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Wochenende im Siebengebirge

"Start slow, then taper off." - Walt Stack

WerkmZeitZeit/km
Bernd42,19504:49:446:52
Verena42,19504:54:106:58
Stephan42,19504:54:076:58

1.12.2000: Ich hatte ja immer gedacht, das Siebengebirge liege irgendwo im Osten (wohl wegen Siebenbürgen oder so...) und damit ich das nie wieder denke sind wir (d.h. Bernd, Verena und Stephan) Freitag schon losgefahren. Das ist nicht für alle Läufe machbar, sonst besteht das Jahr ja irgendwann nur noch aus Wochenendurlauben, aber schön ist es doch: Du holst dir deine Startunterlagen, schaust schonmal so ein bisschen in die Atmosphäre, gehst Nudeln essen und früh ins Bett...

2.12.2000:... um dir dann morgens ein Frühstück servieren zu lassen und zum Start zu gehen (schon wieder in aller Ruhe - was hatte ich mir im Gegensatz dazu beim 24 Stunden Lauf in Hamburg für einen Stress angetan).
Uns Hennig aus Köln war da, Emscher-Lauf Martin und Papa Norbert aus Bottrop und noch einige andere bekannte Gesichter (wie der "Mann-mit-dem-Hund") - sowie Jörg Drinnhausen aus Wattenscheid - nicht Bochum ;-)
los gehts 10:00 Uhr: Start zum 2. Siebengebirgsmarathon des Tri Power Aegidienberg, einem Landschaftsmarathon mit 550 Höhenmetern. Der Lauf selbst - also erstens wurde uns eine total schöne Landschaft geboten, durchsetzt von lauter nett besetzten Verpflegungsständen und zweitens haben wir es geschafft, in aller Ruhe unsere Sollzeit von 5h einzuhalten. Bernd, der dank Verletzungspech (und weil da allüberall immer Straßenbahnen verkehrten (*grins*)) in diesem Jahr noch keinen Marathon zuende bringen konnte hat auf den letzten 7 km noch seine "Tempohärte" ausspielen können und war 5 Minuten vor uns da.


Wenn der Lauf selbst schon keine Möglichkeit zum meckern bot - die "Zielverarbeitung" erst recht nicht: Zieleinlauf in der Halle, sofort Medaille, Äpfel, Brezel, Rosinenbrötchen und Getränke - hah, da hab ich doch was: kein Küßchen von der Weinkönigin :-(( - Duschen mit Hallenbadbenutzung (nichts für uns Warmduscher-Männeken) und eine pünktliche Siegerehrung, Urkunden und Fotos von der Strecke waren auch schon da (OK, nicht für die ganz späten wie uns) - also nee, auch das war hervorragend.
Was noch folgte war gemütliches Beisammensitzen mit Ronald (http://www.ronald-nickel.de/, 3:26:14), den wir seit unserem ersten 24h Lauf nicht mehr gesehen hatten, eine kurze Aufregung hinter der Theke auf meine Frage ob sie denn auch Bier hätten (Ich wußte wirklich nicht, dass Kölsch auch Bier ist...) und die Rückfahrt zum Hotel.
BTW: Dmytro Pyatnitcrouk als erster Mann absolvierte den Marathon in 2:36:25 und Ilona Schlegel als erste Frau in 3:25:50.

3.12.2000: Ohne Geländerstütze gehen wir die Treppe zum Frühstück runter, fragen nach dem Weg, schnallen die Rucksäcke auf und begucken uns das Siebengebirge nochmal so ganz in Ruhe. 20km wandern, schöne Gespräche, ein Stop im Einkehrheim (Draussen(!!) sitzen bei Kakao mit Sahne), eine Fähre über den Rhein und immer dran längs bis nach Bonn - Weihnachtsmarktquerung, die Welt hat uns wieder...



2.12.2001 - Marathon im Dunst, kurz berichtet: - Vom Samstag verschoben auf den Sonntag - ich liebe es, Sonntags um 6Uhr aufzustehen...
Um sicherzugehen, wieder einen Wattenscheider (nicht Bochum) zu treffen, bin ich gleich bei Frank (Wattenscheid, nicht Bochum) mitgefahren - aber Jörg war auch wieder da, so waren es 2! Bernd war wieder mitgefahren, aber Verena und ihre Mütze waren in Bochum (nicht Wattenscheid) geblieben. Die Bottroper sind scheinbar überall (3 diesmal, wieder alle vor mir im Ziel, und das, obwohl ich mit 4:37:xx 17Min schneller war, als im letzten Jahr (*wiedergrummel*)) und Christian Hottas half mir, auf den letzten 17km meine Beine zu vergessen ;-)

Die Organisation war im letzten Jahr prima und dies Jahr sogar noch etwas besser. Nur das Wetter ließ diesen Landschaftsmarathon - wie schon den Volksmarathon in Humfeld - zu einem Guck-in-den-Dunst-Marathon werden.

UND: Stephan mußte aufs Podium! Zusammen mit 7 Passtschon98igern gehörte er zum Verein mit den 2.meisten Finishern, und als alle gemeinsam auf der Bühne stehen, na, wem geben sie das Fäßchen mit dem Früh-Kölsch (kein Bier) in die Hand?


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13964 Zugriffe seit dem 04.12.2000, © Stephan Isringhausen

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