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emscherweg-lauftour 2000

das ruhrgebiet von hinten...


intro - hamster - 3-tage-wetter - manöverkritik - conclusions - Presse - und 2001?

http://www.steppenhahn.de/elt/3tage.html 09.2000

    emscher-lauf-tour oder welches-wetter-hätten-sie-denn-gerne

    sturm... in the beginning there was rain.
    stormy weather and a wdr-camera-team
    after 8 km (raining, raining and raining) the weather changed: it hageld (*kichergrins*)
    (sprich hädgel, altavista sagt hagel heißt hail...)
    und da war endgültig alles nass.

    • hab ich genug sachen mit?
    • hab ich genug sachen mit?
    • hab ich genug sachen mit?
    • hab ich...
    (will sagen, schon im anfang packte mich die für uns läufer so typische gedankenschwere)

    bei km sonstwie, jedenfalls schon vor der ersten pause, die vordere gruppe war justamente ausser sichtweise, da gesellte sich christoph zu uns, das tempo zog ein ganz klein wenig an, XE zeigte deutlich geradeaus, wir liefen (dank christoph) links und das XE war sofort wieder da. geradeaus war also eine finte gewesen, eine finte (na, wie hab ich das gemacht?!), die uns vor der vorderen gruppe zur ersten pause kommen ließ!

    und an dieser stelle verließ uns ein wohl ortsansässiger läufer, der selbst etliche jahre unter tage gearbeitet hatte, unser tempo lief und einiges von der zechengeschichte erzählte - schade!

    am ende der ersten etappe empfing uns nochmal das kamerateam am bus: "wie fühlen sie sich?" step aus dem off (naiv-doofe stimmlage): "ich bin 2mal hingefallen!" (hirn-retardierung schon nach 20 km!!).
    dann die 100 kg schweren nassen sachen vom leib (laib?) und erstmal trockene an, essen, rauchen, schwatzen. mir war jetzt völlig klar, dass meine sachen niemals reichen würden... es gab kaffee (dank an michael!!) und alle waren in "sondierungsgesprächen" verhaftet. Dann gings auch schon wieder los. kein regen mehr, ideales laufwetter, die sache lief rund gefolgt von 20 minuten busfahrt zum ausgangsort (boah, mehr war das nicht???)

    der erste lauftag war ok gewesen. laufen, das kann ich (okok, da brauch jetzt keiner was zu zu sagen...) und in der hinteren gruppe musste ich auch nicht soviele leute auf mich einwirken lassen - aber jetzt kam der abend. erstmal eine heisse dusche, dann gemeinsames abendbrot, dann ein erstes bier und dann die aktuelle stunde mit fenster dortmund oder so - wir waren drin!!!. nach der gemeinsamen gymnastik zum tagesabschluss der gemeinsame kneipenbesuch (im hause), die anderen raucher outen sich und das bier fließt (nein, nicht in strömen). man versucht erste kritik an die streckenvertrauten läufer zu vermitteln (gescheitert). die atmosphäre ist gemütlich sach ich mal. ich hatte mir ja noch bücher eingepackt, aber lesen geht gar nich, die gruppendynamik packt einen, ist schön - steht aber ganz im gegensatz zum lauferlebnis.

    zu spät ins bett.

    samstag morgen siehts draussen erstmmal etwas angefroren aus. die aktuelle stunde hatte (unter gejohle) schon schnee angesagt...
    8:00 - 8:30 gemeinsames früstück, busfahrt (wieder nur 20min, mehr wars einfach nicht), fototermin und endlich: emscher (immer dran lang, heut können wir uns gar nicht verlaufen - knapp 500m später stockt der lauf, wo gehtslang?). aber wirklich, es ging immer dranlang anne emscher und das laufen war wieder im mittelpunkt, die strecke wie das wetter wie die unterhaltungen schön schön schön.
    (ich bin spät dran, die erinnerung verwischt schon...)
    mittags im bus jedenfalls war das bild etwas anders als am freitag: etliche zurückgelehnte köpfe, geschlossene augen bei geöffnetem mund...

    die zweite etappe des tages brachte denn auch graupelschauer und für die nachzügler noch einen kleinen schneesturm.

    ich hatte die letzten 3-8 km damit zugebracht rudi von pizzas vorzuschwärmen, pizza mit lecker käse, blumenkohl drauf, pommes drüber und auch der von verena noch zugegebene haferschleim konnte meine gelüste nicht bremsen (ich glaub sowas heißt "hungerast").

    wieder in kamen gabs abendbrot, wasserspass und manöverkritik. danach wieder kneipe und

    zu spät ins bett.

    8:00 - 8:30 gemeinsames früstück, busfahrt (diesmal doch schon etwas länger!!), fototermin und:
    begleitung für die hintere gruppe!!!!
    der weg führte uns jetzt nach bottrop und eine schier endlose treppe führte uns auf eine riesenhalde und die ganz verwegenen bestiegen auch noch den tetraeder (50m hoch!) - eine wahnsinns aussicht, selbst bei dem sch...wetter!

    tetra tetra

    unsere aussicht gegen den werbeprospekt ;-))

    XE aufgrund meiner XE-findigkeit wurde ich jetzt zum häuptling ernannt und bekam einen zweig und später noch 2 federn ins stirnband!! die erste hälfte der zweiten tagesetappe bin ich dann mit klaus gelaufen - laberbrabbellaber und zack war ich in der vorderen gruppe und die hintere nicht mehr zu sehen (ham sich dann ja auch prompt verlaufen, so ganz ohne häuptling geht halt nicht...). interessant war das da vorne: XE weg? - schneller werden. abkürzung möglich? - abkürzung nehmen. also wirklich also sowas :-))))

    das letzte teilstück wollt ich dann doch noch mit verena laufen, aber was ne aufregung, verena war nicht da (zum glück fehlt auch jürgen, so dass wir davon ausgehen konnten, dass sie nicht alleine durch die gegend irrte. dann kam der anruf (es lebe der spaziergänger mit seinem handy!)- die beiden würden so nach duisburg kommen.

    darauf sind rudi und ich dann hinter marie und bernd hergelaufen, um dann als geschlossenen gruppe den ganzen weg ohne abkürzungen zu ende zu bringen. witzig sind dann die busfahrer, die einem den weg zum bahnhof erklären mit der anmerkung dasses aber bestimmt noch 1,5 km sind, also kaum laufend zu bewältigen!

    und dann der bahnhof, da geht der vorderen gruppe ja echt was ab, weil die uns einen echten bahnhof gemacht haben. schön war das und wurde von der ankunft der verloren geglaubten nochmals übertroffen, so dass auf dem abschliessenden gruppenfotos wohl alle am strahlen sind wie die honigkuchenpferde...

    gruppe vor bus
    Alle vorm Bus, als da waren: Karl-Heinz Brock, Bernhard de Beyer †, Felix Herwegh, Rudolf Heupel, Monika Hoffmann, Martin Hüsken, Stephan Isringhausen-Bley, Ulf Jäckel, Bernd Kemper, Paul, Körner, Hildegard Leonhardt, Verena Liebers, Klaus Lütgerhorst, Dr. Dieter Nau, Andreas Petruck, Volker Raot, Klaus Rawe, Hans G. Sauer, Friedhelm Schötteldreier, Engelhard Schrubke, Herbert Stasch, Antonius Steinberg, Gisela Waldmann, Sabine Weiß, Norbert Welzel, Dr.Christoph Wenzel und Marie Zollmann
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10315 Zugriffe seit dem 21.09.2000, © Stephan Isringhausen

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