x)//2K->Bb//Nebel, viel Altschnee, Str frei aber glatt. Dessau-Schwimmbad-Netto-Gsteig-Hafegg-Bb. Etwas unlustig.
Freitag,
24.02.2006
0,000 4//Morgens per MTB (spikes) zu Hannes nach Füssen zum Frühstück und zurück.
Freitag,
24.02.2006
0,000 Abends um 21.15 mit Tourenski und grossem Gepäck von Süden auf den Breitenberg. In 1800m Höhe hat Hannes ein Iglu-Dorf entdeckt. Unten Nebel, oben sternenklar. Im Iglu um viertel vor 11. 2 Bier, Mel Brooks "Dracula" im mitgebrachten DVD-Player, Chipsletten und danach Heia. Leider außerhalb des "Komfort"-Bereich meines Schlafsacks: Ein bißchen kühl. Beeindruckend die völlige Ruhe. Man hört nur das Herz. Morgens glaube ich Vögel zu vernehmen, aber es sind nur pfeifende Lungengeräusche. Sa um 7.00 Talabfahrt
Sonntag,
26.02.2006
9,400 4//Ruhe (völlig zerschlagen von der kalten Iglo-Nacht), 1//Halskratzen, etwas Neuschnee, Lechrunde (Str.). Eigentlich Skiwetter, aber ich fühl mich schon im Frühling. Bin Schnee-satt.
Montag,
27.02.2006
5,000 2//Sonne, -8 Grad. Schnupfen; trifft sich gut, wollte eh Erholungswoche einlegen. Morgens Rodeltour zur Drehhütte, immer abwechselnd ein Kind auf dem Schlitten aufwärts gezogen. Runter eher langsam nach 5cm Neuschnee.
Dienstag,
28.02.2006
0,000 1//Schnupfenpause
Mittwoch,
01.03.2006
10,000 2//Immer noch schlimm verschnieft. Mit etwas schlechtem Gewissen runter vom Sofa, Lechrunde. Wiedr 5cm Neuschnee, -1 Grad, im Tiefschnee (zu) schwer.
Freitag,
03.03.2006
0,000 2//Schnupfenruhe, Magdeburg,5//Schnupfen, abends 1h Rolle
Samstag,
04.03.2006
0,000 6//Immer noch Schnupfen. Langsam schlägt´s auf die Stimmung. Fieser feuchter Dauerschnee. Morgens will ich LL, aber kehre nach 20m um. Zu stumpf und fett für einen Erkälteten. Keine Kür, aber dafür Pflicht: Mehrfach Extrem-Schaufeln, abends 50min die "Mittelkonsole" auf dem Parkplatz entfernt, um neuen Stauraum zu schaffen. Scheint in der Nacht weiter zu gehen.
Sonntag,
05.03.2006
0,000 2//Morgens 1h Schneeschippen. Neue Technik: Mit dem Rollenschild "Überkopfwurf", gleicher Bewegungsablauf wie "Schocken" beim Kugelstoßtraining (-anders komme ich nicht mehr auf die Halden, mittlerweile über 1,50m hoch). Abends knapp 3h Rolle zu "Sin City", herrlicher Stuss.
Montag,
06.03.2006
9,000 2//Wieder in Köln, 2.Teil "Clever"-Winterstaffel. Abends vom Studio zum Hotel
Dienstag,
07.03.2006
19,000 5//Savoy-Studio und zurück
Mittwoch,
08.03.2006
10,000 5//Savoy-Studio (abends GD)
Mittwoch,
08.03.2006
0,000 @funrunny: "Zimmerfahrrad" ist ein wunderschönes Wort. Ich erlaube mir, es hiermit in meinen Sprachgebrauch zu überführen.
Donnerstag,
09.03.2006
10,000 5//Savoy-Studio (abends Fotosession mit Stefan Menne). Verschleimung hält sich heftig; die Iglu-Nacht forderte einen hohen Preis...
Freitag,
10.03.2006
10,000 5//Abends Studio-Savoy
Samstag,
11.03.2006
19,000 4//Savoy Studio und zurück
Sonntag,
12.03.2006
32,000 6//Endlich regenfrei, blauer Himmel, Minusgerade. Morgens Savoy-Forsbach, möglichst auf Königsforst-Wegen, dann nach Bergisch-Gladbach, per Zug zurück. Dicke 3h
Montag,
13.03.2006
19,000 3//Kalt, aber trotzdem frühlingshaft. Weiter so! Savoy-Studio und zurück.
