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Wieder ein TollesTreffen :-)

8. 24h Spendenlauf in Bad Lippspringe

http://www.steppenhahn.de/ll/runforhelp2007.html 06.2007

2002 - Wir waren dabei :-)
2003 - Wir waren dabei :-)
2004 - Wir waren dabei :-)
2005 - Wir waren dabei :-)
2006 - Wir waren dabei :-)
2007 - Wir waren dabei :-)
2008 - Wir nicht - aber Frank :-)

Und die 620 Meter Runde mit ihren 2 Hügelchen, die nette Atmosphäre mit den vielen "Kinderchen" und Vereinen und der herzliche Empfang und ... überhaupt alles hatte uns so gut gefallen, das der Termin dies Jahr fest eingeplant war.
Den Berichtspart übernimmt in diesem Jahr Daniela:

BaLi 2007- Zwischen Dauerregen, Sonnenschein und jeder Menge Spaß

Daniela Schulte, 25. Juni 2007

Dieses Jahr war der 24h- Lauf in Bad Lippspringe in der Tat etwas Besonderes. Anders als sonst fuhren Papa Uli und ich schon am Freitag nach der Arbeit los und kamen nach einer ruhigen Fahrt (sieht man mal von den LKW's und einigen seltsamen Autofahrern ab) in BaLi an. Dort wurden wir bereits von einigen Lauffreunden erwartet; Holger aus Berlin (Chef des Streakrunnerforums), Helmut und Peter aus Bremen.
Der Abend verlief wie folgt: 1. Zelt aufklappen, 2. Essen gehen beim Italiener *schmatz* 3. schlafen.

Am nächsten Morgen suchten wir uns dann einen Bäcker zum (vor)frühstücken (eigentlich wollten wir nur auf die Toilette^^), um danach noch einmal richtig zu essen; inklusive heißer Schoko, Kaffee, Tee und belegten Brötchen.
Später hieß es: Sachen für den Lauf zusammen packen und die letzten Besorgungen machen- was sich als sehr unterhaltsam erwies :D
Nach und nach trudelten dann auch endlich die anderen 24h- Läufer ein. Besonders freute ich mich auf Oskar, Jorret und Stephan, mit denen wie üblich erstmal Pizza gegessen wurde. Ca. eine halbe Stunde später, um 13 Uhr, startete dann endlich der langersehnte Lauf.

Am Anfang stellte sich erstmal ein Wenig Dauerregen ein (der sich irgendwann mit der Sonne abwechselte) und Oskar begann mit seinen ersten Hochrechnungen: „In der ersten und zweiten Stunde müssen wir jeweils zehn Runden laufen und den Rest einer Stunde machen wir Gehpause. In der dritten und vierten Stunde sind es dann nur noch neun gelaufene Runden und-so-weiter.“ Dieses „Konzept“ hielt ich genau vier Stunden durch, bis ich kapitulierte und mein eigenes Ding drehte. Oskar hatte sich schließlich 100 km als Ziel gesetzt- ich nur den Doppelmarathon (137 Runden) und außerdem ist es nicht gerade schön, immer mindestens sechs Schritte hinterher zu hängen ;)

Nach ungefähr 50 Runden machten Jorret und ich dann die erste längere Pause und staunten nicht schlecht, als Frank erzählte, dass seine 8 Jährige Tochter schon um die 30 Runden hatte. Es blieb ihm allerdings kaum Zeit zum Reden, denn aus dem „Hintergrund“ hörten wir ein erwartungsvolles „Papa, wann können wir endlich weiter?“ (Ok, wir ermutigten Sarah auch zusätzlich noch ein Wenig: „Ach komm, sooooo viele Runden sind's ja auch nicht mehr bis zum Marathon“). Auf jeden Fall musste „Papa“ wieder los und nach einer Weile machten auch Jorret und ich uns auf den Weg.

