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"The best long distance runners eat raw meat, run naked and sleep in the snow."

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Alle zeigen - Bericht von Steffen Fennig zum Rennsteig-Etappenlauf:
Steffen Fennig , 18.04.2010

1. Etappe des Rennsteig Etappen Laufes

Die erste Etappe führte uns von Hörschel kurz hinter oder sollte ich sagen unter den Inselsberg, entlang des Rennsteigs. Morgens war es leider etwas früh, denn wir wurden aus unserem Auswärtshotel zum Starthotel verbracht, samt Gepäck. Erste Gelegenheit für uns Läufer sich kennenzulernen. Warum so früh? Ulli wollte noch eine kurze Rede am Beginn des Rennsteigweges halten, am Ufer der Werra. So standen wir etwas fröstelnd da, lauschten und liessen uns fotografieren. Gruppenbilder. Dann nahm noch jeder einen Stein, denn es ist Sitte diesen von der Werra bis zum Ende des Weges an die Saale zu tragen. Die restliche Zeit bis zu den Einzelstarts lungerten wir dann im Frühstücksraum herum und dann endlich ging es los. Nach dem Signal von Ulli ging es auf den Weg. Anfangs noch dicht zusammen, bei kaltem Wetter aber ohne Regen. Dann kam man so langsam ins schnaufen, immerhin ging es heute stetig bergauf, von ca. 200m auf 916m. Die Versorgungspunkte waren pünktlich besetzt und so passierten wir den Clausstein, die "Wilde Sau", die "Hohe Sonne", den "Glöckner" den "Dreiherrenstein" bis hin zum Inselsberg. Erschwert wurde das Ganze dann noch durch dichten Nebel und Schneefall. Richtig gelesen es schneite wie die Sau. Als ich endlich auf dem Inselsberg stand, war ich wirklich groggy. Von dort ging es aber noch einmal steil bergab. Wenn man den Supermarathon kennt, das steile Stück am Inselsberg war arg glatt, man musste unter umgestürzten Bäumen durchkrabbeln und das Geländer links war teilweise defekt, also nicht nach links ausrutschen, zu steil. Unten an der Bratwurstbude war dann das Ziel. Ich habe 04:25h gebraucht und war froh darüber. Jetzt wurden die Zimmer bezogen, mein Zimmerkamerad war schon lange in Haus 3, nur leider war die Tür zu und niemand hörte mein Klopfen. Also zurück durch die Kälte, einen anderen Schlüssel holen, rein und endlich den Gerd kennenlernen und das Zimmer sehen. Okay Hotels sehen irgendwie anders aus, es hatte eher Jugendherbergscharakter. Waschbecken im Zimmer, Dusche und Klo auf dem Gang. Aber das Essen wurde dann eh im Haupthaus eingenommen. Dort versorgte Ulli uns wieder mit ausführlichen Informationen, so von 19:32 bis 20:15, etwa. Nach dem Essen ging es aufs Zimmer. Dort schlug uns Schweissgeruch entgegen. Kein Wunder wir mussten ja auch die Sachen noch trocknen, denn wir waren ja von aussen und innen nass. Mein Zimmerkumpel ist Gott sei Dank kein "Früh zu Bett Geher" und so kuschelten wir uns irgendwann in unsere Satinglänzende Bettwäsche zwischen Schweissgeruch und Laufsocken und dämmerten dem Morgen entgegen.
Stdiut


Und die restlichen Etappen unter meiner Blog Adresse:


http://stdiut.blog.de/2010/04/13/1-etappe-rennsteig-etappenlauf-8364124/

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© Steffen Fennig, 18.04.2010

Weitere Info's und Berichte zum Lauf:


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