Dienstag,
14.03.2006
19,000 5//Savoy-Studio und zurück
Mittwoch,
15.03.2006
9,000 6//abends Studio-Savoy
Donnerstag,
16.03.2006
19,000 4//Savoy-Studio und zurück. Was mache ich hier, unter sportwissenschaftlichen Gesichtspunkten? Ödnis-Toleranz-Training? Puh. Eine Sendung noch, Sonntag haue ich mit dem allerersten Flieger ab. Wird höchste Zeit. So schön "Clever" ist: Am Ende einer solchen Staffel habe ich ausgeprägte Fluchtphantasien. Hannes (z.Zt. Reennrad-Trainingslager auf Gran Canaria) mailt noch in der Nacht, er sei gestern 7 Stunden mit 2 Tourdefrance-Fahrern unterwegs gewesen, und die seinen danach genauso im Eimer gewesen wie er. Klang stolz, und ich bin etwas neidisch, alleine schon wegen der mitgemailten Frühlingsbilder...
Freitag,
17.03.2006
19,000 6//Savoy-Studio und zurück
Samstag,
18.03.2006
10,000 6//Savoy-Studio.
Montag,
20.03.2006
27,000 VR(Party)//K-->Bb, 2//Mannometer, liegt hier noch viel Schnee. Aber keine Lust mehr auf Ski (geht allen so; der Lift hat zwar noch auf, aber es sind nie mehr als 10 Leute da, sagt Sabine. Eigentlich will ich radeln, aber um 8 hats noch -5 Grad. Also laufen, einmal auf Str raund um den Auerberg.
Dienstag,
21.03.2006
10,000 2//6 Uhr Strasse nach Dessau, Tannenbühl zurück. 2.Hälfte nicht schwarzgeräumt
Mittwoch,
22.03.2006
15,000 5//Mittl. Rheinbrückenrunde
Donnerstag,
23.03.2006
8,900 7(GD)//Sonne, fast warm. Köln: 69stufige Treppe in der Grünanlage hinterm Mediapark (jeweils knappe 8 Höhenmeter). Immer rauf und runter, zusammen 705 Höhenmeter, 2h.
Freitag,
24.03.2006
0,000 @ Steppenhahn. Hm. Bin ganz traurig. Schaade. Kann man nicht eine pflegeleichte Sporttagebuch- Eingabemöglichkeit erhalten? Ich bin mittlerweile so dran gewöhnt; werde sonst ernsthafte Entzugserscheinungen haben. In jedem Fall: Danke! Danke! Danke, Step und allen Schreibern, deren Lebensweg ich 2 Jahre verfolgen durfte. Muß jetzt Taschentücher holen...3(Kerner)//Dicker Nebel, 0 Grad. Da mach ich´s mir lieber auf meinem Zimmerfahrrad gemütlich und gucke DVDs: "Extreme Activity", das Endspiel 66 (aus der BamS Kollektion) -super interessant, der junge Beckenbauer, verflucht elegant, und Uwe Seeler, wirklich dynamisch... und zum Schluss Mel Torme´. 3h, leichter Muskelkater von gestern.
Samstag,
25.03.2006
0,000 3//Hannes kommt abends um 9, wir radeln auf der Rolle zu "Four Brothers" etc,
knappe 3h.
Sonntag,
26.03.2006
0,000 2//Dicke Beine, wenig Schlaf. Brunch bei Hannes. Peter zeigt die neuen Radhosen fürs Team. Derzeitige Jahreshöhepunktpläne: Mit dem Tretboot von Mallorca nach Ibiza, mit dem Rennrad von Köln nach Paris. Nachmittags zur Erholung Inliner Str dessau-Tannenbühl (dort noch dicke Schnee). 0:45



Montag,
27.03.2006
0,000 3//Sonne, 12 Grad. Krokusse! Ohne Regenjacke! Rennrad Mauerstetten-MOD-Sulzschneid, am Auerberg werde ich von Peter eingeholt, die letzten 10 min fahren wir gemeinsam 3h, 72 km
Dienstag,
28.03.2006
17,000 2//Morgens durch kühlen Dauerregen Ziegler-Burggen-Tannenberg-Haslach-Bb 1:45h
Mittwoch,
29.03.2006
19,000 6(Hitg.)//Berlin, wechselhaft/warm Hilton-Spreeufer bis Dovebrücke, etwas gezick-zackt zurück. knapp 2h
Donnerstag,
30.03.2006
0,000 VR//trüb, Berlin, Callabike Panke zu den Karower Teichen und zurück, 2:30h
Donnerstag,
30.03.2006
0,000 @Gabi: Herzlichen Glückwunsch auch von mir, und vielen Dank für 2 Jahre sportjournalistische Begleitung!