Nach über sieben Stunden und einem einem Marathon meldeten sich meine Knie wieder zu Wort.
Da sich Jorret irgendwann wieder mit Oskar von dannen gemacht hatte, walkte ich noch eine Weile alleine vor mich ihn und beendete schließlich nach 50 km den ersten Tag- etwas gefrustet, weil mir das zu wenig war (Oskar und Stephan schafften ihre 60 km).
Im Pavillion traf ich dann auf Jorret, der dieselbe Idee hatte wie ich, und auf Frank, dessen Tochter nach mittlerweile 50 Runden immer noch normal gehen konnte.
Und nach einer etwas wirren Aussage meinerseits „von hier nach da und von da nach hier und von hier nach da oben ist ja eine Weltreise“ (soll heißen: „Vom Pavillion zum Klo und vom Klo wieder zurück zum Pavillion und von dort aus zum Zelt...“ :P ), beschloss ich, aufs Klo zu verzichten und sofort zum Zelt zu „gehen“.

Die Nacht verlief sehr ruhig und angenehm. Ich konnte immerhin fünf Stunden schlafen, ehe ich mich wieder auf die Laufstrecke begab.

Ich drehte noch ein paar Runden mit Frank, um danach beim Frühstück mit Papa, Frank, Stephan, Oskar und ein paar anderen netten Läufern genüsslich zwei Brötchen mit Nutella zu essen. Bei der Gelegenheit ging ich auch noch mal meine Planung durch stellte fest, dass die Sache mit dem Doppelmarathon ziemlich knapp werden würde. Ich hatte noch ungefähr sechs Stunden Zeit, um 34 km zu schaffen- und das mit den Knien. Aber ich gab mir Mühe und beschloss, nun keine Pausen mehr zu machen, sondern nur noch durchzugehen. Von allen Seiten kamen Ermutigungen, für die ich mich bedanken möchte.

Mit Billy Talent und Simple Plan im Ohr drehte ich meine Runden (ich hätte mal eher auf die Idee mit dem MP3- Player kommen sollen), zwischendurch auch mal mit dem ein oder anderen Läufer quatschend. Den „Restansporn“ gab mir die Wette mit Stephan: „Was krieg ich, wenn ich meine 84 km doch noch schaffe?“ „Überleg dir was.“ „Hmmm... Ah, ich weiß! Wenn ich es schaffe, organisierst du mir eine der schönen Blumen, die auf der Bühne stehen. Aber die schönste! Wenn ich es nicht schaffe, geb ich dir ein großes Eis aus.“
So einfach war das und als ich dann am Ende der 137sten Runde auf die Bühne zukam, stand dort der nette Moderator, empfing mich, stellte mich vor, überreichte mir die Blume und einen Anstecker vom Run- for- help. Sowas hatte ich zwar nicht erwartet, aber das ist halt Stephan ;) .

Eine Viertelstunde später war dann der Lauf schon wieder vorbei. Läufer und Helfer wurden geehrt und die Freunde verstreuten sich wieder in alle Himmelsrichtungen. Auch Papa und ich. Mit lauter Musik und offenem Fenster fuhren wir der Heimat entgegen- und verpassten zum ersten mal den 5. toten Punkt auf der Heimfahrt (ein Mc- Donalds, bei dem wir sonst immer Pause machen mussten; so wegen Müdigkeit des Fahrers und so :P )

Bleibt zum Schluss nur noch zu sagen, dass Oskar endlich seine 100 km schaffte (herzlichen Glückwunsch *luftballon-steigen-lass* ), der Lauf wie immer riesigen Spaß gemacht hat (schön, wenn tolle Leute dabei sind), der Regen uns nichts ausgemacht hat und dass wir sicherlich alle hoffen, nächstes Jahr wieder dabei zu sein.


Ein Foto aus 2004: Warum wir immer wieder 24h hier laufen:
Run for Help 2004: Warum wir so gerne hier laufen
Wunderschön wars - schon wieder :-)
Run for Help 2003: Nachts

Weitere Infos zum Lauf


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27623 Zugriffe seit dem 26.06.2007, © Stephan Isringhausen

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