Zufälliges Zitat

"Wenn deine Frau dich auf einem Lauf plötzlich öfter besucht als sonst - dann ist Trond da ;-)"

Trond Sjåvik - Man of the 6-day-race Hamm 2008

Nächster Ultramarathon

Alle zeigen - Bericht von Oskar Bley zum Internationaler 6-Tage-Bahnlauf von Erkrath:
Oskar Bley , 10.08.2005

Big-Brother: Das Stadion

Nach "Big-Brother: Der Container" und "Big-Brother: Das Dorf" kommt nun der dritte und schönste Teil zu uns: "Big-Brother: Das Stadion".
Das Prinzip ist einfach, der Spaßfaktor liegt ganz hoch: Man nehme 34 Weltklasse-Läufer, suche sich ein Stadion mit einem Zaun drumherum und lasse diese Läufer 6 Tage lang, unter strenger Bewachung durch die als Zähler getarnten Wächter, auf der Aschenbahn ihre Runden drehen. Essen gibt es nur alle 400 m und die Versorger sind hart:

Niemals mehr als eine Salzstange pro Runde!

Glücklich schätzen können sich diejenigen, die bis zum Ende durchalten, denn das Leben im Stadion ist hart und fordert seine Opfer, auch unter den Wächtern.
Neu bei dieser Staffel: Die Fans können ihre Lieblinge live und hautnah miterleben.

Fazit: Die erste Big-Brother Staffel, die man sich anschauen kann :-)

So oder ähnlich hätte man es in die Fernsehzeitung setzen können (@sigi: der Vergleich sollte natürlich keine herabwürdigung des Laufes sein). Es war jedenfall ein tolles Event das mir persönlich und allen, die ich gesehen habe, eine Menge Spaß gemacht hat.
Letztes Jahr war ich ja samt Familie schon zwei Tage als Zuschauer da, was schon toll war.
Aber als Betreuer war man einfach noch näher an den Läufern dran, konnte viel besser mitfühlen, konnte sich noch mehr freuen :-)
Es war einfach nur herrlichst, am Verpflegungsstand zu stehen und die Läufer mit einem Lächeln vorbeikommen zu sehen. Keiner der Läufer hatte wirklich schlechte Stimmung, alle waren sie froh und selbst die, die nicht so zugänglich waren, wurden immer lockerer und so konnte man auch sie mal kennenlernen.
Es ist viel schöner, wenn man die Läufer auch in ihren mentalen Tiefpunkten erlebt, sie über Tage hinweg beobachten und studieren kann und am Ende, in den letzten Stunden, das Glück in der Luft spüren kann.

Ein ergreifendes Ereignis!

Wenn man Läufer wie zum Beispiel Martina Hausmann oder Claude Hardel sieht, die verbissen um ihr Ziel kämpfen und denen es viel Kraft kostet, weil sie wissen, dass es noch ganz eng wird, und wenn man sie dann beim erreichen ihres Zieles sieht, dann hat man wohl selten glücklichere Menschen gesehen, die so gestrahlt haben.

Hätte ich vorher behauptet, zu wissen, wie viel Glück Laufen bringen kann, es wäre schlichtweg gelogen gewesen.
Danke an all die Läufer, danke an all die fleißigen Helfer und natürlich Danke an CosiBullig.

Noch nie habe ich einen so schönen Urlaub erlebt!



© Oskar Bley, 10.08.2005

Weitere Info's und Berichte zum Lauf:


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