Samstag,
01.04.2006
0,000 3//Abends erst 30min draussen Rennrad, dann ins Unwetter gekommen, schnell nach Hause, und zu "Goldeneye" und einer Juhnke-Doku auf die Rolle. Zusammen 3h.
Sonntag,
02.04.2006
0,000 1//MTB nach Schongau, Zeitung holen. Am Wochenende beide Räder flott gemacht (und beide wieder voll eingesaut).
Montag,
03.04.2006
0,000 @Conny: Bravo! Ich applaudiere!
Montag,
03.04.2006
0,000 2//Morgens 5 Uhr 1,5h Rolle (BR Spacenight, Galileo über Schafe, sehr interessant), dann Kinder zur Schule, danach per Rennrad nach Leeder, Aschtal, im Wald verfahren (auf untauglichen Wegen mit viel Altschnee, z.T. Rad getragen), via Osterzell zurück, 3h
Dienstag,
04.04.2006
0,000 2//Toller Sonnenschein! Rennrad: Freßlesreute-über Schotterwaldwege nach Seeg-Füssen, Kaffee bei Hannes, nach Haus. Knapp 3h. Rückenschmerz wie immer im Frühling. Ach ja: Gestern nachmittag noch mit Kindern beim Schwimmtraining (C. hat sich sozusagen selber angemeldet). Bin selber 30min gekrault. Könnt ich bis zum Sommer steigern; wäre dann Ironman-tauglich. Hm.
Mittwoch,
05.04.2006
20,000 Pizza im Dauerregen. Schneereste jetzt fast alle weg.
Donnerstag,
06.04.2006
13,000 7(GD)//Hamburg: Mit überdickem Rucksack vom Flughafen durch Röntgenstr zur Alster, auf dem A-Wanderweg zum Hotel am Hbf.
Freitag,
07.04.2006
22,000 4//7Uhr, Hamburg: Mit Rucksack vom Hotel (Hbf) zum Rowolth-Verlag nach Reinbek, knappe 2,5h.
Samstag,
08.04.2006
0,000 4//Abends bei Paradevorfrühling 1,5h locker Rennrad zw. Ingenried und Krottenhill.
Sonntag,
09.04.2006
0,000 2//Abends bei leichtem Regen per Rennrad nach München 4:05h
Dienstag,
11.04.2006
0,000 2//7(Autobahnstunt in K)//Morgens um 6 bei infernalischem Schneematschsturm nach Weilheim (wollte nach Bb, kapitulierte aber, nachdem ich 57x von pfützenspritzenden LKWs überholt wurde; Platsch, Fluch). Für 50km über 3h! Wettermäßig der äußerste Grenzbereich, z.T. auch Waschbrettpressschnee. Provisorische Gamaschen aus Plastiktüten sind Mist; zerreisen sofoert in der Kette oder schrubben am Boden auf. Gefrierbeutel-Handschuhe hingegen als Überhandschuh gut. Hält warm, auch wenn der Handschuh triefnass ist. Ansonsten: Schlotter hoch 10. 2 Kaffee im Stehkaffe am Bhf in WM, dann holt mich Ines ab.
Mittwoch,
12.04.2006
17,000 4//Ziegler-Burggen-Tannenberg-Haslach. 0 grad, Winter wieder da...
Donnerstag,
13.04.2006
0,000 3//Rolle, mit Leander "Emil und die Detektive" in der 54er-Version geguckt. Und wer spielt den kleinen Dienstag? Roland Kaiser! Die 31er Version ist besser, findet Leander auch. 1,5h.
TSCHÜSS AN ALLE!
Freitag,
14.04.2006
20,000 4(Minigolf in Halle) Pizza um 11.

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