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Sy Mah

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Alle zeigen - Bericht von Andy zum Schwäbische Alb Marathon:
Andy , 18.11.2012

22. Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd am 27. Oktober 2012

......man nennt ihn dieses Jahr auch den 1. Gmünder Winterlauf.
Die am frühen Morgen einsetzenden Schneefälle haben die Veranstalter aber auch die Teilnehmer vor einige Herausforderungen gestellt.
Es werden unterschiedliche Strecken angeboten:
50 km
25 km
Staffeln
10 km
Bambini, Schüler und Jugendläufe


Ich bin um 8 Uhr am Samstagmorgen in Schwäbisch Gmünd angekommen. Um diese Zeit war noch nicht viel los. Das Wettkampfzentrum befindet sich im" Prediger" (das ehemalige Dominikanerkloster von Schwäbisch Gmünd, das heute als Kulturzentrum genutzt wird). Da ich mich spontan dazu entscheiden habe, hier zu starten musst ich mich noch nachmelden. Da, wie gesagt, noch nicht viel los war ging das sehr sehr flott, Formular ausfüllen, 41 € bezahlen, Startunterlagen bekommen, fertig!
Danach habe ich mir beim Bäcker ums Eck noch ein 2. Frühstück und einen Kaffee gegönnt, was mit die Möglichkeit gab mit ein paar anderen Läufern zu quatschen.

Um 10 Uhr ging es für die 50 und 25 km Läufer beim Schneeregen auf die Strecke. Der Start ist in der Altstadt von Schwäbisch Gmünd, diese Jahr in der Bockgasse.
Bei der 50 km Strecke gilt es, die 3 Kaiserberge zu erlaufen.
Die Drei Kaiserberge Hohenstaufen (684 m ü. NN), Rechberg (707 m) und Stuifen (757 m) sind Zeugenberge der Schwäbischen Alb und bilden eine markante Dreiergruppe zwischen Göppingen und Schwäbisch Gmünd, die weithin sichtbar das Landschaftsbild prägt.

Zunächst führt der Kurs westwärts entlang des Remstals und biegt dann nach Süden in das Beutental ab. Nach einem ersten Anstieg gelangt man zum Wäscherschloß und dann nach Wäschenbeuren. Von dort geht es auf den Gipfel des Hohenstaufen, den man nach 18 km erreicht.
Auf dem Aasrücken geht es ostwärts zum Rechberg, auf dessen Gipfel man die Hälfte der Strecke und ca. 780 Höhenmeter bewältigt hat.
Bei der 25 km Strecke ist auf dem Rechberg (707 m) Schluß, von hier aus kann man mit dem Bus wieder zurück nach Schwäbisch Gmünd fahren.

Die Ultramarathonläufer erwartet kurz danach ein weiterer steiler Anstieg auf den Stuifen. Danach geht es über Waldstetten und Straßdorf zur „Klepperlestrasse“, der ehemaligen Trasse der Hohenstaufenbahn, über die man nach Gmünd zurückkehrt. Das Ziel befand sich wiedrer in der Bockgasse in Schwäbsich Gmünd.

Insgesamt sind für die Ultramarathonläufer 1.070 Höhenmeter zu überwinden.

Ich empfand die Streckenführung schon als sehr Anspruchsvoll, vorallem der Aufstieg zum Rechberg und zum Stuifen hat es in sich. Dazu kam, dass es ab Wäscherschloß konstant geschneit hat, was die zu bewältigende Naturwege nur sehr schwer zum Laufen machen. Auch die ständige Kälte, der Schnee, der einem ständig und mit Wucht aus alle möglichen Richtungen ins Gesicht und auf den Körper wehte, war doch eine Herausforderung für den Kopf und den Körper.

Was mir aufgefallen ist, dass viele Läufer mit schlechter und doch ungeeigneter Kleidung unterwegs waren. Das hat für viele mit Sicherheit zu einem frühzeitigen Ende des Laufes geführt.

Ich selbst bin recht gut durch gekommen, allerdings hat die Kälte und die ständigen auf und ab Passagen meiner Muskulatur ganz schön zugesetzt, was dazu führte, dass die unterschiedlichen Muskeln von Zeit zu Zeit einfach zu gemacht haben, leider.
Ich bin dennoch durchgekommen und das war die Hauptsache.

Am Ende stehen 5:19:31 auf der Uhr - dafür, dass ich ohne Ambitionen, sondern nur "Just for Fun" gestartet bin, bin ich durchaus zufrieden und mit Stolz erfüllt, wieder etwas besonders (für mich) geschafft zu haben.

Ein riesen Kompliment gilt auch den freiwilligen Helfern an den VPs und der Strecke. Ihr hat euch super viel Mühe gegeben uns immer wieder aufzubauen und ihr musstet selber Stundenlang in der Kälte ausharren!! DANKE!!!

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© Andy , 18.11.2012

Weitere Info's und Berichte zum Lauf:


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